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Besondere Ehre für Bernd Flessner

boot daily 2014 - täglich aktuelle Berichte aus den Hallen

Besondere Ehre für Bernd Flessner

19.01.2014

Bernd Flessner mit dem Award.

„Das abgelaufene Jahr war nicht unbedingt mein bestes. Ich war krank, viele Dinge liefen nicht rund. Umso mehr freue ich mich auf 2014. Ich werde auf jeden Fall alles geben!“ Mit diesen Worten bedankte sich der deutsche Surf-Superstar Philip Köster bei seinen Fans. Mehr als 1500 Leser des Windsurfmagazins „Surf“ hatten ihn erneut zu ihrem „Surfer of the Year“ gewählt. Am ersten boot-Wochenende wurde das Geheimnis um den Preisträger in der Beach World gelüftet. Köster selbst, dem 24,2 Prozent der "Surf"-Leser ihre Stimme gegeben hatten, wird sich den Preis allerdings erst am letzten boot-Wochenende abholen können. „Zurzeit bin ich noch in Australien – leider“, sagte er breit grinsend in seiner Videobotschaft, die er vor der Kulisse des australischen Outbacks gedreht und nach Düsseldorf geschickt hatte. Besonders freute sich Philip Köster, dass seine Fans ihm die Treue gehalten haben, obwohl er im vergangenen Jahr seinen Weltmeistertitel verloren hatte. „Aber Philip ist einfach ein toller Typ“, betonte Surf-Chefredakteur Andreas Erbe. Bereits zum sechsten Mal wurde die begehrte Auszeichnung verliehen. „Weil die deutsche Surf-Szene immer besser wird, haben wir in diesem Jahr allerdings den Modus ein wenig geändert“, erklärte Erbe. „Wir haben dieses Mal nur deutsche Fahrer zur Wahl gestellt, weil wir mittlerweile in jeder Disziplin Top-Leute haben, die es verdient haben, nominiert zu werden.“ Besonders freute er sich über den dritten Platz: Dort landete die einzige Frau im Feld, die Surferin Steffi Wahl. „Steffi hat diesen Platz einfach verdient!“ Dass Philip Köster nicht selbst in der Beach World war, konnte die Stimmung unter den Fans nicht trüben: Denn ein anderer Top-Surfer war dort und holte sich seinen „Lifetime Award“ ab. Bernd Flessner hat im vergangenen Jahr nach 26 Jahren in der Profi-Szene mit 16 deutschen Meistertiteln seine Karriere auf Sylt beendet. Gute Freunde und Kumpels wie Robby Naish und Björn Dunkerbeck lobten „Flessi“ in einem Einspielfilm als absoluten Profi, mit dem man fantastisch am Strand rumhängen und auf Wellen warten kann“. Obwohl dem Norderneyer der Ruf des „seriösen Sportlers“ anhaftet, verriet Bernd Flessner: „Ich kann durchaus feiern und wir hatten grandiose Zeiten. Aber in meinem Sport war ich tatsächlich immer sehr strukturiert. Sonst hätte ich wahrscheinlich gar nicht so lange durchgehalten.“ Bernd Flessner zeigte Fotos aus Jugendzeiten, schwärmte im Gespräch davon, wie aus Idolen Freunde wurden (Robby Naish) und erinnerte sich an seine erste Deutsche Meisterschaft 1992. „Aber zum Schluss habe ich gemerkt, dass es immer schwieriger wurde, mich zu motivieren. Es kamen auch Signale von meinem Körper hinzu. Nun war der perfekte Zeitpunkt, um aufzuhören.“ Gerne erinnert er sich an den letzten Wettkampf im Oktober auf Sylt. „Ich war in dem Top-Feld sogar noch vorne mit dabei, alle haben mir zugejubelt, dann bin ich vom Wasser und wusste: Das war’s!“ Künftig will Flessner es locker angehen lassen und dem Wassersport treu bleiben. „Ich bleibe der Szene erhalten und kann dem Surfsport nun endlich etwas von dem zurückgeben, was ich bekommen durfte“, sagt Flessner, der seit 1985 nur eine einzige boot verpasst hat. „Das Schöne ist: Ich darf jetzt aufs Wasser, aber ich muss nicht. Der Druck ist weg!“

 
 
 

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