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Segeln: Gelungener Auftakt für das Team AEZ und Markus Wieser im RC44 Circuit
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Segeln: Gelungener Auftakt für das Team AEZ und Markus Wieser im RC44 Circuit
16.02.2012
RC44 Puerto Calero Cup
Auf den Kanaren fand vom 6.-12.Februar die erste Runde des diesjährigen RC44 Circuits statt. Nach dem Ende der TP52 Aktivitäten von Udo Schütz "Team Container" entschloss sich Markus Wieser zurück in die RC44 Klasse zu wechseln, die ihm bereits durch sein ehemaliges "Team Sea Dubai" vertraut ist. Die von Russell Coutts entwickelte 44 Fuß große Yacht hat weiterhin regen Zulauf und bietet vielen internationalen Topstars eine geeignete Plattform, ihr Können beim Match- sowie Fleetrace unter Beweis zu stellen.
Champions spielen in der RC44 Klasse
"Die TP52 ist ein tolles Boot, das aufregendste, welches ich jemals gesegelt bin. Aber das Niveau der RC44 ist mittlerweile höher. Es segeln aktuell 14 Teams, die meisten davon sind topbesetzt, weitere Teams kommen dazu. Die Champions spielen in dieser Klasse und nicht mehr bei den TP52", so Markus Wieser. Prominenteste Neuzugänge sind in diesem Jahr Ed Baird und Brad Butterworth, die ehemaligen Denker und Lenker von Alinghi. Beide wurden von Russen eingekauft, Baird von "Synergy", Butterworth steht "Katusha" zu Diensten.
Markus Wieser dagegen leistet in diesem Jahr Nachbarschaftshilfe und soll die bisher mäßig agierenden Österreicher vom "Team AEZ" in die Spur bringen. Und es lief gut für Österreich vor Lanzarote: Nach eher mäßigem Start steigerte sich das Team und konnte mit einem überzeugenden Tagessieg im letzten Rennen noch bis auf Gesamtplatz fünf aufschließen.
Keine Underdogs mehr
Eberhard Magg, Wiesers langjähriger Matchrace Gefährte und verantwortlich fürs Cockpit beim "Team AEZ" war mehr als zufrieden: "Dieser fünfte Platz war für das Team das bisher beste Ergebnis. Wir konnten uns nach anfänglichen Schwächen konstant verbessern und mit zwei Tagessiegen sowie weiteren top Platzierungen beweisen, dass wir dieses Jahr nicht mehr die Underdogs spielen wollen. Markus hat uns super positioniert, so wie ich das eben von ihm gewohnt bin".
Frithjof Kleen stößt zum Team
Auch Eigner und Steuermann Rene Mangold war die Genugtuung sichtlich anzumerken:"Endlich konnten wir zeigen, dass wir auch segeln können. Das gibt uns für die Zukunf viel Selbstvertrauen. Markus ist eine große Bereicherung für unser Team. Ende März geht's bereits in Portugal weiter. Wir bekommen neue Segel, die unser Sponsor und Felgenproduzent AEZ ermöglicht hat. Dann sind wir auch bei stärkeren Windverhältnissen schneller!" Auch Frithjof Kleen wird nach seiner Olympiateilnahme im Starboot ab September zum Team dazu stoßen und bei der Weltmeisterschaft in Kroatien als Coach einen wichtigen Beitrag zu einem hoffentlich erfolgeichen Jahresabschluss beitragen.
Quelle: www.spi-markus-wieser.de
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