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Segeln: Deutsche Optis in Bestform
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Segeln: Deutsche Optis in Bestform
27.12.2011
Die deutschen Optimisten-Segler scheinen in bester Form zur Weltmeisterschaft nach Neuseeland zu starten. Zumindest beim 24. europäischen BMW Team-Cup in Berlin zeigten sie in einem hochkarätigen Feld eine makellose Leistung und sicherten sich mit sieben Siegen in sieben Rennen den Sieg unter insgesamt 16 Mannschaften aus 14 Nationen. Das ist den Deutschen zuletzt 2006 gelungen, und damals hatten sie in Julian Autenrieth den Weltmeister in ihren Reihen.
Deutsche Flotte hat Favoritenstatus
Das Omen ist also nicht schlecht für die WM, die am Neujahrstag in Napier beginnt und neben der Einzelmeisterschaft bis zum 9. Januar auch die Team-WM beinhaltet, zu der die deutsche Flotte nun zu den Mitfavoriten gehört. Denn in Berlin waren bereits die WM-Teams aus Italien, USA, Slowenien, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz vertreten, und alle mussten sich hinter der deutschen Mannschaft einreihen.
Schiedsrichterentscheidung auf der Ziellinie
Das Wetter in Berlin erwies sich als sehr anspruchsvoll, an beiden Regattatagen war es ziemlich flau, so dass es den Organisatoren des Potsdamer Yacht-Clubs und Segel-Clubs Gothia gelang, alle geplanten Wettfahrten über die Bahn zu bringen. Am deutschen Sieg gab es indes keinen Zweifel. Marvin Frisch, Ingmar Vieregge, Gwendal Lamay, Daniel Hamann und Henry Peters blieben während des gesamten Team-Cups ungeschlagen, lagen mit sieben Siegen in sieben Wettfahrten vor den Italienern, die ebenfalls lange eine weiße Weste behielten, bis sie den Norwegern aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung auf der Ziellinie unterlagen. Hinter Deutschland und Italien kamen Slowenien, Schweden, die USA und Norwegen auf die weiteren Plätze. Das hochfavorisierte Team Niederlande mit Bart Lambriex, der im Sommer vor Schilksee internationaler deutscher Jüngstenmeister geworden war, musste sich mit Rang neun zufrieden geben.
Quelle: segler-zeitung.de












