Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Aktuelles. Archiv.

Segeln: Kieler Woche - Buhl und Grotelüschen im Wechselspiel - Rennen bei stürmischen Böen

Archiv

Segeln: Kieler Woche - Buhl und Grotelüschen im Wechselspiel - Rennen bei stürmischen Böen

19.06.2012

Ein schwer kalkulierbares Wetterszenario bestimmte den dritten Regatta-Tag der Kieler Woche auf den Bahnen der olympischen Disziplinen und der Einheits-Kielbootklassen. Nach einer Wettfahrt musste Organisationsleiter Jobst Richter (Kieler Yacht-Club) das Geschehen auf dem Wasser am Mittag unterbrechen, da sich eine kleine, aber kräftige Gewitterzelle schneller der Kieler Außenförde näherte, als zunächst vorhergesagt. Nach vierstündiger Pause wurde das Geschehen aber mit weiteren Rennen bei stürmischen Böen fortgesetzt.

Gewitterzelle über Schilksee
„Den Wettfahrttag zu unterbrechen, war die richtige Entscheidung. Das Gewitter hat uns zwar weitestgehend verschont, aber über Eckernförde und Damp hat es ordentlich gekracht. Und das wäre nicht zu verantworten gewesen“, zog Richter am Abend Bilanz. Zustimmung bekam er von der Bahn. „Als wir nach dem ersten Rennen durch das Ziel gegangen sind, stand die Gewitterzelle schon über Schilksee. Wir sind dann gleich durchgewunken worden, den Weg in den Hafen anzutreten. Und genau das hatten wir auch gehofft“, sagte Martin Menzner (Wendtorf), der Führende in der J80-Klasse.

Deutsche Doppelführung bei den Lasern
Nach einem späten Programm konnten die deutschen Segler in den olympischen Disziplinen am Abend voller Zufriedenheit auf die Ergebnislisten blicken. Weiterhin eine deutsche Doppelführung gibt es bei den Lasern. Im Wechselspiel an der Spitze hat nun Simon Grotelüschen (Kiel) bei Punktgleichheit den Bug knapp vor Philipp Buhl (Sonthofen) während der WM-Dritte Andrew Maloney (Neuseeland) auf Platz drei folgt. Bei den Laser-Frauen setzte Franziska Goltz (Kiel) ihren Steigflug fort und liefert sich mit der weißrussischen Ex-Weltmeisterin Tatiana Drozdovskaya einen Zweikampf an der Spitze. „Das ist ein sehr gutes Training für Olympia mit der Weißrussin. Der Speed stimmt, und auch vom Kopf und Körperlichen fühle ich mich fit. Nur an der Vorm-Wind-Technik muss ich noch arbeiten. Manchmal komme ich in der Welle richtig gut in Fahrt, manchmal parke ich aber auch ab“, berichtete Goltz, die bei den Olympischen Spielen wieder auf die Weißrussin treffen wird. Nach sieben Regatten führt Goltz mit 13 Punkten punktgleich mit Tatiana Drozdovskaya.


Fokus auf die Zukunft
In der dritten Einhand-Klasse, dem Finn, hat sich Matthias Miller (Laupheim) von seiner Nicht-Nominierung für Olympia nicht unterkriegen lassen. „Das war natürlich eine schwere Enttäuschung, und es war nicht einfach, die Motivation hochzuhalten. Aber ich segele gern hier und wollte daher unbedingt bei der Kieler Woche dabei sein“, sagte Miller. In einem international sehr reich bestückten Feld liegt Miller auf Platz fünf. An der Spitze behauptet sich der Este Deniss Karpak vor dem Australier Casey Brendan . Miller richtet seinen Fokus nun auf die Zukunft: „Ich habe die Olympia-Kritierien verpasst, deshalb muss und kann ich die Entscheidung des DSV akzeptieren. Aber ich bleibe dem Finn treu. Für 2016 gibt es ja eine neue Chance.“

Kieler Woche eine große Bedeutung
Ihre Chance auf Olympia haben die 49er Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) bereits genutzt. Und dafür nehmen sie nun Fahrt auf. Nach einem verhaltenen Start am ersten Tag, sind die Titelverteidiger nach eigenen Worten immer besser in die Kieler Woche gekommen und nach neun Rennen auf Platz eins angekommen. „Auch wenn Olympia im Fokus steht, so hat die Kieler Woche doch eine große Bedeutung, gerade für uns als Titelverteidiger“, sagte Hannes Baumann. Sein Steuermann kann sogar gar nicht genug von der Kieler Woche bekommen und will auch im zweiten Teil in einer internationalen Klasse an den Start gehen.

Deutsche Festspiele in den 470er Klassen
Zu deutschen Festspielen werden die Wettbewerbe in den 470er-Klassen. Bei den Männern mussten die Olympia-Starter Ferdinand Gerz/Patrick Follmann (München) den Platz an der Spitze zwar räumen, dafür sprangen aber die Potsdamer Magnus Masilge/Moritz Klingenberg in die Bresche und führen nun das Feld vor Gerz/Follmann an. Eine beeindruckende Bilanz haben bei den Frauen die Junioren-Vizeweltmeisterinnen Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka (Berlin/Uerdingen). Mit vier Siegen in sechs Rennen führen sie vor Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee/Strande) mit einem Punkt.

Einheits-Kielbootklassen
In der paralympischen Disziplin 2.4mR hat derweil Heiko Kröger (Hamburg) mit Platz drei im Zwischenklassement den angestrebten Podiumsplatz erklommen, hinter Damien Seguin (Frankreich) und Thierry Schmitter (Niederlande). Bei den sechs Einheits-Kielbootklassen dürfen die deutschen Crews zudem mit vier weiteren Gesamterfolgen rechnen. Als Führende gehen in die beiden verbleibenden Tage: Martin Menzner (Kiel, J80), Reinhard Schroeder (Uerdingen, Laser SB3), Christian Soyka (Itzehoe, X99) und Ingo Lochmann (Berlin, Platu25). Bei den Melges 24 ist der Italiener Riccardo Simoneschi in Führung und bei den Albin Express Kim Lago Nörgaard (Dänemark).

Quelle: www.kieler-woche.de

Weitere Informationen rund um die Kieler Woche

 
 
 

Mehr Informationen

Login

für Aussteller
für Besucher & Presse

Wetterservice

Seewetter, Segelwetter, Wetterbericht

zum Seewetterbericht

boot TV - Segelvideos


Segeln in Deutschland

Yacht Innenausbau

Aus der Seglerszene

Constanze Stolz

Yacht of the Year

Einstieg ins Segeln

Boatfinder

Boatfinder, Bootsdaten, Yachtkatalog, Bootsmarkt

Wassertourismus-Guide

Wassertourismus-Guide, Törnplanung, Revierführer

zur Online-Törnplanung

Yachtcharter-Suche

Yachtcharter Ostsee, Mittelmeer, weltweit

Medien für Wassersportler

Bücher, Bildbände, DVDs, Kalender, u.v.m.

zu Büchern & DVDs

Newsarchiv

Gezielt nach älteren News suchen

zur Suche im Archiv