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Sørøya, Norwegen: Fischen ohne Ende </03.02>

Angelziele in Europa

Sørøya, Norwegen: Fischen ohne Ende

Die vorgelagerte Insel Sørøya ist auch im Sommer ein Angelrevier der Extraklasse. Ende August 2000 konnten vier Holländer in nur sieben Tagen achtundzwanzig Heilbutts bis zu 100 Pfund landen! Als Beifang gingen ihnen Dorsche um die 30 Pfund an den Haken. Eine andere Angelgruppe aus Österreich fing in nur einer Woche über 100 Steinbeißer. Das sind Fänge, bei denen es wohl jedem Meeresangler in den Fingern juckt. Die Insel Sørøya ist ein noch fast unberührtes Angelgebiet, in dem wahre Kapitale lauern.



Ein Sommernachtstraum
Abseits des Touristengetümmels am Nordkap können sie in Sørøya die Sommersonnenwende mit dem ewigen Tag noch wirklich genießen. Wer will, der fährt eben auch um Mitternacht raus zum Angeln. Gerade während der Sommerzeit ziehen viele kapitale Nordatlantikräuber zum Fressen in die flacheren Seegebiete um die Insel. Steinbeißer bis zu 20 Pfund gehen an den felsigen Kanten und kleinen Unterwasserbergen zwischen 20 und 60 Metern an den Haken. Ob Naturköder oder Pilker: Dieser aggressive, urige Räuber stürzt sich gierig auf alles in seiner Nähe. Von Mai bis Juni ziehen viele Lachse an den tieferen Kanten um die Insel Sørøya. Mit großen Schleppködern lassen sie sich zwischen drei und zehn Metern Wassertiefe erbeuten. Heilbutt fängt man sehr gut an sandigem und kiesigem, leicht abfallendem Grund zwischen 20 und 100 Metern. Naturköderangler bestücken ihre Haken am besten mit kleinen Köhlern, die sich schnell an den Untiefen und Unterwasserbergen fangen lassen. Makrelen können als Köder bei den örtlichen Fischern in zwanzig Kilo schweren Packungen gekauft werden.

 
 



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Wenn die Möwen jagen...
...dann heißt es: Augen auf! Ein sicheres Zeichen, um auf große Dorsche zu pilken. Möwenschwärme, die ins Wasser herabstoßen, jagen kleine Köhler oder Heringe. Die Kleinfische werden von Schellfischen an die Wasseroberfläche gedrückt. Unter den Schellfischen lauern sehr große Dorsche. Oft ist dieses Schauspiel schnell wieder vorbei. Sehen Sie jagende Möwenschwärme, sollten Sie nicht lange zögern und zügig mit Ihrem Boot an diese Stellen fahren. Setzen Sie schwere Pilker ein, um möglichst schnell durch die Schellfische zu gelangen.


 
 

Sørøyas Westen
Fahren Sie mit dem Boot von Breivikbotn (Sørøya Havfiskesenter) im Westen der Insel auf den Nordatlantik, fischen Sie in den flacheren Küstenabschnitten bis zu 80 Metern. Es erstreckt sich ein sehr weitläufiges Angelrevier vor Ihnen. In der großen bis zu 70 Meter tiefen Breivikbotnbucht lassen sich sehr gut Steinbeißer, Heilbutt, Dorsch und Schellfisch fangen. Am nordwestlichen Auslauf der Bucht, vor den dominanten Vogelfelsen, beißen Schellfische bis zu 15 Pfund und Dorsche bis 20 Pfund bei um die 40 Meter Wassertiefe. Bei ruhiger See kann man etwas weiter nordwestlich des Vogelfelsens an einigen Unterwasserbergen große Köhler fangen. Südwestlich von der kleineren Bucht bei Baardvik gibt es viele kleinere Unterwasserberge, die um die 45 Meter unter der Wasseroberfläche liegen. Ein sehr viel versprechendes Gebiet für große Dorsche, dicke Steinbeißer und Köhler.

Sørøyas Süden
Fahren Sie vom Sørøya Hasvik Hotel mit dem Boot zum Angeln auf den Sund: Zwischen der Insel und dem Festland wird das Nordatlantikwasser schnell bis zu 200, 300 Meter tief. In diesem kleineren Gebiet angeln Sie dicht am Ufer an den stark abfallenden Kanten bis zu 100 Metern auf große Köhler, dicke Dorsche, Heilbutt und Steinbeißer.


Schellfisch und Dorsch: Häuige Beute an der Angel im Norden.

Trügerische See
Bei Seewind kommt sehr oft schnell Nebel auf! Achten Sie unbedingt auf anziehende Nebelgürtel. Auf dem Wasser verliert man sehr schnell die Orientierung. Ein Kompass oder GPS-Empfänger ist in Sørøya hilfreich. Ebenfalls bauen sich bei anhaltendem Seewind sehr hohe Wellen auf. Riskieren sie nicht zu viel und fischen bei rauer See lieber in den geschützten Buchten.

 
 

Reiseinformationen
Über Norwegen muss man nicht viele Worte verlieren. Das riesige Königreich mit 324.000 Quadratkilometern erstreckt sich bis hoch zum Nordkap, dem nördlichsten Punkt Festlandeuropas. Gerade mal 4,48 Millionen Einwohner verlieren sich förmlich in dem Land, das mit seinen Fjorden und der Bergwelt eine grandiose Natur bietet. Aufgrund eigener großer Erdöl- und Erdgasvorkommen hat sich das traditionell eher strukturschwache Land zum reichsten in Europa entwickelt.


Zutrauliche Rentiere nehmen Kontakt auf.

Reiseanbieter Sørøya:

Andree's Angelreisen: www.andrees-angelreisen.de

Kingfisher Reisen: www.kingfisher.de

Quelle: Rute & Rolle 3/2002
Text & Fotos: Sebastian Rose
Zeichnung: Petra Bork

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