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Motorbootsport: Doppelbelastung für das Team Qatar vor dem Saisonstart der Class 1
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Motorbootsport: Doppelbelastung für das Team Qatar vor dem Saisonstart der Class 1
17.02.2012
Ein paar ziemlich hektische Wochen liegen vor seiner Hoheit Sheikh Hassan bin Jabor Al-Thani nicht nur als Präsident der Qatar Marine Sports Federation QMSF, sondern auch als Team-Principal des Spirit of Qatar Teams. Gleich drei internationale Events in ebenso vielen Wochen stehen der Hauptstadt von Qatar im März ins Haus und auch der Einsatz von zwei Booten im Kampf um den Class 1 Weltmeistertitel steht kurz vor dem Start. Mit dem QMSF Hut auf dem Kopf überwacht Sheikh Hassan die Vorbereitungen für den Saisonauftakt der UIM-ABP Aquabike Weltmeisterschaft, der UIM F1 H2o und der Class 1 World Powerboat Meisterschaften.
Unverändertes Motorenpaket
Sheikh Hassan ist aber auch der Anführer des Spirit of Qatar Teams, das als amtierender Europa- und EDOX Pole Position Champion in der Class 1 in die Titelverteidigung geht. Nicht überraschend bestätigte Sheikh Hassan hierfür ein unverändertes Team- und Motorenpaket in beiden Booten. Ali Al Neama wird wieder mit Matteo Nicolini in der „Qatar 95“ und er selber gemeinsam mit Steve Curtis in der „Qatar 96“ antreten. Zum Einsatz kommen dabei wie gehabt die Skema V12 Maschinen. „Ich glaube, das wir konkurrenzfähig genug sind, wir haben während der gesamten Saison 2011 gezeigt wie stark wir sind. Jetzt ist es nur noch eine Frage, das wir einige Dinge besser machen.“

Throttleman Steve Curtis sieht das etwas anders und meint, das sie noch zwei, drei Sekunden pro Runde finden müssen um es mit der Victory aufnehmen zu können. Er wird sich dafür die Boote noch sehr genau anschauen um zu sehen, wo noch etwas an Geschwindigkeit gefunden werden kann und um sicherzustellen, das die Probleme mit der Steuerung, die sich am Ende der Saison 2011 in Dubai als verlustreich erwiesen hatten, nicht wieder auftreten. Bedenken hat Sheikh Hassan bei der Betrachtung der Kurse, die jetzt in der Class 1 gefahren werden und als Resultat daraus wird der Class 1 Event von der relativ ruhigen Doha Bucht in eine neue Basis an der Pearl of Qatar verlegt, wo ein Kurs geplant wird, der rauere Bedingungen bietet.
Denkwürdige Crashs
Das Team in seiner aktuellen Aufstellung hatte seit seinem ersten Class 1 Grand Prix in Doha 2002 ganz gemischte Erfolge. Sheikh Hassan und Matteo Nicolini konnten mehrfach auf dem Podium landen, ein Sieg blieb ihnen jedoch verwehrt. Den einzigen Sieg des Teams in heimischen Gewässern holten 2006 Abdullah Al Sulaiti und Lino diBiase, während Steve Curtis, zu der Zeit noch als Konkurrent in der „Spirit of Norway“ hier fünf mal gewinnen konnte aber auch in zwei denkwürdige Crash´s verwickelt war.
Quelle: www.world-of-powerboat.de
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