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Portugal
Länderinformationen
Portugal

Portugals Häfen: Ein Dorado für Wassersportler mit Sinn für Kultur
Portugals Kontraste könnten kaum größer sein: Endlose Sandstrände wechseln sich ab mit wilden Küsten. Im Norden atlantisches Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern, im Süden mediterran mit außergewöhnlich mildem Klima. Von der Costa Verde mit üppigem Grün, Weinbergen und malerischen Dörfern, über die Costa de Prata mit weißen Stränden, unberührter Natur und beeindruckenden Klosteranlagen, bis zur Costa de Lissabon, mit dem Trubel der Hauptstadt - die Küste Portugals ist ein Dorado für Wassersportler mit Sinn für Kultur. Kommen Sie mit auf die Marina-Tour von Nord nach Süd und auf die Azoren und nach Madeira.
Viana do Gastelo: Das Tor nach Portugal
Viana Marina ist der erste Yachthafen, den die Seefahrer aus nördlicher Richtung ansteuern. Er hat 140 Liegeplätze für Sportschiffe mit einer Höchstlänge bis zu 20 m und einem Tiefgang bis zu 3 m. Ein weiteres Dock hat 144 Liegeplätze für Schiffe bis zu 6 m Länge und einem Tiefgang bis zu 2 m. Der Yachthafen liegt in der Nähe des historischen Zentrums der Stadt Viana do Castelo. Sehenswert der Marktplatz Praça da República mit dem alten Rathaus und das Casa da Misericórdia mit der Schatzkammer sakraler Kunst.

Leixões: Strand, Sport & Kultur
Die Marina Porto Atlântico in Leça da Palmeira ist der Hafen für Porto, die zweitgrößte Stadt des Landes, 10 km entfernt. Der Hafen hat 240 Liegeplätze für Yachten bis zu 30 m, aber auch größere Schiffe können anlegen. In unmittelbarer Umgehung die Strände von Leça, die Quinta da Conceição (Tennis und Schwimmbad), das Gezeitenschwimmbad und das Museum Quinta de Santiago. Ein Besuch Portos ist unerlässlich. Das großartige Bauwerk der romanisch-gotischen Kathedrale überragt das Stadtbild. Vom historischen Zentrum aus, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben, kann man die Stadt mit ihrem reichen, jahrhundertealten architektonischen Erbe entdecken.

Figueira da Foz: Am Ufer des Mondego
Der Yachthafen liegt am Nordufer des Flusses Mondego und erstreckt sich über eine Fläche von fünf Hektar mit Stegen und schwimmenden "Fingern". Es gibt 200 Liegeplätze für Schiffe zwischen 6 und 15 m und für größere Yachten einen 120 m langen Anlegekai. Neben ausgedehnten Stränden hat Figueira da Foz einige kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten: Pfarrkirche, die Casa do Paço, die Festung Santa Catarina und das Städtische Museum Dr. Santos Rocha.
Nazaré: Umrahmt von goldgelbem Sand
Der Hafen liegt zwischen herrlichen Stränden mit goldgelbem Sand. Seine Einfahrt ist nie geschlossen. Hier können 25 bis zu 52 m lange Schiffe mit einem Tiefgang bis zu 4 m anlegen. Ein Muss in diesem Fischerort ist Sitio, ein Felsenvorsprung mit einer überwältigenden Aussicht auf das umliegende Meer und den Ort. In der Nähe von Nazaré zwei Bauwerke, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurden: in Alcobaça die Zisterzienserabtei Santa Maria, in Batalha das Kloster Santa Maria da Vitória.
Peniche: Wassersportvielfalt
Die Mama da Ribeira hat 140 Liegeplätze für bis zu 15 m lange Schiffe mit einem Tiefgang unter 4 m, 20 Liegeplätze sind für durchfahrende Schiffe reserviert. Der Yachthafen ein sicherer Schutz für die von Nordeuropa und vom Mittelmeer kommenden Seefahrer. Bestechend das Angebot an Wassersportmöglichkeiten insbesondere auf dem Meer: Angeln, Rudern, Surfen, Windsurfen und Tauchen.

Lissabon: Perle im Zentrum
Die 92 Liegeplätze des ehemaligen Marinedocks "Doca do Bom Sucesso" für Schiffe zwischen 6 und 25 m liegen etwas östlich vom Belem-Turm (Weltkulturerbe). Von diesem Turm aus öffnet sich bis zur Praça do Império ein Stadtbezirk mit großen zum Fluss hin gewandten Bauwerken, die mit dem Ausgangspunkt der Schiffe der portugiesischen Entdeckungsfahrten im Zusammenhang stehen. Das Dock von Belém (Doca de Belém) hat mit seinen 199 Liegeplätzen für Schiffe zwischen 9 und 25 m für alle Segler der Welt eine bedeutende symbolische Lage: Hier sind die portugiesischen Segelschiffe im 15. und 16. Jahrhundert ausgelaufen, die die Wegbereiter der Entdeckungen waren. Im Umfeld bemerkenswerte Baudenkmäler: das Denkmal der Entdeckungen, die Praça do Império mit dem Brunnen mit polychromen Wasserspiel- und Lichteffekten, das Jerónimos-Kloster (Weltkulturerbe). Die Doca de Santo Amaro liegt unmittelbar östlich der Tejo-Brücke und hat 329 Liegeplätze für 6 bis 25 m lange Schiffe - ein vollendetes Beispiel für die sinnvolle Umgestaltung alter Hafenanlagen in einen Yachthafen mit viel Betrieblichkeit.
Die zweitgrößte Marina von Lissabon, Doca de Alcântara, hat 221 Liegeplätze für Schiffe zwischen 6 und 25 m und ist umgeben von bekannten Restaurants und Diskotheken. Nicht weit entfernt Bairro Alto, ein Stadtviertel aus dem 16. Jahrhundert, und Baixa, die historisch und architektonisch hoch interessante Unterstadt, auch eines der Einkaufszentren von Lissabon. Dort, wo der Fluss am breitesten ist, wurde der sichere Yachthafen für die EXPO ‘98 errichtet. Er hat eine ausgezeichnete Infrastruktur mit 1.100 Liegeplätzen für 6 bis 50 m lange Schiffe. Hier ist der Besuch des Ozeanariums ein unbedingtes Muss.

Setúbal: Naturschutzgebiet und römische Ruinen
Das Freizeitdock Fontainhas, 36 km südlich von Lissabon, verfügt über 160 Liegeplätze für Sportschiffe zwischen 5,5 und 12 m. Eines der Hauptbauwerke der Stadt: das Jesus-Kloster im manuelischen Stil. Ganz in der Nähe: das Naturschutzgebiet Parque Natural da Serra da Arrábida und die Halbinsel Tróia mit ausgedehnten weißen Sandstränden und römischen Ruinen.
Sines: Kleiner Ort mit großer Seefahrertradition
Weiter südlich liegt die weit ausladende, geschützte Bucht von Sines, die von der Kleinstadt mit ihrer mittelalterlichen Burg hoch auf einer Anhöhe umrahmt wird. Der Yachthafen hat 88 Liegeplätze. Im Palast des Alcaide-Mor soll im 14. Jahrhundert Vasco da Gama geboren sein.
Lagos: eine "ausgezeichnete" Marina
Diese Marina wurde mit den Preisen ”Euromarina Anchor Award" und "Blaue Fahne von Europa" ausgezeichnet und hat 462 Liegeplätze. Lagos ist allemal eine sehenswerte Stadt - vor allem die Kirche Santo António (mit barocker vergoldeter Holzschnitzerei), das Museum von Lagos und die Kirche São Sebastião.
Albufeira: Hightech im Trockendeck
Nahe dem Fischerhafen eröffnet im Frühjahr 2003 die neue Marina auf einem 60 Hektar großem Gelände. Es entstehen 450 Liegeplätze, ergänzt durch 250 Extraplätze, in Portugals erstem Trockendeck. Mit einem innovativen System können Boote bis zu 12 Metern binnen fünf Minuten gehoben werden. Albufeira ist die Touristen-Hauptstadt an der Algarve.
Vilamoura: Bekanntes Ziel für Atlantiküberquerer
Mit ihren 1.300 Liegeplätzen ist die Marina von Vilamoura die größte des Landes, umgeben von herrlichen Stränden, bedeutenden Feriensiedlungen und drei Golfplätzen. Direkt in Vilamoura römische Ruinen. Wenige Kilometer entfernt die S. Lourenço-Kirche in Almansil, die innen vollkommen mit Kacheln aus dem 18. Jahrhundert ausgekleidet ist.
Vila Real de Santo António: zur Abwechslung Flussaufwärts
Der Yachthafen von Vila Real de Santo António liegt am Flussdelta des Guadiana, hat eine Wasserfläche von 25.000 m mit Stegen und schwimmenden "Fingern" und verfügt über 357 Liegeplätze für 6 bis 20 m lange Schiffe. Der Fluss Guadiana ist für die Yachtfahrer eine touristische Attraktion: Er ist bis Alcoutim schiffbar.
Azoren: Zwischenstopp in die Karibik
Die größte Stadt der Azoren ist Ponta Delgada auf der Insel St. Miguel. Der Yachthafen ist ein natürlicher sicherer Anlaufpunkt für Seefahrer auf Langstreckenfahrt zwischen Nordamerika oder der Karibik und Europa. Er hat vier Schwimmpontons mit 118 Liegeplätzen, die bis zu 18 m lange Yachten aufnehmen können. In Ponta Delgada öffnen sich symbolisch drei barocke Torbögen aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt Horta ist Seefahrern aus aller Welt bekannt. Kaimauern und Pflaster im Umfeld des Yachthafens sind bedeckt von farbenfrohen Malereien, angefertigt von Seefahrern. Ein unbedingtes Muss: die Kirche S. Salvador, die innen mit portugiesischen Kacheln aus dem 18. Jahrhundert verkleidet ist, und ein Besuch der Caldeira: ein riesiger mit Vegetation überdeckter Krater mit faszinierenden Panorama.

Madeira: Liegeplatz vor Panoramakulisse
Der Yachthafen von Funchal im Atlantischen Ozean bietet 120 Schiffen Platz. Faszinierend das großartige Panorama der überwältigenden Berge im Inneren der Insel und das Kap Girão im Westen Funchals, das zweithöchste Vorgebirge der Welt. 40 km nordöstlich von Madeira liegt die Insel Porto Santo mit einem Yachthafen für 70 Schiffe bis zu 15 m Länge. In unmittelbarer Nähe des Hafens die Hauptstadt Vila Baleira, eine Ortschaft voller Charme. Hier soll Christoph Columbus gelebt haben.
Weitere Informationen über Urlaub in Portugal:
Icep Portugal, Handels - und Touristikamt
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