Sharkproject Germany e.V.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

The Great White Mystery

Die Erforschung von Großen Weißen Haien ist schwierig und langwierig wie ein großes Puzzle. Es erfordert viel Geduld, finanzielle Unterstützung, Wissen über die Raubtiere und einen geeigneten Ort, um sie beobachten zu können.

Einer dieser Orte ist Guadalupe Island, ca. 240km vor der Küste von Mexicos Baja California. Die Gewässer rund um die Insel sind mittlerweile zur Schutzzone für Weiße Haie geworden. Die Erkenntnisse aus der Erforschung der Großen Weißen Haie (GWS) haben dazu geführt.
 
Die Haie kommen jedes Jahr ab Juli zur Insel. Als erstes treffen die männlichen Haie ein. Ab September ist das jährliche Treffen mit der Ankunft der Weibchen und den Beutetieren, wie Seebären und Seeelefanten, komplett. Dieses jährlich wiederkehrende Treffen macht sich Mauricio Hoyos-Padilla für seine Forschungsarbeit zu Nutze. Seit 2005 ist er zu dieser Zeit auf Guadalupe Island im Dienste der Großen Weißen Haie im Einsatz.

Der mexikanische Wissenschaftler Mauricio Hoyos hat sich das Wissen über die Großen Weißen durch persönliche Begegnungen beim Tauchen, Beobachtungen vom Boot aus und durch den Einsatz von Technik in Form von Satellitensendern, erarbeitet. Er forscht mit Hilfe von Satellitentelemetrie. Die Grundlage dazu ist, den Haien einen Satellitensender, im Fachjargon Satelliten-Tag, unterhalb der Rückenflosse mit einer Harpune vom Boot aus, anzubringen. Dadurch konnten z. B. die Wanderwege, Paarungs- und Geburtsstätten der GWS bestimmt werden. Die Erkenntnisse aus den Aufzeichnungen helfen, Bewegungs- und Migrationsmuster der GWS heraus zu finden.
Aus diesen Erkenntnissen und Ergebnissen werden Programme erarbeitet, welche den Bestand der GWS im Pazifik erhalten und wachsen lassen sollen. Durch die Zusammenarbeit mit den Universitäten und Regierungen der USA und Mexiko werden Schutzgebiete für Haie, wie z. B. Guadalupe Island, zur Realität.

Nun bleibt auch die Technik in der Tierforschung nicht stehen. Die nächste Generation von Satelliten-Tags ist einsatzbereit. Der revolutionäre Unterschied zu den bisherigen Sendern ist, dass der kleine, nur ca. 18 cm große und 280 Gramm schwere Tag nun Transmitter und Receiver in einem ist. Damit wird jedes Tier in unmittelbarer Nähe, welches auf gleicher Frequenz sendet, aufgezeichnet. Dieser Durchbruch in der Technik wird einerseits Aufschlüsse über die Interaktion zwischen Hai und Beutetier und andererseits zwischen Hai zu Hai geben. Die Kosten für so ein kleines Wunder belaufen sich bei der Anschaffung auf ca. USD 4.000,-. Der Tag begleitet das Tier 10 Monate, dann löst er sich ab. Danach können die Tags „eingesammelt“, ausgewertet, wieder aufgeladen  und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden.

Wir von SHARKPROJECT haben es uns zum Ziel gesetzt, Mauricio mit mindestens einem TAG zu unterstützen.

Bei der ersten Charity Veranstaltung SHARK NIGHT am 8. Oktober 2016, in Wien, wurde das Projekt detailliert vorgestellt.
Die Erlöse aus der Tombola, in Form eines großen Haipuzzles, haben zur Finanzierung mehrerer Tags beitragen.

Vom 11.10.2017 bis 15.10.2017 wird eine Forschungsreise mit Mauricio Hoyos auf der Solmar V zu den Großen Weißen Haien stattfinden. Alle Interessenten, die daran teilnehmen möchten, melden sich bitte bei den Projektleitern Herbert und Gabriela Futterknecht unter h.futterknecht(a)sharkproject.org.

Neuigkeiten über dieses Projekt könnt ihr aus unseren News entnehmen.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

Schillerlocke = Killerlocke

Die Kampagne „Schillerlocke=Killerlocke“ wendet sich lobend an verantwortungsbewusste Fischhändler, aber vor allen Dingen an die Fischhändler, die erst noch verantwortungsbewusst werden wollen.

Deutschlandweit loben wir Fachhändler aus, die keine Schillerlocken verkaufen und mit uns zusammen an der Aufklärung des Konsumenten arbeiten. Wir treten in Kontakt mit Fischhändlern, die noch Schillerlocken verkaufen und leisten Überzeugungsarbeit, dies in Zukunft nicht mehr zu tun und sich so als kompetente Fachhändler zu präsentieren, die zum Schutz ihrer Kunden keinen (Dorn-)Hai mehr anbieten.

Mit Plakatwerbung und Aufklärungsaktionen vor Ort leisten wir Überzeugungsarbeit an den Stellen, an denen sich Fischhändler als aufklärungsresistent erweisen. Der Konsument ist hierbei der Schlüssel: Wird keine Schillerlocke mehr konsumiert, ist es unwirtschaftlich, sie anzubieten. Auch rufen wir dazu auf, uns Fachhändler zu melden, die Schillerlocken verkaufen.

Meldungen bitte an schillerlocke(a)sharkproject.org.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

Schulprogramm weltweit

Das Meer stirbt – und wir Erwachsenen schauen fast tatenlos zu. In Diskussionen wird die Einstellung der meisten Erwachsenen deutlich. „Nach mir die Sintflut“, was übersetzt bedeutet: „Mir doch egal!“. Und tatsächlich ist das so. Die Folgen, wenn das weltweit größte Ökosystem stirbt, werden vor allem die Kinder von heute treffen. Und wir, die eigentlich Verantwortlichen, werden der Katastrophe von oben zuschauen, sorgenvoll den Kopf schütteln und uns fragen, wie wir das zu Lebzeiten zulassen konnten.

Die Leidtragenden werden die Kinder von heute sein. Und vor allem die Kinder in den Drittweltländern, die am Meer liegen, werden die Hauptlast zu tragen haben.

Deshalb hatten wir das Jahr 2012 zu einem internationalen Kinderjahr erklärt. Mit dem klaren Ziel aufzuklären.

Dazu zogen wir sämtliche Mittel.

  • Aufklärung in Schulen/Kindergärten
  • Aufklärung durch Sonderausstellungen
  • Aufklärung in Drittweltländern
Die Kampagne dauert bis heute an und wurde 2014 mit einem kompletten zweispracheigen Schulprogramm erweitert.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

Restaurantkampagne Germany

SHARKPROJECT Germany stellt dem deutschen Markt ein neuartiges Gütesiegel zur Verfügung:
Ziel ist der konsequente gastronomische Verzicht auf den Verkauf von Hai, Schwertfisch und Thunfisch.

Die bisher auf dem Markt bestehenden Gütesiegel schützen den Verbraucher in Bezug auf den Konsum von mit Schadstoffen belastetem Fisch leider nur unzureichend. SHARKPROJECT Germany füllt diese Lücke vorerst im gastronomischen Bereich.

Ziel ist der Schutz des Konsumenten vor meist unerkannten Gefahren durch Schadstoffbelastung in Hai, Schwertfisch und Thunfisch.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

Kampagnen- und Projektspiegel

STOP SALES
Diese Anfang 2005 gestartete Kampagne setzt sich gegen den Handel mit Haiprodukten ein, speziell im deutschsprachigen Raum, aber auch weltweit. Die Kampagne basiert auf der Aufklärung von Händlern und Kunden bezüglich der Bedrohung der Haie und der Methylquecksilberbelastung von Haifleisch.

Neben anderen Unternehmen verzichten bereits Lidl-Discountmärkte, Handelshof-Großhandel und Nordsee-Fischspezialitäten auf den Verkauf von Haiprodukten.
 
Morituri te salutant bis 2012
Im Mittelpunkt der Kampagne – als Symbol für alle extrem bedrohten Haiarten – steht der Dornhai. Ein eher unscheinbarer Hai, der jedoch in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Schillerlocke oder Seeaal noch in vielen Kühltheken zu finden ist. Studien sagen eine Ausrottung der Haiart in wenigen Jahren voraus. Greenpeace und WWF haben den Hai auf die Bedrohungsliste ihrer Fischführer gesetzt und schon seit Jahren ist der Dornhai in der Roten IUCN-Liste der bedrohten Tierarten. Zu der ökologischen Katastrophe kommt noch eine nachgewiesene hohe Giftigkeit des Dornhai-Fleisches.

Haitanic (ab 2011)
mobile Haiaustellung

Hands Off bis 2013
Hands off ! – Hände weg vom Hai-Tauchgang. Aufklärungskampagne mit dem richtigen Umgang beim Haitauchen.

Sharkimages 2008
Die Sieger des ersten internationalen Fotowettbewerbes für Haifotos „SHARKIMAGES Photo Awards 2008“ wurde am 18.01., um 14.40 Uhr auf der Showbühne der BOOT, Halle 3, im Rahmen der 40. „Boot“ in Düsseldorf bekannt gegeben.

SSI Shark Specialist 2007-2010
Aufgrund dieser Tatsache hat sich SSI entschlossen zusammen mit SHARKPROJECT aktiv etwas für das positive Image der Haie zu tun.

Kunst & Flosse (2004)
MEERLEBEN – Ausstellung in Wien & Flossenversteigerung in Kooperation mit dem Haus des Meeres

Born to be Wild (2006-2007)
Nach vielen Monaten der Vorbereitung, ist es jetzt soweit. Ab dem 1.10.2006 starten wir mit „BORN TO BE WILD“ die weltweit erste Kampagne zur Auswilderung von gezüchteten Haie der ersten Generation. Im Mittelpunkt wieder unser klares Ziel, das sich seit der Gründung von SHARKPROJECT durch unsere ganze Arbeit zieht:

Die Öffentlichkeit über die dramatische Situation der Haie zu informieren und eine wirkungsvolle Lobby für den Haischutz zu erreichen!

 Sharkproject U-Boot (2006-2008)
Auf den Spuren von Jules Vernes startete Sharkproject im September 2006 eine einjährige U-Boot-Forschungsexpedition zu den Weißen Haien vor Südafrika. Die Expedition erfolgte unter der Schirmherrschaft der südafrikanischen Naturschutzbehörde, dem MCM (Marine & Coastal Management. Das Besondere: Das U-Boot stand allen Wissenschaftlern des MCM zur Verfügung, die an Forschungsprojekten mit Weißen Haien arbeiteten.

Im Oktober 2007 mit über 300 Filmminuten und Tausenden von Bildern im Gepäck, ist SOVI – wie das Sharkproject-U-Boot getauft wurde – wieder nach Deutschland zurückgekommen.

Stop Finning ab 2005 (laufend)
Als “Finning” wird die Technik des Abtrennes der Flossen vom Körper der Haie bezeichnet. Oftmals halten sich hierbei die Fischer nicht mit der Tötung der Tiere auf, sondern trennen die begehrten Flossen vom lebenden Hai ab. Die Tiere sinken, nachdem sie über Bord geworfen wurden, zu Boden und verenden qualvoll.

Sharkmonument (2007)
Das weltweit erste Unterwasserdenkmal gegen die Zerstörung der Meere steht seit dem 19.Oktober 2007 in Ägypten.

Hai-Filme der anderen Art (2004-2008)
Mit diesem Projekt kämpfen wir gezielt gegen das falsche Medienbild des Hais in der breiten Öffentlichkeit. Mit eigenen professionellen Film-Produktionen nehmen wir direkten Einfluss auf das Hai-Image in Film und Fernsehen.

White Shark Workbook (2003-2005)
Die Idee. Als Nebeneffekt unserer Weisshai-Expedition 2003 kamen wir in Kontakt mit anderen Shark-Booten und konnten vor allem vieles auf den anderen Booten beobachten und dazu oft nur den Kopf schütteln. Zum Teil war es reine Sensationsmache ohne jeden Versuch zum Erklären dieser Tiere.

 

Weitere Projekte:
  • Aquarienrundgang Fehmarn (2008)
  • Schulvorträge & Schulprogramm (2008-2012)
  • Special Shark Experience (2006)
  • Junior-Club (2008)
  • Junior-Haiforscher, in Zusammenarbeit mit Sealife Berlin, Basel (2011)
  • Lidl-Kampagne (2004)
  • Alibaba-Kampgane (2006)
  • Kampagne Smile Back (2006)
  • Kampagne Killerlocke (2012)
  • Haifreie Zone, Norddeutschland (2012)
  • Interaktive Hai DVD, mit Quiz  (2010)
  • Multimedia-Vortragstouren (seit 2002)
  • Sharkjournal Print (2007-2011)

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Über uns

Firmenporträt

Erst 2002 gegründet, gehört die Organisation inzwischen zu den aktivsten und schlagkräftigsten der Welt.

Eine breite Kommunikation, viele Ideen und viel Engagement. Bis heute arbeiten alle Mitarbeiter von Sharkproject rein ehrenamtlich. Mieten und Bürokosten werden von den Mitgliedern getragen, sodass alle Spenden ohne große Bürokratie-Kosten direkt den Projekten zugutekommen.

Sharkproject International e. V. gehört zu den wenigen mit dem DZI Spenden-Siegel ausgezeichneten Naturschutzorganisationen.

Sharkproject sucht die Öffentlichkeit. Durch eine umfangreiche Pressearbeit quer durch die Medienlandschaft erreichen wir mit unserer Botschaft Millionen von Menschen. Dazu kommt eine der weltweit größten Internetseiten über Haie sowie Vorträge, Messen und eine intensive Informationsarbeit überall da, wo sich Haiinteressierte zusammenfinden.

 
 Die Verwendung der Spendengelder bzw. der ordnungsgemäße Umgang mit den Spendengeldern wird jedes Jahr von – in einer ordentlichen Wahl ‐gewählten Rechnungsprüfern und gemäß den Prüfrichtlinien des DZI vom
Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen DZI geprüft.

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