Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Aktuelles. Archiv.

Segeln: Gelungener Kieler Woche Auftakt - Deutsche Olympiastarter auf Kurs

Archiv

Segeln: Gelungener Kieler Woche Auftakt - Deutsche Olympiastarter auf Kurs

18.06.2012
470er Seglerin Annika Bochmann

Die deutschen Olympia-Starter spielen sich bei der Kieler Woche in die Hauptrollen. Am zweiten Tag übernahmen gleich drei Crews, die Deutschland bei den Spielen in England vertreten werden, die Gesamtführungen in ihren Klassen. Laser-Seglerin Franziska Goltz (Kiel) schwang sich nach einem Fehlstart am Sonnabend nun ebenso zum Klassenprimus auf wie Laser-Kollege Simon Grotelüschen (Kiel) und die 470er-Männer Ferdinand Gerz/Patrick Follmann (München). Dazu komplettieren die nicht für Olympia qualifizierten Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka (Berlin/Uerdingen) als 470er-Führende das Top-Auftreten des deutschen Kaders.

Duell Grotelüschen versus Buhl
Einen perfekten Tag bei kräftigen Winden mit fünf Beaufort erwischte Laser-Titelverteidiger Simon Grotelüschen. Zwei Starts, zwei Siege – damit verdrängte er seinen Sparringspartner Philipp Buhl von der Spitze, der noch am Vortag so stark gesegelt war, nun aber mit den Rängen zwei und drei einige Punkte liegen ließ. „Ich freue mich auf die Rennen im Goldfleet, wenn das Feld noch mal doppelt so stark ist“, sagte Grotelüschen, der die Stärke seines Sparringspartners Buhl lobte: „Er ist ein absoluter Glücksfall für mich. Durch diesen Vergleich mit ihm, habe ich mich so weit entwickeln können. Aber das gilt sicherlich auch für ihn.“

Franziska Goltz wieder in Form
Auf ihrem Heimatrevier bringt sich auch Franziska Goltz immer mehr in die Form, die sie im vergangenen Sommer hatte und die sie nun auch für die Olympischen Spiele braucht. Die Einzelplatzierungen 1, 4 und 2 eröffnen ihr einen spannenden Zweikampf mit der punktgleichen Weltranglisten-Siebten Tatiana Drozdovskaya (Weißrussland). Auf Platz drei folgt Lisa Fasselt (Rostock).


Gerz/Follmann mir Entwicklungssprung
Den Trend des ersten Tages, als sie sich bis zum Abend steigerten, setzten die 470er-Männer Gerz/Follmann fort. Die Plätze 5 und 1 führten sie an die Spitze eines deutschen Trios, das das Gesamtklassement anführt. Erst seit eineinhalb Jahren zusammen im 470er, haben Gerz/Follmann enorme Entwicklungssprünge gemacht. „Bei Starkwind waren wir schon immer gut, jetzt brauchen wir noch die nötige Konstanz auch bei leichteren Winden“, freute sich Follmann über die Bedingungen am Sonntag.

Drei Starts, drei Siege
Diese Winde waren auch für die 470er-Frauen Bochmann/Panuschka maßgeschneidert. Drei Starts, drei Siege – so lautete die beeindruckende Bilanz der Nachwuchs-Crew, die erst im vergangenen Herbst zusammen gefunden hatte und inzwischen schon auf den Gewinn der Junioren-Vize-Weltmeisterschaft verweisen kann. Mit dieser Serie schoben sie sich auch an Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee/Strande) vorbei, die lange auf einen Start bei Olympia gehofft, das Ticket aber schließlich knapp verpasst hatten. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren gut im 470er entwickelt, aber der 49er als neue olympische Disziplin sieht sehr attraktiv für uns aus. Wir müssen mal sehen, wie wir uns für die Zukunft entscheiden“, sagte Susann Beucke. Auf jeden Fall hat das Duo den Spaß am Segeln zurückgewonnen. „Nach dem ganzen Hickhack in der Olympia-Qualifikation hatte ich überhaupt keine Lust mehr zum Segeln, und wir haben erst mal pausiert. Aber jetzt ist es wieder richtig gut. Die Kieler Woche ist einfach ein cooles Event“, sagte Lutz.

49er auf dem Vormarsch
Richtig gut könnte die Kieler Woche auch wieder für die deutschen 49er werden. Die Titelverteidiger und Olympia-Starter Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) haben sich auf Platz drei vorgeschoben – hinter ihren Sparringspartnern Erik Heil/Thomas Plößel (Kiel) und den britischen Spitzenreiters James Peters/Ed Fitzgerald.

Kröger startet Aufholjagd
Zu spät für Olympia weist Finn-Segler Matthias Miller (Laupheim) seine internationale Klasse nach. Bei der WM im Mai hatte er seine letzte Chance auf das Ticket für die Spiele verpasst, zur Kieler Woche kommt er immer besser in Fahrt. Ein Tagessieg im letzten Rennen des Sonntags ließ ihn auf Platz fünf klettern. Vorn dominiert aber weiter der Este Deniss Karpak das Geschehen. In der paralympischen Disziplin 2.4mR startet Heiko Kröger die Aufholjagd. Mit den Rängen 1 und 2 ist er nun Gesamt-Vierter. 2004-Paralympics-Sieger Damien Seguin (Frankreich) verteidigte die Führung trotz eines sechsten Platzes im ersten Tagesrennen.

Quelle: www.kieler-woche.de

Weitere Informationen rund um die Kieler Woche

 
 
 

Mehr Informationen

Login

für Aussteller
für Besucher & Presse

Wetterservice

Seewetter, Segelwetter, Wetterbericht

zum Seewetterbericht

boot TV - Segelvideos


Segeln in Deutschland

Yacht Innenausbau

Aus der Seglerszene

Constanze Stolz

Yacht of the Year

Einstieg ins Segeln

Boatfinder

Boatfinder, Bootsdaten, Yachtkatalog, Bootsmarkt

zum Boatfinder

Wassertourismus-Guide

Wassertourismus-Guide, Törnplanung, Revierführer

zur Online-Törnplanung

Newsarchiv

Gezielt nach älteren News suchen

zur Suche im Archiv