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Wiro Dive - Haireichtum im kolumbianischen Weltnaturerbe</08.11>
Neue Tauchreisen & Reviere
Wiro Dive - Haireichtum im kolumbianischen Weltnaturerbe

Die kolumbianische Insel Malpelo und die ihr vorgelagerten Felsen zählen zu den besten Tauchgründen der Welt. Man kann Malpelo nur mit Tauchsafaribooten erreichen und betauchen. Der Fischreichtum der Insel, vor allem an Haien, sucht seinesgleichen. Malpelo ist die einzige Erhebung einer unterseeischen Vulkankette, die sich von Nordosten in Richtung Südwesten über eine Länge von rund 300 Kilometern erstreckt. Die Malpelokette ragt aus Tiefen von über 4000 Metern auf und durchbricht nur hier die Wasseroberfläche, um sich als kleiner isolierter Felsen zu präsentieren.
Unesco-Weltnaturerbe
Hoch oben auf einem flachen und kargen Plateau ist eine kleine kolumbianische Einheit stationiert, die gegen den illegalen Haifang vorgeht und auch weitere Fischarten schützt. 1995 erklärte die kolumbianische Regierung Malpelo zu einem Meeresschutzgebiet. 2006 wurde es in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Einige endemische Arten runden das Bild eines vergessenen Paradieses ab: eine Krabbenart, zwei Seesternarten sowie verschiedene kleinere Fische und zwei Reptilienarten kommen nur hier auf Malpelo vor.
Artenvielfalt
Die Unterwasserwelt von Malpelo wird nicht nur durch die extreme Isolation, sondern auch durch die Lage und damit verbundene Unterwasserströmungen stark beeinflusst. Das spezielle Interesse gilt auf Malpelo wie auf Cocos den üppigen Hammerhaivorkommen. Aber auch Galapagoshaie, Mantas und Adlerrochen, frei schwimmende Muränen sowie Seidenhaie bevölkern in großen Zahlen die Gewässer. Schulen von Jackfischen, Thunen und Makrelen sorgen dafür, dass all die Haie auch genug zu fressen haben.

Die Lufttemperatur beträgt das ganze Jahr über rund 25° Celsius, starke Regenfälle sind an der Tagesordnung. Unter Wasser gleichen die Temperaturen aufgrund der hier vorherrschenden Strömungen eher Mittelmeerverhältnissen mit rund 25° Celsius an der Wasseroberfläche und einer klar ausgeprägten Sprungschicht in rund 20 Metern Tiefe, unterhalb der die Temperatur meist nur 17 - 18° Celsius beträgt.
Reisezeit
Die beste Reisezeit ist von Mai bis Anfang August. Die Sichtweiten erreichen in diesem Zeitpraum bis zu 30 Meter. Die Nordwinde enden Anfang Mai, die ruhigste Zeit auf dem Meer ist im Mai, Juni und Juli. Diese drei Monate sind auch günstig für die Sichtung der Hammerhai- und Seidenhaischulen, die ab Mitte August ins offene Meer migrieren. Im Dezember, Januar und Februar kann der Wellengang extrem rau werden. Wenn auch wettertechnisch nur bedingt empfehlenswert , können diese Monate jedoch ein extremes Fischaufkommen darstellen.
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