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Traditionssegler </07.06>
Seemannschaft
Traditionssegler
GAFFELSCHONER
Jedes mehrmastige Segelfahrzeug mit nicht vollgetakelten Masten, bei denen der höhere Mast (Großmast) hinten steht, wird "Schoner" genannt. Der Gaffelschoner führt nur Gaffelsegel, er kann Gafteltoppsegel setzen.
TOPPSEGELSCHONER
Dieser Begriff beschreibt die Takelung des Schiffes, nicht den Schiffstyp; es handelt sich dabei um einen Zwei- oder Dreimaster, der am Fockmast außer dem Gaffel-(Schoner-) Segel Rahtoppsegel fährt.
DREIMAST-TOPPSEGELSCHONER
Ein rahgetakelter Fockmast, ein rah- und gaffelgetakelter Großmast und ein gaffelgetakelter Besanmast - kein sehr gebräuchlicher Segelschiffstyp, aber auch solche "Zwitterschiffe" gab es einmal.
BARKENTINE / SCHONERBARK
Dreimastiger Segler mit rahgetakeltem Fockmast und schonergetakeltem Groß- und Besanmast. Das chilenische Schulschiff ESMERALDA gehört zu den wenigen noch in Fahrt befindlichen Typen.
BRIGANTINE / SCHONERBRIGG
Zweimaster, der einen vollgetakelten, also mit Rahen versehenen Großmast fährt. Ein Küstenfrachter, dessen Takelungsart nicht besonders weit verbreitet war.
BRIGG
Ein Zweimaster, dessen beide Masten vollgetakelt, das heißt mit Rahen versehen sind. Briggs sieht man nur noch sehr selten, sie waren nie sehr weit verbreitet. Das britische Schulschiff ROYALIST gehört dazu.
BARK / VIERMASTBARK
Die klassische Windjammer-Takelung: Bei der Bark zwei vollgetakelte Masten und ein schonergetakelter Besanmast (GORCH FOCK), bei der Viermastbark kommt ein weiterer vollgetakelter Mast hinzu.
VOLLSCHIFF
Alle Masten sind rahgetakelt, ebenso wie beim Viermast-Vollschiff. Es hat sogar ein Fünfmast-Vollschiff gegeben, den berühmten Flying-P-Liner PREUSSEN. Die schnellen Teeclipper waren Vollschiffe.













