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Wind und Welle lässt die Mutigen glänzen

Aktuelle Berichte zur 121. Travemünder Woche

Wind und Welle lässt die Mutigen glänzen


Rechtzeitig zum Start in die 121. Travemünder Woche hat die Sommerflaute eine Pause eingelegt. Bei besten Wetter- und Windbedingungen, wolkig, aber trocken mit einer frischen Brise um fünf Beaufort – in Böen auch darüber hinaus, sowie einer kappeligen Welle schickte der oberste Wettfahrtleiter Walter Mielke am Sonnabend (24. Juli) Athleten in 18 Disziplinen aufs Wasser.

Arbeitsreicher Tag für die Seglerinnen und Segler
Es wurde ein arbeitsreicher Tag für die Seglerinnen und Segler, denn bis zu drei Wettfahrten standen auf den acht Regatta-Bahnen auf dem Plan. Herausragender Akteur aus deutscher Sicht war der Wismarer Jan Kurfeld im olympischen Finn-Dinghy mit zwei Siegen und einem zweiten Rang. Bei den Multi Europeans der Hobie Cats wurden von zehn Wettbewerben bereits sieben Disziplinen ins Rennen geschickt, wobei gleich mehrere Einheimische vorne mitmischten. Und am Abend starteten dann auch noch erstmals in der Geschichte der Travemünder Woche die Tornados zu Showrennen direkt vor den Augen des zahlreichen Publikums in der Segel Arena Trave – mit einem würdigen Sieger. Denn bei dieser Premiere triumphierte der dreimalige Weltmeister Roland Gäbler mit seiner Ehefrau Nahid.



Böen bis Stärke sechs
Als Erste am TW-Starttag waren die kippeligen Gleitjollen der Int. Canoe-Klassen auf Bahn Beach mit ihrem Tagesprogramm durch. Bei mäßigen bis frischen Nordwestwinden in den Böen bis Stärke sechs hatten sich eh nur die Mutigsten aufs Wasser getraut. Mehrere hundert Zuschauer beobachteten auf der Nordermole deren spektakuläre Ab- und Anlegemanöver. Zu hart waren die Bedingungen auch für viele Akteure in den Jollen, so dass hier nur wenige Crews auf die Bahn gingen und sich schon einmal ein Punktepolster für die kommenden Wettfahrttage anlegten. Herausragend aus deutscher Sicht waren die Klassen Contender, 505er und Korsar. Während der Potsdamer Andreas Voigt mit drei Siegen in drei Rennen eine makellose Serie bei den Contendern hinlegte, führen Helen Fischer/Lars Dehne (Berlin) ebenso souverän die 505er-Klasse an.

Hobie-EM
Im Kampf um europäische Titelehren bei den Hobies haben mehrere deutsche Crews ihre Anwartschaft auf eine Medaille angemeldet. Aber auch hier hieß es: „Die Bedingungen waren heute sicherlich an der Grenze des Machbaren. Einige Crews hatten Bruch. Daher hat sich das Feld etwas reduziert. Wir selbst sind sehr zufrieden, hatten auf eine gute Platzierung gehofft, aber Rang drei übertrifft die Erwartungen“, wie Fritz-Rüdiger Klocke (Flensburg/Hobie Wildcat) berichtete.

Quelle: www.travemuender-woche.net
Fotos: MK/Travemünder Woche

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