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Segeln:<br />Flash Gordon 6 gewinnt Farr 40 World Championship in Chicago

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Flash Gordon 6 gewinnt Farr 40 World Championship in Chicago

25.09.2012
Foto: © Rolex / Kurt Arrigo

In den vergangenen 15 Jahren wurde die Weltmeisterschaft der Farr 40-Klasse auf den besten Segelrevieren der Welt abgehalten. In den USA wurde sie bereits in Newport, in San Francisco und zweimal in Miami ausgetragen. 2012 war die Rolex Farr 40-WM nun erstmals in Chicago zu Gast. Die Wettfahrten fanden auf dem Michigansee statt, einer von fünf Süßwasserseen, die einen Teil der Grenze zwischen den USA und Kanada bilden.

Attraktive Einheitsklasse
Das Feld von 40-Fuß-Einheitsbooten lieferte sich auch in Chicago enge und spannende Rennen. Seit der Einführung der Farr 40-Klasse 1997 wurden 160 Boote gebaut, die bei Weltmeisterschaften stets beeindruckende Wettkämpfe bieten. Die Ausgabe in Chicago bildete dabei keine Ausnahme. 20 Boote aus den USA, Kanada, Deutschland, Italien, Monaco, der Türkei und aus Mexiko waren gemeldet. Die Eigner-/Steuermann-Regel sowie die Begrenzung von professionellen Seglern an Bord sind genauso ein bedeutsamer Grund für die Attraktivität der Farr 40, wie die Boote an sich. Die Farr 40 bilden nach wie vor eine umfangreiche Plattform für Einheitsklassen-Grand Prix-Rennen.

Was es in der Seglerszene an Neuheiten und Neuerungen gibt erfährt man jedes Jahr Ende Januar im Segel Center der boot Düsseldorf. Aber nicht nur das, auf der boot Düsseldorf treffen sich auch die Stars der Szene und geben Einblicke in Ihre laufenden Projekte.

Foto: © Rolex / Kurt Arrigo
Titelträger, Rückkehrer und Debütanten
Dieses Jahr wurde die WM vom Chicago Yacht Club (CYC) veranstaltet. Auf den Stegen sammelten sich etliche ehemalige Titelträger, darunter der amtierende Champion Guido Belgiorno-Nettis auf der Transfusion (Australien) und der dreimalige Sieger Jim Richardson auf der Barking Mad (USA). Langjährige Anhänger der Klasse mischten sich mit einigen Rückkehrern, wie Robert Hughes Heartbreaker (USA), Stuart Townsends Virago (USA) und Alek Krstajics Honour (Kanada). Mit den türkischen Booten Asteriks Uno und Provezza 8 sowie dem Team Flojito y Cooperando (auf einem gecharterten Boot) als eine von sechs Farr 40, die in Acapulco/Mexiko stationiert sind, waren einige Debütanten am Start. Auch sechs Boote aus der lokalen Flotte in Chicago repräsentierten die Klasse.

Lob an die Ausrichter
Viele Teilnehmer – selbst die amerikanischen – segelten das erste Mal in Chicago, und die Stadt im Mittleren Westen erhielt ebenso wie der CYC höchstes Lob für die großzügige Gastfreundschaft sowie die Darbietungen auf dem Wasser und zu Lande. Der Michigansee bot an allen vier Wettkampftagen sehr unterschiedliche Bedingungen. Der See, 300 Meilen (480 Kilometer) lang und 118 Meilen (190 Kilometer) breit, hat eine maximale Tiefe von 925 Fuß (280 Meter), die auf nur 35 Fuß (10 Meter) an der südlichen Seite (bei Chicago) ansteigt.

Der Finaltag
In der Gesamtwertung führte vor den abschließenden Rennen die Flash Gordon vor der Transfusion. Dahinter folgten die Struntje Light vor der Enfant Terrible und der Groovederci und Plenty (beide USA). Die Gegner auf den Plätzen drei bis sechs lagen jeweils nur drei Punkte auseinander; alle Chancen auf Veränderung der Reihenfolge waren gewahrt. Der Finaltag begann mit westlichen Winden um 12 bis 15 Knoten. Während die Regattaleitung drei Wettfahrten durchführen wollte, um das Maximum von zehn Rennen zu erreichen, führten die Windbedingungen zu Verschiebungen und einer Reduzierung auf zwei Starts.

Beständige Leistung zahlt sich aus
Die Flash Gordon 6 hatte eine komfortable Zehn-Punkte-Führung auf die Transfusion inne. Von ihren beständigen Leistungen profitierend, reichten ihr die Plätze sechs und sieben, während ein Sieg den Italienern der Enfant Terrible reichte, um noch an der Transfusion vorbeizuziehen und mit einem Punkt Vorsprung Zweiter zu werden. Der neue Weltmeister Helmut Jahn lag nach neun Rennen mit 41 Punkten auf dem Konto zehn Zähler vor dem Zweitplatzierten Alberto Rossi. Der Sieg der Flash Gordon 6 war durch die durchgehend einstelligen Ergebnisse bemerkenswert: 2-6-3-6-3-5-3-6-7.

Flash Gordon höchstpersönlich
Sämtliche Boote von Helmut Jahn heißen Flash Gordon, benannt nach dem Spitznamen, der dem in Zirndorf bei Nürnberg geborenen Architekten Mitte der 80er-Jahre nach seinem postmodernen Design des State of Illinois-Center gegeben wurde. In Deutschland ist der 72-Jährige vor allem für seine Entwürfe des Frankfurter Messeturms und des Sony-Centers am Potsdamer Platz in Berlin bekannt.

WM 2013 in Newport
Am Donnerstagabend wurde die Rolex Farr 40-Preisverleihung im River East Art Center abgehalten, ein renoviertes Warenhaus, das 1905 am Nordufer des Chicago River erbaut worden war. Zweihundert Teilnehmer, Mitglieder der Organisation, Freunde und Familien genossen die Feier, als die Rolex Farr 40-Weltmeisterschafts-Trophäe und eine Rolex Yacht-Master an den Lokalhelden Helmut Jahn und seiner Crew übergeben wurden. Die nächste Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft wird 2013 im späten August in Newport/Rhode Island ausgetragen werden.

Quelle: www.regattanews.com

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