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Tipps von Ronny Heidecke zum Hornis angeln - Köderalternativen </07.11>

Angel Praxis

Tipps von Ronny Heidecke zum Hornis angeln - Köderalternativen

Thermoskanne für frische Köderfische / Foto: Rute & Rolle
Frisch aus der Kanne

Bei Hornis steht nicht nur Fisch auf dem Speisezettel. Eine gute Alternative sind zum Beispiel Streifen aus Rindfleisch oder Hühnerleber. Obwohl die schlanken Jäger in ihrem Leben wohl niemals ein Stückchen Fleisch zu Gesicht bekommen werden, fangen diese Köder hervorragend. Besonders gut eignet sich Fleisch zum aktiven Fischen mit Sbirolinomontagen. Denn die zähen Steak- Streifen halten super am Haken und überstehen auch einige Fehlattacken nahezu unbeschadet.
Unbedingt mal ausprobieren!

Klassisch mit Eisen
Große Experimente gibt es bei mir beim Fischen mit Spinnrute nicht. Ich verwende die klassischen, schlanken Meerforellenblinker – je nach Drift und Wind mit 16 oder 22 Gramm Gewicht. Fängige Farbkombinationen sind Gelb/Schwarz, Rot/Schwarz, Silber/Blau und Silber/Grün. Gegen Fehlbisse und Aussteiger im Drill befestige ich den scharfen Drilling der Größe 8 bis 10 über ein rund sechs Zentimeter langes Stück Monofile mit dem Blinker. Diese sorgt dafür, dass der Drilling beim Biss direkt mit dem hinteren, weicheren und breiteren Maulbereich des Hornhechts in Kontakt kommt. Im harten Schnabel findet der Haken nämlich kaum Halt. Außerdem verhindert die flexible Verbindung ein Aushebeln des Greifers im Drill. Die Schnur sollte einen Durchmesser von 0,40er Millimetern haben. Dünnere Leinen werden von den scharfen, kleinen Zähnen der Hornhechte zu schnell zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und müssen ständig ausgetauscht werden.

Am Wasser flexibler
Beim Binden sollten wir darauf achten, dass die Schnur zwischen Blinker und Drilling auf jeden Fall kürzer ist als der Köder selbst. Sonst hakt der Drilling später ständig den Wirbel oder die Hauptschnur. Um am Wasser flexibler zu sein, statte ich meine Drillingsvorfächer mit kleinen Einhängern aus, wie sie beim Fliegenfischen oder für Zusatzdrillinge beim Gummifischangeln zum Einsatz kommen. So kann ich schnell den Köder wechseln, ohne jeden einzelnen Blinker mit einem eigenen Drillingssystem ausstatten zu müssen. Extra-Tipp: Manchmal kringelt sich die dicke Monofile nach dem Knoten sehr unschön. Einfach über heißen Wasserdampf halten und wieder glatt ziehen.


 
 
Köder-Klassiker: Schlanke Blinker / Foto: Rute & Rolle
Köder-Klassiker:
Schlanke Blinker

Schnell verführt
Den Blinker sollten Sie möglichst flott und nur knapp unter der Wasseroberfläche führen. Zum einen wird der flach laufende Köder sehr gut von den Hornhechten gesehen, zum anderen müssen Sie sich keine Gedanken um Hänger machen. Durch das schnelle Einholen haken sich die Hornhechte beim Biss meistens selber. Ein Anhieb ist überflüssig. Und keine Angst vor dem Tempo: Hornhechte sind pfeilschnelle Jäger und werden Ihren Blinker auch bei Höchstgeschwindigkeit locker einholen.

Bisse kündigen sich oft durch mehrere kurze Schläge in der Rutenspitze an. Der Hornhecht attackiert den Köder, bleibt aber noch nicht hängen. Lassen Sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Einfach im normalen Tempo weiter einkurbeln, bis der Fisch den Drilling zu fassen bekommt und sich selber hakt. Jetzt kann der Tanz beginnen! Hornhechte bieten an leichtem Gerät einen tollen Drill und springen in großen Sätzen aus dem Wasser. Leider steigen dabei immer wieder Fische aus. Aber das gehört beim Hornhechtangeln einfach dazu. Etwas senken können wir die Aussteigerrate indem wir eine Rute mit schön weicher Spitze verwenden. Meine ist drei Meter lang und hat ein Wurfgewicht bis 35 Gramm. Ich kombiniere sie mit einer geflochtenen Schnur der Stärke 0,12 Millimeter. Das dünne Geflecht erlaubt weite Würfe und überträgt jeden Zupfer zuverlässig auf die Rute. Als Puffer dient ein zwei Meter langes Stück 0,25er bis 0,30er Fluorocarbon, das ich vor die Geflochtene schalte.

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