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boot 2012: IMMAC Sailing Academy mit frischem Mix ins dritte Jahr

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boot 2012: IMMAC Sailing Academy mit frischem Mix ins dritte Jahr

31.01.2012
Jurymitglied Reimar Papenfuß vom Sponsor IMMAC

Der Mix macht's: Wer ein funktionierendes Team formen will, der muss die richtige Mischung aus erfahrenen und frischen Kräften finden. Das gilt nicht nur für die Mannschaftssportarten, sondern auch für den Zusammenschluss von Individualsportern, die sich in einer Gemeinschaft präsentieren. Die IMMAC Sailing Academy setzt diesen Leitgedanken im dritten Jahr konsequent um und gab zur boot in Düsseldorf die sechs Mannschaften aus den Klassen 29er und 420er bekannt, die die Segelinitiative in 2012 repräsentieren werden.

Bewerbungsflut
Eine Flut von Bewerbungen hatte die Jury um Reimar Papenfuß von Sponsor IMMAC, Christian Soyka, Initiator der Academy, 49er-Segler Oliver Lewin und Hermann Hell, Chefredakteur der Segler-Zeitung, zu bewältigen. Ungezählte Informationen zu den Ambitionen der Teams, ihren Kompetenzen und ihren Beweggründen, sich in die IMMAC Sailing Academy einzubringen, waren zu bewerten.

Ranking unter den Teams
Angesichts der Qualität der Bewerbungen keine leichte Aufgabe, die die Jury nach vorheriger Sichtung der Bewerbungen schließlich nur in einer mehrstündigen Sitzung mit intensiven Diskussionen bewältigen konnte. Die IMMAC Sailing Academy wird – wie in den Vorjahren auch – für alle Teammitglieder gemeinsame Workshops anbieten, die neben sportlichen Aspekten auch Themen bearbeiten wie Teambildung, Regelwerk und Eigendarstellung. In einem internen Benotungssystem entsteht so bis zum Saisonabschluss ein Ranking unter den Teams.

Foto: IMMAC Sailing Academy
Konkurrenz in der 29er-Klasse
Die 29er-Asse Paul Kohlhoff/Carolina Werner (Altenholz/Schwedeneck) haben bereits im Vorjahr ein Höchstmaß an Kompetenzen in den verschiedenen Bereichen nachgewiesen und waren auf Rang zwei der Academy-Wertung gelandet. Als beste deutsche Jugendcrew in der Nachwuchs-Skiffklasse können sie nach der Wahl einer Mixed-Klasse für Olympia auch auf eine langfristige gemeinsame Zukunft hinsteuern. Konkurrenten in der Klasse und Partner in der Academy sind bereits seit 2011 die Brüder Kim und Yannik Holste (Wunstorf), die sowohl auf der Regattabahn als auch in der Academy hartnäckige Verfolger von Kohlhoff/Werner waren. Sie gehen in 2012 in ihr letztes 29er-Jahr. Möglicherweise schon zum Sommer werden sie auf den olympischen 49er umsteigen, um dann noch höhere Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Sportliche Ambitionen
Schon im vergangenen Jahr waren die 29er-Segler Henrik Huchel und Robin Sobota (Mönkeberg/Kiel) die Youngster der Gemeinschaft. Sie haben in der Academy große Fortschritte gemacht und bekommen nun Gelegenheit, die Entwicklung weiter fortzusetzen. Ebenfalls im 29er sitzen Verena Knoepfle und Paula Behrendt (Oberpframmern/Augsburg), die die Jury nicht nur durch ihre vielfältigen sportlichen Ambitionen überzeugten, sondern auch durch ihre soziale Kompetenz, mit der sie sich bereits in ihrem jungen Alter in die Nachwuchsarbeit einbringen.

Olympia als Fernziel
Aus dem 420er stoßen die beiden weiteren Mädchen-Crews zur Academy, die die Erfüllung ihres Traums von Olympia als Fernziel ausgeben. Lena Stückl/Franziska Mäge (Tutzing/Pullach) können nach drei Saisons in dieser Klasse bereits auf den Gewinn des deutschen Meistertitels in 2011 zurückblicken und wollen nun auf kontinentaler Ebene bei der JEM auf dem Gardasee groß raus kommen. Die Teilnahme an einer internationalen Meisterschaft peilen auch Muriel-Natalie Schröder/Leonie Eichhorst (Potsdam/Berlin) an, die erst im vergangenen Sommer nach zahlreichen Erfolgen im Optimisten in den 420er umgestiegen sind und sich in der neuen Klasse schon gut etabliert haben. Nach der Aufnahme in die Academy beginnt für alle Mannschaften die gemeinsame Zeit im März mit dem ersten Workshop.

Quelle: www.segler-zeitung.de

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