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Segeln: Kieler Woche - Segler zum Warten gezwungen - Sparprogramm vor den Medal Races

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Segeln: Kieler Woche - Segler zum Warten gezwungen - Sparprogramm vor den Medal Races

20.06.2012

Am Tag nach dem Gewittersturm erfüllte sich die Hoffnung auf einen Hauch von Sommer und damit eine thermische Seebrise am vierten Tag der Kieler Woche (16. bis 24. Juni) nur ansatzweise. Schon am Vortag hatte der oberste Wettfahrtleiter Jobst Richter zu einem frühen Start gebeten, um jede Chance auf Wind zu nutzen. Doch für das Gros der Teilnehmer führte das frühe Aufstehen direkt zum Ausruhen. Denn auf den landfernen Bahnen regte sich nichts, nur dicht unter Land konnte zumindest ein Sparprogramm gesegelt werden – mit Erfolg für die Deutschen, denn im 49er ergibt sich nach den Rennen die Führung für Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel).

Olympiamannschaft vor Ort
Am Abend präsentierte sich dann die deutsche Segel-Olympiamannschaft bis auf den Surfer Toni Wilhelm und die noch segelnden Schadewaldt/Baumann in Schilksee und blickte aus Kiel nach Weymouth zu den olympischen Spielen.

Kiter demonstrieren erstmalig Ihr Können
Für Mittwoch sind ab 11 Uhr die Medal Races angesetzt, die von Schilksee und Strande aus live von Land aus verfolgt werden können. Auf der südlichen Bahn starten die Laser Radial, danach Finn, 470er Frauen und 470er Männer. Auf der nördlichen Bahn vor Strande werden zuerst die Kiter ihr Können demonstrieren, danach kämpfen die Laser und 49er um die Kieler-Woche-Medaillen.


Zwangspause
„So ein Tag an Land bietet mehr Anspannung, als wenn man segeln könnte“, sagte Laser-Ass Simon Grotelüschen (Kiel), der nach einem tatenlosen Tag zumindest am Abend die Chance auf eine Massage nutzen konnte. Weitere vier der sechs vor Kiel vertretenen Olympia-Klassen waren zu einer Zwangspause verdonnert, auf das Wasser konnten lediglich die 49er und die 2.4mR. So bot sich auch dem dreimaligen Weltmeister im 470er, Matthew Belcher, nur wenig Gelegenheit, Kieler-Woche-Regatten zu sehen. Der Australier hatte seine Frau, Friederike Belcher (Hamburg), bei einer Stippvisite nach Kiel begleitet. Beide bereiten sich sonst vor Weymouth mit ihren Partnern auf Olympia vor. „Die Kieler Woche ist ein tolles Event, ich bin den vergangenen zehn Jahren immer hier gewesen, aber jetzt passte es nicht in meine Olympia-Vorbereitung“, sagte Belcher.

Wwechselhaftes 49er-Rennen
Unterdessen bewiesen die Kieler Erik Heil/Thomas Plößel im 49er auf ihrem Heimatrevier im ersten Rennen einen guten Windriecher. „Wir hatten einen guten Start und haben uns dann an den kleinen Windstrichen hochgehangelt“, berichtete Steuermann Heil von einem wechselhaften 49er-Rennen. Auf der zweiten Kreuz drehte der Wind zwar gegen die Sparringspartner der deutschen Olympia-Starter, doch mit guter Vorm-Wind-Taktik holten sie sich noch den Tagessieg. Damit lagen sie in der Gesamtwertung direkt hinter Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel), die Deutschland bei den Spielen in Weymouth vertreten werden, rutschten aber nach zwei Patzern noch auf Platz vier ab.

Sprung in das Medal Race
Bis Mitte Juli werden sich Schadewaldt/Baumann nun mit Heil/Plößel auf Olympia vorbereiten, danach geht für die zweite deutsche Crew der Blick schon in die Zukunft. „Nach der verpassten Olympia-Qualifikation waren wir schon enttäuscht, aber danach haben wir sofort umgeschaltet und richten uns ganz auf 2016 aus“, sagte Erik Heil, und sein Vorschoter ergänzte: „In Kiel hat sich eine gute Trainingsgruppe gebildet. Die Nachwuchscrews aus dem Kieler Yacht-Club sind vor allem bei leichterem Wind schon ganz gut.“ Das zeigte sich auch bei der Kieler Woche, denn neben Schadewaldt/Baumann, Heil/Plößel und den ebenfalls sehr erfahrenen Julian Ramm/Oliver Lewin schafften auch noch Jan Hauke Erichsen und Max Lutz den Sprung in das Medal Race, das heute mit den sechs olympischen Klassen ab 11 Uhr auf zwei Bahnen direkt vor dem Olympiahafen in Schilksee ausgetragen wird. Dazu bieten die ab 2016 olympischen Kite-Surfer Anschauungsunterricht, wie ihr Sport aussehen könnte.

Quelle:www.kieler-woche.de

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