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boot 2012: NABU und Sporttaucher für saubere Meere - zunehmende Belastung der Meere durch Abfälle
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boot 2012: NABU und Sporttaucher für saubere Meere - zunehmende Belastung der Meere durch Abfälle
28.01.2012
Nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) schwimmen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile. Die ökologischen Folgen für die Meeresumwelt sind dramatisch. Seevögel und Meeressäuger ersticken oder verhungern an den Abfällen und viele Fische und Muscheln sind durch Mikroplastik belastet. Im Jahr 2010 hat der NABU das Projekt „Meere ohne Plastik“ ins Leben gerufen, das Reinigungsaktionen in Nord- und Ostsee koordiniert und regionale Strategien für den Umgang mit Meeresabfällen entwickelt.
Engagement der Taucher
Meere gänzlich ohne Plastik wird es vermutlich nie mehr geben. Aber jede Tüte und jedes Geisternetz, welches wir aus dem Meer entfernen, rettet Leben. Deshalb ist das Engagement der Taucher so wichtig für den Schutz der Meere gegen die fortschreitende Vermüllung. Auch Sie können helfen.
NABU und Sporttaucher arbeiten zusammen
Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) engagiert sich der NABU für eine saubere Zukunft der Ozeane. Zum Auftakt der Zusammenarbeit stellen die Verbände auf der weltgrößten Wassersportmesse boot in Düsseldorf vom 21. bis 29. Januar 2012 das Faltblatt „Abtauchen – Sporttaucher für saubere Meere “ vor. Es zeigt wie insbesondere Plastikabfälle das sensible ökologische Gleichgewicht in den Meeren gefährden und stellt Umweltinitiativen von Sporttauchern und Naturschützern vor.
VDST auf der boot 2012: Halle 3 / Stand B54
Quelle: www.nabu.de










