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Tipps von Ronny Heidecke zum Hornis angeln </07.11>

Angel Praxis

Tipps von Ronny Heidecke zum Hornis angeln

Mit dem Belly Boat unterwegs / Foto: Rute & Rolle
Ronnys Belly Boat

Rute & Rolle Autor Ronny Heidecke fischt am liebsten mit Kunst- und Naturködern vom Belly Boat auf Silberpfeile. Denn mit dem Belly Boat sind auch weiter draußen raubende Hornhechte gut erreichbar. Er weiß genau, was Hornhechte wollen. Er fängt sie nicht nur mit Blinkern, Wobblern und Sbirolino-Montagen, sondern bei starkem Wind auch mit der Brandungsrute.

Pünktlich zur Rapsblüte bis in den August
Jedes Jahr ab Mai wiederholt sich das Schauspiel: Die Hornhechte fallen an den flachen Küstengewässern der Nord- und Ostsee ein. Den Startschuss in die Saison gibt traditionell die Rapsblüte. Es passt tatsächlich immer: Sobald die Felder in sattem Gelb erstrahlen, ist an der deutschen, dänischen und niederländischen Küste mit Hornhechten zu rechnen. Die flinken Flitzer suchen nun das flache, bereits etwas erwärmte Wasser auf, um zu laichen und sich nebenbei ordentlich satt zu futtern. Die Hornis bevorzugen dabei abwechslungsreichen Grund mit sandigen Abschnitten, Steinen und Seegras. An diesen Ecken lassen sich die Fische in der Regel bis Anfang Juli und in der Nordsee sogar bis Ende August am besten fangen. Dann zieht es die Silberpfeile zurück in offenes Wasser.

Ab in den Ring
Spinnfischen mit schlanken Blinkern und Naturköderangeln mit Fischfetzen hinter Sbirolino oder Wasserkugel gelten als Top-Methoden. Welche Technik besser ist, zeigt sich aber erst am Wasser. Mal stürzen sich die Langschnäbel auf schnell geführte Blinker, an anderen Tagen verschlingen sie mit Vorliebe kleine Köderfische. Es ist deshalb immer gut, wenn man verschiedene Köder parat hat. Am liebsten stelle ich den Hornis vom Belly Boat aus nach. Gegenüber Watanglern habe ich so den Vorteil auf meiner Seite, wenn die Fische mal wieder knapp außerhalb der Wurfweite ziehen. Ein paar Flossenschläge bringen mich schnell mitten in den Hornhechtschwarm. Ein echtes Boot hat natürlich den gleichen Vorteil, ist aber nicht so flexibel. Läuft an Platz X nichts, packe ich das Belly Boat in den Kofferraum und fahre schnell die nächste Stelle an. Das geht mit einem festen Boot nicht so einfach.

Foto: Rute & Rolle
Die Schnur zwischen Haken und Köder lässt den Drilling
weit hinten im weichen Maulbereich fassen

Ich habe beim Hornhechtangeln vom Belly Boat immer zwei Eisen gleichzeitig im Feuer. An der Spinnrute probiere ich es mit Blinkern, während ich an einer zweiten Rute eine Montage mit schwimmendem Sbirolino und Naturköder hinter mir herschleppe. Dafür habe ich mein Bauchboot extra mit einem selbst gebauten Rutenhalter ausgestattet (Bauanleitung in Rute & Rolle September-Ausgabe 2010, ab Seite 80). Mit dieser Doppeltaktik finde ich sehr schnell heraus, was bei den Hornis gerade besonders hoch im Kurs steht und fange zusätzlich den einen oder anderen Extra-Fisch.

Fisch auf den Tisch
An der Naturköderrute setze ich vor allem kleine Köderfische ein: Entweder Sandaale (gibt’s tiefgefroren in vielen küstennahen Angelgeschäften) oder Acquadellen (kleine Sardinen). Letztere besorge ich mir im Asiashop, wo die Fischchen als Kiloware für etwa vier Euro angeboten werden. Sardinen lassen sich am besten im gefrorenen Zustand anködern. Deshalb nehme ich mir meinen Tagesvorrat einfach in einer Thermoskanne mit ans Wasser. Auch nach Stunden habe ich so noch frische Köder, die beim Auswerfen gut am Haken halten. Im Wasser tauen die kleinen Fischchen sehr schnell auf – die Hornhechte können kommen! Zum Angeln mit ganzen Köderfischen hat sich bei mir eine Zwei-Haken-Montage bewährt. Je nach Einsatzgebiet besteht diese aus zwei Einzelhaken oder einem Einzelhaken und einem Drilling. Die erste Variante benutze ich, wenn ich meine Sbirolinomontage langsam hinter dem Belly Boat schleppe. Ein Drilling als hinterer Haken kommt zum Einsatz, wenn ich den Köderfisch relativ schnell wie einen Blinker hinterm Sbirolino durchs Wasser führen möchte. Der Drilling verspricht dabei eine deutlich bessere Bissausbeute. In beiden Fällen dient der vordere Haken vor allem dazu, den Köderfisch zu sichern. Der hintere greift im Hornhechtmaul. Um dem Köderfisch noch etwas mehr Halt zu geben, fixiere ich ihn mit einem kleinen Gummiband, das zwischen den beiden Haken auf der Schnur sitzt. Super sind dafür sogenannte Bait Bands aus dem Karpfenbereich.

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