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Meereskunde: 'Forschen auf See' 2012 geht in die zweite Runde -<br>Erstes Schülerteam aus Bargteheide ist mit Ergebnissen zurück
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Meereskunde: 'Forschen auf See' 2012 geht in die zweite Runde -
Erstes Schülerteam aus Bargteheide ist mit Ergebnissen zurück
19.07.2012
Trockenfallen im Wattenmeer
Am 22. Juli 2012 legt die markant gelbe Forschungs- und Medien-Segelyacht Aldebaran wieder im City Sporthafen Hamburg gegen Mittag ab. Erneut geht es mit Schülern an Bord unter Segeln auf Forschungsreise. Insgesamt drei Schülerteams konnten sich in diesem Jahr mit ihren Projektvorschlägen im Rahmen des Meereswettbewerbs für die erlebnisreichen Expeditionen auf See qualifizieren. Nun steht der zweite von drei Törns in 2012 an, während dessen das Team der Stadtteilschule Hamburg-Bergedorf die „Artenvielfalt einer Wasserstraße“ auf der Elbe und dem Nord-Ostsee-Kanal untersuchen will. Für den 27. Juli ist dann die Ankunft im Seehafen Kiel geplant.
Immer während der boot Düsseldorf haben Schüler die Möglichkeit mit Pädagogen des Aquazoos Düsseldorf im Maritimen Klassenzimmer der boot etwas über den spannenden Lebensraum der Meere zu erfahren und selbst zu experimentieren!
Der Meereswettbewerb zielt darauf ab, jungen Menschen ab der neunten Klassenstufe Einblicke in das größte Ökosystem der Welt, das Meer, zu geben und dieses erlebbar zu machen.

Erster Forschungstörn auf der Nordsee
Auf der ersten Tour haben Schüler der Anne-Frank-Schule Bargteheide von Hamburg aus zwischen Cuxhaven, Helgoland, Neuwerk und Bremerhaven untersucht, welche Auswirkungen Meeresversauerung auf Meereslebewesen mit Kalkschalen hat. Sie konnten dabei nachweisen, dass heimische Seepocken durch das Phänomen bedroht sind, denn das Fressverhalten der Meerestiere erlahmt, wenn der pH-Wert sinkt. Zusammen mit ihrer Wissenschaftspatin Jennifer Schmitt, die sich nach ihrer Masterarbeit als Meeresbiologin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung mit dem Thema Ozeanversauerung beschäftigt hatte, zählten sie die Anzahl der Fangbewegungen der Rankenfüße der Seepocken sowie das Fressverhalten von Miesmuscheln.
Eine große Herausforderung
Trotz fieberhafter Forschungen steht die Wissenschaft noch am Anfang der Erkenntnis, wie stark das Meer durch die Ozeanversauerung geschädigt wird. Nach aktuellen Berechnungen des Hamburger Max-Planck-Institutes für Meteorologie ist seit der Industrialisierung durch den steigenden CO2 -Gehalt in der Atmosphäre der Ozean bereits um 30% saurer geworden. „Wie unsere Wissenschaftspatin Jennifer richtig erkannt hat, ist die Versauerung der Ozeane neben der Klimaerwärmung eine der ganz großen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss“, so Meereswettbewerb-Initiator Frank Schweikert.
Seemannschaft
Rund 160 Seemeilen haben die 14-jährigen Schüler Finja Jaquet, Lykke Ibbeken und Jonas Schlie in der Projektwoche zurückgelegt. Neben dem Experimentieren im schwimmenden Labor haben sie dabei von Frank Schweikert als Skipper viel übers Segeln und das Leben an Bord lernen können.
Quelle: www.meereswettbewerb.de
MeWe Blog: Hier berichten die Schüler von ihren Erlebnissen an Bord
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