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Tolles Finish bei den Extreme Sailing Series in Kiel

Extreme Sailing Series - Archiv

Tolles Finish bei den Extreme Sailing Series in Kiel


Die Kats der deutschen
Teams: Audi und Wirsol

Yann Guichard, Hervé Cunningham, Pierre Pennec und America's Cup-Sieger Thierry Fouchiet – dies Quartett ist zum Schluss der vielbejubelte und gefeierte Sieger der dritten Station der Extreme Sailing Series™ in Kiel. Der 36 Jahre junge Skipper Guichard der Groupe Edmond de Rothschild setzte seine am Freitag begonnene Aufholjagd fort und brachte den Gesamtsieg am Sonntag in sechs Wettfahrten bei der einzigen deutschen Station der internationalen Segelserie unter Dach und Fach.

Bemerkenswerte Leistung
Mit drei Tagessiegen am Finaltag beendete das französische Team die Stippvisite in KIEL.SAILING CITY auf dem ersten Platz mit insgesamt 167 Punkten in der Gesamtwertung. Johannes Polgar, Skipper des Audi Sailing Team Germany, und seine Crew kamen nach allen Rennen auf 61 Punkte im High-Points-Ranking und mussten am letzten Wettfahrttag die deutschen Kollegen vom Wirsol Team Germany - 67 Punkte und 8. Platz - noch vorbeiziehen lassen. Bedenkt man die extrem kurze Vorbereitungszeit für die Abstimmung von Team und Kat (es konnte vor der ersten Wettfahrt exakt 1,5 Stunden trainiert werden), hat die Audi-Crew auch im internationalen Feld dennoch eine bemerkenswerte Leistung abgeliefert! Teamchef Oliver Schwall dankte Veranstalter OC Events und KIEL.SAILING CITY und war begeistert: “Ich denke, das war ein Riesenereignis für jeden, der dabei war.



Lautstarke Begeisterung der Zuschauer
Das Wirsol Team Germany konnte im zweiten Rennen des letzten Regatta-Tags sogar noch einen ersten Sieg herausfahren. Vom Fleck weg kam die junge Crew von Trainer Roland Gäbler gut ins Rennen, gab keinen Meter her und segelte kurz vor dem Ziel auch noch an der britischen Ecover vorbei. Das gab zwar einen Protest von Skipper Mike Golding, der sich benachteiligt sah, aber selbst Golding musste lachen – so lautstark war die Begeisterung der Zuschauer über diesen „Coupe de Fortune“ des jungen deutschen Teams, das sich artig bei den jubelnden Fans bedankte.

Prise Drama
Schreie auf dem Wasser, Super-Gedrängel an den Tonnen und ein lautes Krachen – die nötige Prise Drama gab es auch in den sechs Tages-Wettfahrten am Sonntag. So knallte das Red Bull Extreme Sailing Team des Österreichers Roman Hagara auf den linken Rumpf des omanischen Teams The Wave, Muscat. Wegerecht hatten die Österreicher – ärgerlich waren alle – und weitersegeln konnten beide Teams, weil der Schaden glücklicherweise gering blieb.

Noch zwei Tourstopps: Italien und Spanien
Yann Guichard hält auch nach dem dritten Tourstopp weiterhin die Gesamtführung in der europaweiten Segelserie, die nun nach Italien weiter zieht. Vom 23. bis 26. September wird die vierte Etappe erstmals in Trapani ausgetragen, bevor es vom 9. bis 12. Oktober in Almeria in Spanien ins Finale geht.

Quellen: extremesailingseries.com ; kiel-sailing-city.de/extreme
Fotos: STG Sailing Team Germany GmbH

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