Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Trendsport. Trendsport Praxis </B-C>. Praxisthemen rund um Trendsport.

Brauch ich einen Wave-Kite als Schirm in meinem Sortiment? </B>

Praxisthemen rund um Trendsport

Brauch ich einen Wave-Kite als Schirm in meinem Sortiment?

Foto: Erk Petersen
Ab in die Welle

Wer bin ich? Mein Name ist Rainer und ich fahre schon seit vielen Jahren als Teamfahrer für famousfrank.com. Seit 2009 habe ich dadurch die Kites von Ozone am Start und bin in erster Regel einer von denen, die Euch am Strand das Testmaterial ausleihen und euch evtl. ein wenig beratend zur Seite stehen. Fahrtechnisch hab ich mich so langsam aus dem Freestylebereich verabschiedet und habe momentan mehr Spaß an den welligen Tagen in Nord- und Ostsee. Da ich aus Kiel komme, sind meine Lieblingsspots wie Damp, Weißenhaus und die gesamte Westküste Dänemarks eigentlich immer schnell zu erreichen.

Ausprobieren
Bisher hatte ich mit dem C4 von Ozone eine Menge Spaß auf dem Wasser, doch als Sanja (Ozone Kites) mir von einem reinrassigen Wavekite berichtete, war ich Feuer und Flamme. Seit ein paar Wochen hab ich nun auch den REO von Ozone im Gepäck!

Ein Wave-Kite hat vor allem folgende Merkmale zu erfüllen:
In erster Linie brauch ich einen Kite, der schnell und direkt zu fliegen ist, damit ich ihn immer spüre und auch intuitiv fliegen kann. Ich brauche einerseits viel Depower, um den Kite z.B. beim strapless Surfstyle „auszuschalten“ aber auch viel Power um bei tiefen und aggressiven Turns down-the-line zu loopen bzw gegen die Wellen Höhe zurückzugewinnen. Für fortgeschrittene Waverider muss ein Wavekite dazu noch eingehakt und unhooked gleichermaßen gut fliegen. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist natürlich die Haltbarkeit. Ein Kite fällt früher oder später mal ins Wasser, dabei muss ein Wavekite den einen oder anderen Waschgang aushalten und danach noch startbar sein.

Foto: Erk Petersen

Der neue Ozone REO erfüllt meine Anforderungen:
Beim Aufbauen merkt man schon, dass der Kite mit nur drei Querstruts eher ein Leichtgewicht ist. Viel Druck in den Tubes gibt ihm trotzdem ausreichend Profilstabilität. Der REO ist mit den bekannten Merkmalen von Ozone ausgestattet, wie z.B. dem Schlauchbootventil mit Neoprenschutz, den pulleyfreien Waageleinen (keine Umlenkrollen), den Anknüpfpunkten an den Tips für die gewünschten Barkräfte („Barpressure“) und selbstverständlich der robusten Verarbeitung.

Einen schnelleren Kite bekommen - Einstellungssache
In der Luft wird der etwas gedrungene Schnitt im Gegensatz zu einem C-Kite oder Hochleister deutlich. Dies gewährleistet eine hohe Drehfreudigkeit und ein leichtes Relaunchverhalten. Wie es sich für einen Wavekite gehört, kommt man mit nur 4 Leinen aus. Bei Ozone bedeutet das, eine Bar für alle Kites – egal ob C4, Catalyst oder eben REO. Die Möglichkeiten, die Leinen anzuknüpfen lassen keine Wünsche offen. Der unhooked Profi kann die steuerleinen etwas länger fliegen, wer eingehakt fährt kann sie etwas kürzen. Ich selbst bevorzuge die Standarteinstellung wie bei Auslieferung. In Sachen Barpressure liebe ich die Einstellung für den geringsten Druck gepaart mit einer höheren Drehgeschwindigkeit. Dies hat zur Folge, dass ich mich zwar früher durch Sinusflug in Fahrt pumpen muss aber im Gegenzug einen schnelleren Kite bekomme. Die Einstellung ist aber Geschmackssache und wie schon gesagt für jeden individuell anpassbar.

 
 
Foto: Erk Petersen

In der Luft macht der REO genau das, was ich von einem Wavekite erwarte. er lässt sich super entspannt fliegen, die Arme werden nicht so schnell lahm und selbst bei böigen Bedingungen sieht man den REO - wie jeden anderen auch - zwar zucken, bekommt dies aber nicht an der Bar zu spüren. Man bekommt jederzeit ein sehr sicheres und beherrschbares Feedback vom Kite. Bei wenig Wind geht der Kite durch sein geringes Gewicht sehr früh in die Luft und belohnt seinen Fahrer bei ein wenig Sinusflug mit sehr frühem Losgehen bei stets hoher Drehgeschwindigkeit.

Entspannt ins Windfenster zurück
Wenn der Kite dann doch mal durch einen Fehler ins Wasser fällt, bekommt man ihn sehr leicht wieder gestartet. Da man dies aber generell in Wellen vermeiden will, ist es für einen Wavekite sehr wichtig, dass er nicht zum „Back-Stall“ neigt. Dies bedeutet im Klartext für den REO, dass man ihn nicht komplett unterfahren oder in eine Richtung verreißen kann, ohne dass er nach hinten abkippt (stallt) und ins Wasser fällt. Der REO wandert in solchen Fällen ganz entspannt in das Windfenster zurück und macht keinerlei Anstalten abzusacken.

Eigene „Big-Days“ am Lieblingsspot
Eingangs hab ich etwas über meine Lieblingsspots erwähnt. Es sind eben nicht die türkisklaren, superwarmen Bilderbuchwellen sondern Bedingungen hier vor der Haustür, die ich bevorzuge. In solchen, manchmal auch verregneten und ungeordneten Wellen, ist es mir sehr wichtig Material in den Händen zu halten, das eben auch solche Bedingungen zu ganz eigenen „Big-Days“ macht. Die Eigenschaften des REO, wie ich sie geschildert habe und erlebe, machen eben genau das möglich. Wer weiß – vielleicht buch‘ ich ja auch bald mal einen Flieger… Mein Name ist Rainer und ich liebe den REO. Wer sich selbst davon überzeugen will, kann mich oder die anderen Teamfahrer gern ansprechen. Ihr werdet sehen – ich übertreibe nicht.

Text: Rainer
Fotos: Erk Petersen


- Tipps für sichere Wavesessions
- Trendsport Equipment im Überblick
- Zur Ozone Kites Seite
 
 

Mehr Informationen

boot Düsseldorf Besucher-Service
Trendsport erleben - Die Beach World der boot Düsseldorf

Aktuelle Surf-News

Kanu on Tour Termine 2016
mehr...
Ausstelleranmeldungen zur boot 2017
mehr...
Toni Wilhelm gelingt Olympia-Qualifikation
mehr...
Saisonplanung für GWA Wavetour 2016
mehr...

boot TV - Trendsport


Mehr Trendsport Videos

Wassersport entdecken

Medien für Wassersportler

Bücher, Bildbände, DVDs, Kalender, u.v.m.

zu Büchern & DVDs