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EM Zagreb - Katrin Wagner-Augustin triumphiert in der olympischen Einerdisziplin

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EM Zagreb - Katrin Wagner-Augustin triumphiert in der olympischen Einerdisziplin

25.06.2012

Knapp zwei Jahre nach ihrer letzten internationalen Meisterschaft meldete sich die viermalige K2- und K4-Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin nach ihrer Babypause auch im Kajak-Einer der Damen eindrucksvoll in der internationalen Spitze zurück. Auf der 500m-Distanz gewann sie am zweiten Finaltag der EM in Zagreb den EM-Titel. Außerdem wurden Franziska Weber und Tina Dietze Europameisterinnen im K2 über 200m und Ronald Rauhe und Jonas Ems holten im Sprint-Zweier der Kajak-Herren Silber. In den abschließenden Langstreckenrennen gab es noch einmal Silber für Max Hoff und Bronze für Katrin Wagner-Augustin.

Blick auf einen möglichen Olympia-Start
Im ersten A-Finale des Tages setzte sich die Potsdamerin Katrin Wagner-Augustin mit einem überzeugenden Rennen und am Ende sechseinhalb Zehntelsekunden Vorsprung vor Titelverteidigerin und Vizeweltmeisterin Danuta Kozak (HUN) sowie der Weltcup-Zweiten von Posen Spela Ponomarenko Janic (SLO) durch. Mit Blick auf einen möglichen Olympia-Start im Einer meinte die Europameisterin: „Ein Start im K1 bei Olympia ist eine sehr aufregende Sache, vielmehr als im Vierer. Da muss man wirklich 100-prozentig seine Leistung abrufen können. Im Moment sieht es erstmal gut aus. Und auch, dass das Einer-Finale nach dem Vierer ist, der für mich absolute Priorität hat, macht die Entscheidung etwas leichter.“

Weitere Platzierungen
Der Titelgewinn von Katrin Wagner-Augustin blieb am Vormittag die einzige Medaille für den DKV. Dort, wo die Chancen auf weiteres Edelmetall am größten waren, mussten die DKV-Boote mit dem undankbaren vierten Rang Vorlieb nehmen. So auch im K2 der Damen über 500m, wo Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) den Titelgewinnerinnen und Olympiasiegerinnen von 2008 Kovacs/Douchev-Janics aus Ungarn sowie Khudzenka/Paltaran (BLR) und Naja/Mikolajczyk (POL) den Vortritt lassen mussten. Auf Rang vier hinter Dänemark, Rumänien und Serbien fuhr auch der K4 der Herren mit Marcus Groß, Norman Bröckl (beide Berlin), Max Hoff (Essen) und Tim Wieskötter (Potsdam).

Foto: © kanu.de
Vierter Rang auch im C2
Ebenfalls auf Rang vier hinter den Booten aus Tschechien, Rumänien und der Ukraine kam der C2 über 500m mit Tomasz Wylenzek (Essen) und Stephan Holtz (Leipzig). Im C1 belegte Ronald Verch (Potsdam) hinter den Medaillengewinnern Mathieu Goubel (FRA), Martin Fuksa (CZE) und David Cal (ESP) sowie Iosif Chirila (ROU) zeitgleich mit dem Ukrainer Oleksander Maksimchuk Rang fünf. Im K1-Finale der Herren fuhr Tom Liebscher (Dresden) auf Platz neun. Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) gewannen das B-Finale im K2 der Herren über 500m.

EM-Titel für Franziska Weber und Tina Dietze
In den Sprintrennen über 200m am Mittag durften die DKV-Athleten noch einmal über Gold und Silber jubeln. Franziska Weber und Tina Dietze präsentierten sich zweieinhalb Stunden nach ihrem vierten Rang über 500m in der von ihnen in diesem Jahr gewohnten Stärke und sicherten sich den EM-Titel vor den 500m-Vizeeuropameisterinnen Khudzenka/Paltaran (BLR) und dem portugiesischen Boot Vasconcelos/Gomes. Auch Ronald Rauhe (Potsdam) und Jonas Ems (Essen) zeigten sich überaus zufrieden mit ihrem zweiten Platz im K2-Finale der Herren hinter den amtierenden Europameistern und Vizeweltmeistern des Vorjahres Heath/Schofield (GBR). Weiterhin belegten über 200m Tomasz Wylenzek und Stephan Holtz im C2 ebenso wie Cathrin Dürr (Karlsruhe) im C1 der Damen Platz sieben. In den B-Finals fuhren Silke Hörmann (Karlsruhe) im K1 der Damen auf Rang drei und Tom Liebscher auf Rang fünf.

Sieben Medaillen in den olympischen Disziplinen
Als Fazit der Europameisterschaften von Zagreb äußerte vor den abschließenden Langstreckenrennen DKV-Präsident Thomas Konietzko: „Zunächst einmal überwiegt das Positive. Aber es wäre schlimm, wenn wir nicht die eine oder andere Aufgabe noch mit in die weitere Olympiavorbereitung nehmen würden. Mit den hier gezeigten Leistungen können wir aber durchaus optimistisch die letzte Etappe bis zu den Spielen in London angehen.“ Chefbundestrainer Reiner Kießler unterstrich: „Wir haben in den olympischen Disziplinen die sieben Medaillen, die wir haben wollten, aber es kommen bei Olympia ja noch weitere Nationen dazu. Wir müssen nun unsere Reserven in der Definition und Organisation unserer Wettkampfleistung bis zu Olympia weiter ausprägen, damit wir dann in London auf den Punkt fit sind. Dafür gilt es den Schwung der EM jetzt mitzunehmen.“

Quelle: www.kanu.de

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