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Strafmanöver
Match Race - Der spannende Zweikampf Yacht gegen Yacht
Strafmanöver

Strafen werden verhängt, wenn sich ein Boot nicht an die Rennregeln hält. Ist ein Team der Meinung, dass der Gegner einen Verstoß begangen hat, zeigt es eine rote Flagge mit gelben Streifen.
Die beiden Schiedsrichter, die das Rennen von einem Motorboot aus verfolgen, entscheiden auf der Stelle, ob tatsächlich eine Regel verletzt wurde. Die Schiedsrichter zeigen dann eine der folgenden Flaggen: Grün-Weiß, wenn keine Verletzung der Regeln vorliegt, Blau, wenn das Schiff mit den blauen Flagge bestraft wird oder Gelb, wenn das gelbe Segelboot bestraft wird.
Wenn ein Strafe gegen eine Yacht ausgesprochen wurde, muss es ein Strafkringel (Wende, auf Vorwindkurs oder Halse auf Amwindkurs) absolvieren - zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen Start und Zielankunft. Wenn ein Boot noch zwei Strafmanöver ausstehen hat, muss eines so bald wie möglich ausgeführt werden, allerdings erst nach dem Start. Bekommt ein Boot eine dritte Strafe, zeigen die Schiedsrichter eine schwarze Flagge, gleichbedeutend mit der Disqualifikation.

Gelegentlich zeigen die Schiedsrichter zusätzlich zur gelben oder blauen eine rote Flagge. Das bedeutet, dass das betreffende Boot durch einen Regelverstoß Kontrolle über das Rennen gewonnen hat. In diesem Fall muss das Strafmanöver sofort absolviert werden.
Mit der Ausführung einer Strafe warten die Teams normalerweise so lange wie möglich. Das hat zwei Gründe. Erstens kann man hoffen, dass auch der Gegner noch eine Strafe bekommt und sich die Strafen aufheben.
Zweitens wird eine Strafkringel gerne auf der Ziellinie ausgeführt, da durch das Umrunden der Marke die genau Lage der Ziellinie besser eingeschätzt werden kann. Außerdem muss bei einer Strafe auf einer Vorwindbahn der Spinnaker geborgen werden. Ist man nach dem Strafkringel gleich im Ziel, erübrigt es sich natürlich, den Spinnaker wieder setzen zu müssen.














