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Tauchregionen in Deutschland - Ergebnisse und Trends aus dem FVSF Forschungsbericht 2011/2012 für regionalen Tauchsport
Praxis des Tauchens
Tauchregionen in Deutschland - Ergebnisse und Trends aus dem FVSF Forschungsbericht 2011/2012 für regionalen Tauchsport

Der Tauchsport-Industrieverband (tiv) hat 2011 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um die Ansprüche, die Taucher an Tauchspots in Deutschland stellen zu untersuchen und möglichen Investoren dadurch Anregungen und Hilfestellung zu geben. Auf der boot Düsseldorf 2012 hat der tiv die Ergebnisse des FVSF (Forschungsvereinigung für die Sport- und Freizeitschifffahrt e.V.) Forschungsberichts "Nr. 3.2" vorgestellt.
Basis für den Tauchsport in Deutschland verbessern
Unter anderem die wirtschaftlichen Auswirkungen der Situation in Ägypten haben der Industrie vor Augen geführt, dass es sinnvoll ist, die Basis für den Tauchsport in Deutschland zu verbessern. Schließlich verfügt Deutschland bereits über attraktive Tauchspots, gleichzeitig aber auch über ein bisher nicht erschlossenes Potenzial an Gewässern, die durchaus für den Tauchsport geeignet sind. Häufig fehlt es bei vorhandenen Tauchbasen an der von den Tauchern gewünschten Infrastruktur oder Investoren, die einen neuen Tauchsport planen, wissen nicht, welche Infrastruktur gewünscht wird.

Anforderungen an Tauchregionen in Deutschland
Abschätzung der Wirtschaftlichkeit
Im Ergebnis wünschen sich die Taucher neben einem sauberen Gewässer mit intakter Flora und Fauna eine Infrastruktur am Gewässer, die mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln herzustellen ist und sich daher beispielsweise auch für die zahlreichen bereits gefluteten oder noch zu flutenden Braunkohlentagebaugruben in Ostdeutschland anbietet. Die ermittelten Tauchfrequenzen, das untersuchte Ausgabeverhalten vor Ort sowie das Einzugsgebiet ermöglichen Kommunen, Gemeinden aber auch privaten Investoren eine sachgerechte Abschätzung der Wirtschaftlichkeit.

Anforderungen an Tauchregionen in Deutschland
Zusammenfassung
- Bei den Tauchern/-innen handelt es sich um Sportlerinnen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren, mittleren Einkommens, 1/3 weiblich und 2/3 männlich
- Eine Gemeinschaft, die ihre Freizeit im Freundes- und Familienkreis sowie im Clubs verbringt
- Die Tauchsportler/innen bevorzugen bei der Unterbringung, Campingplätze, Ferienwohnungen und günstige Hotels/Pensionen.
- Voraussetzungen für den Besuch der Gewässer ist eine gute Wasserqualität, gute Sicht, intakte Flora und Fauna sowie Artenvielfalt der Fischweit.
- Zur Grundstruktur zählen Parkplätze, ein befestigter Einstieg ins Gewässer, WC und Duschmöglichkeiten sowie Aufbewahrungs- und Umkleideräume.
- Ergänzend kommt hinzu eine spezielle Infrastruktur wie Füllstation, medizinische Betreuung, Unterkunft und Gastronomie, etc.
- Bei eintägiger Nutzung wird eine maximale Entfernung von 200 km favorisiert bei einer Ausgabenhöhe von max, € 25.
- Bei Wochenend-Ausflügen wird eine maximale Entfernung von 200 - 500 km in Kauf genommen.
- Die Häufigkeit mit dem der Sport ausgeübt wird liegt innerhalb Deutschlands bei 10-20 Mal im Jahr und mindestens einem Tag.
- Die Kosten der Unterkunft: Hier werden für Campingplätzen bis zu 25 €/Tag ausgegeben und für Pensionen und Hoteis 25 - 50 € pro Tag.
- Für Verpflegung wird ein Betrag bis zu 25 €/Tag aufgewendet.
- Es besteht ein hohes Interesse an Pauschalarrangements.
- Wir verfolgen ein steigendes Interesse an zusätzlichen Freizeitaktivitäten.
- Informationseinholung erfolgt überwiegend über das Internet und den Verein
Quelle: tauchsportindustrieverband.de ; boot.de
Vorstellung der Erbebnisse auf der boot 2012












