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Regatta: America´s Cup - "Luna Rossa" gewinnt vor Neapel

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Regatta: America´s Cup - "Luna Rossa" gewinnt vor Neapel

16.04.2012
Foto: © www.americascup.com

Chris Draper hat seine Luna Rossa Crew am Sonntag, den 15. April, zu einem begeisternden Sieg im abschließenden Fleet Race der AC World Series in Neapel geführt. Die Italiener sammelten damit 50 zusätzliche Punkte und sicherten sich den Gesamtsieg in der Fleet Racing Championship. Der Sieg löste bei den Tausenden von italienischen America’s-Cup-Fans, die das Geschehen von der Küste Neapels aus verfolgt hatten, großen Jubel aus.

Taktisch voll auf der Höhe
Die Segelbedingungen am Sonntag waren bei Lichtwind anspruchsvoll und unberechenbar, doch Draper und seine Crew waren taktisch voll auf der Höhe. Gleiches galt für James Spithill und seine ORACLE Racing Crew, die im ersten Rennen bereits scheinbar aussichtslos auf dem letzten Rang dümpelten, nur um eine furiose Aufholjagd mit Rang zwei zu krönen.

In Sekundenschnelle vom Helden zum Deppen
„Der Schlüssel zum Erfolg war es, nicht aufzugeben und nach Chancen zu suchen – und es gab da draußen einige Möglichkeiten”, sagte Spithill. „JK (Taktiker John Kostecki) und das Team haben das sehr gut gemacht… Bei diesen Bedingungen kann man in Sekundenschnelle vom Helden zum Deppen werden. Die Jungs haben ein paar gute Entscheidungen getroffen und uns nach vorne gebracht.“ Zuvor war die Entscheidung in der Match Racing Championship gefallen, als Terry Hutchinson und sein Artemis Racing Team von einem Fehler ihrer Gegner (Chris Draper und seine Crew) im Vorstart profitierten und das Finalrennen gewannen. Dieser Sieg war eine große Genugtuung für Artemis, die im ersten Rennen der Regatta gekentert waren, dabei ihr Tragflächensegel beschädigt und viele Punkte verloren hatten.


Dicht gedrängte Segel-Fans am Ufer
„Ich kann die Leistung der Crew und der Jungs an Land gar nicht stark genug loben“, sagte Hutchinson. „Nach den Geschehnissen am Mittwoch hätte wir dieses Ergebnis nie und nimmer für möglich gehalten. Unser Team-Trainer sagt immer: Es ist nicht schlimm, hinzufallen, entscheidend ist es, wieder aufzustehen. Nun werden wir in ein paar Wochen in Venedig wieder an den Start gehen, dort müssen wir an unserer Konstanz arbeiten.“ Bei den AC500 Speed Trials waren angesichts der Leichtwindbedingungen keinen neuen Bestzeiten zu erwarten. Gegen Ende des Wettbewerbs frischte der Wind etwas auf, so dass hier die schnellsten Läufe möglich waren. ORACLE Racing Bundock setzte sich schließlich mit der Winzigkeit von 0,02 Sekunden vor Artemis Racing durch. Im Verlauf der Regatta in Neapel hatte die Begeisterung in der Stadt und die große Besucherzahl im Event Village für Aufsehen gesorgt. Auch der Sonntag machte keine Ausnahme, dicht gedrängt standen die Segel-Fans am Ufer. Wenig überraschend bekam Luna Rossa die größte Unterstützung der „Tifosi“.

Wechsel an der Spitze
„Wir sind nach dem Zieldurchgang an der Küste entlang gesegelt. Es ist unfassbar, wie viele Menschen da waren“, sagte Luna Rossas Draper. „Als Segler hätte man sich so eine Zuschauermenge niemals träumen lassen. Das tut dem Sport sehr gut. Wir genießen es sehr, als italienisches Team vor diesen Fans zu segeln. Wir sind sehr stolz.“ Die America’s Cup World Series bricht nun die Zelt ab und zieht um in den Norden Italiens, wo im Mai in Venedig das fünfte Event stattfinden wird. Mit der Regatta in Neapel gibt es einen Wechsel an der Spitze der Gesamtwertung der AC World Series Championship. ORACLE Racing Sptihill hat das Emirates Team New Zealand an der Spitze abgelöst – mit einem Vorsprung von nur einem Punkt nach vier Events. Die AC World Series 2011/12 endet am 1. Juli in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island). So wie es derzeit aussieht, wird erst dann die Entscheidung um den Gesamtsieg fallen.


Fleet Racing Championship – Endstand (sieben Rennen):
1. Luna Rossa - Piranha (Steuermann: Chris Draper); 92 Punkte
2. ORACLE Racing - Spithill (Skipper: James Spithill); 77 Punkte
3. Emirates Team New Zealand (Skipper: Dean Barker); 60 Punkte
4. Energy Team (Skipper: Yann Guichard); 54 Punkte
5. Team Korea (Skipper: Nathan Outteridge); 49 Punkte
6. Luna Rossa - Swordfish (Steuermann: Paul Campbell-James); 41 Punkte
7. Artemis Racing (Skipper: Terry Hutchinson); 40 Punkte
8. ORACLE Racing - Bundock (Skipper: Darren Bundock); 37 Punkte
9. China Team (Skipper: Fred Le Peutrec); 17 Punkte

Match Racing Championship – Rennen vom Sonntag
Finale – Artemis Racing bezwingt Luna Rossa Piranha
HF1 – Artemis Racing bezwingt Luna Rossa Swordfish
HF2 – Luna Rossa Piranha bezwingt ORACLE Racing Bundock

Quelle & Fotos: segler-zeitung.de / americascup.com

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