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Regatta: Volvo Ocean Race - Michi Müller zwischen Kiel und Sanya

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Regatta: Volvo Ocean Race - Michi Müller zwischen Kiel und Sanya

14.02.2012
Foto: © www.volvooceanrace.com

Es ist nicht gerade so, dass das Volvo Ocean Race, das Segelrennen um die Welt, wegen der 125-Jahr-Feier des Kieler Yacht-Clubs unterbrochen worden wäre, doch der günstige Zeitplan des Weltrennens machte es möglich, dass auch Michi Müller, KYC-Mitglied und auf der „Mar Mostro“ des Puma-Teams eigentlich als Vorschiffsmann derzeit auf den Weltmeeren unterwegs, beim KYC-Empfang am Wochenende dabei sein konnte. Anfang Februar ist die Flotte nach der dritten Etappe in Sanya/China angekommen, am kommenden Sonnabend geht die Jagd nach Punkten für die Teams wieder weiter.

Wiedereinstieg in das Rennen
Die zwei Wochen Pause nutzte Müller zu einem Heimatbesuch bei seiner Familie in Kiel, ließ es sich nicht nehmen, beim großen KYC-Geburtstag dabei zu sein, und plauderte mit Segelfreunden über die Ereignisse auf den ersten drei von neun Etappen beim Volvo Ocean Race. Es waren bisher Rennen, die gar nicht nach dem Geschmack des Teams um Skipper Ken Read (USA) gelaufen sind. Auf dem ersten Abschnitt von Alicante nach Kapstadt brach in aussichtsreicher Position plötzlich im Südatlantik der Mast in drei Teile und ließ die guten Hoffnungen der Crew platzen. Immerhin gelang nach einer organisatorischen Zitterpartie beim Transfer nach Kapstadt der Wiedereinstieg in das Rennen bei der Etappe von Südafrika nach Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate. Doch auch hier war das Glück dem Puma-Team nicht hold. Taktische Fehlentscheidungen kosteten eine bessere Platzierung, immerhin langte es zu Platz drei.

Die richtigen Entscheidungen treffen
Das aber reichte nicht zum Sprung nach vorn, und so setzte die „Mar Mostro“ auf dem dritten Teilstück nach Sanya auf Angriff. Erfolglos wie sich herausstellte. Der Schlag weg vom Feld im Chinesischen Meer kostete viele Meilen, statt des erhofften Etappensiegs blieb nur Platz vier, wo die Crew auch in der Gesamtwertung hinter der „Telefonica“ (Spanien), „Camper“ (Neuseeland) und „Groupama“ (Frankreich) steht. „Nach der Ankunft in Sanya waren wir schon etwas niedergeschlagen, aber insgesamt ist die Stimmung gut“, berichtete Müller. „Es war von vornherein klar, dass der Weg nach vorn schwer sein würde, denn alle Top-Teams agieren auf einem hohen Niveau. Die Boote haben mal bei dem einen, mal bei dem anderen Wind Vorteile. Bisher mussten wir einfach erkennen, dass die anderen besser gesegelt sind. Der Mastbruch hat keinen Einfluss mehr auf unsere Leistung. Das Boot ist richtig eingestellt. In den nächsten Etappen müssen wir eben die richtigen Entscheidungen treffen und darauf hoffen, dass unsere Taktik auch aufgeht.“

Quelle & Fotos: segler-zeitung.de


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