Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Brucknerstr. 2, 55127 Mainz
Deutschland

Telefon +49 6131 9790
Fax +49 6131 979309
Mainz-gdws@wsv.bund.de

Standort

Hallenplan

boot 2017 Hallenplan (Halle 14): Stand A54

Geländeplan

boot 2017 Geländeplan: Halle 14

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 12  Organisationen/Behörden/Vereine
  • 12.01  Organisationen/Behörden
  • 12.01.01  Behörden/öffentliche Einrichtungen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Behörden/öffentliche Einrichtungen

Gliederung Bundeswasserstraßen

Bundeswasserstraßen gliedern sich nach dem Wasserwegerecht in Binnenwasserstraßen und Seewasserstraßen.

Bei den Binnenwasserstraßen des Bundes unterscheidet man solche, die dem allgemeinen Verkehr dienen, und solche von untergeordneter Bedeutung, die nicht dem allgemeinen Verkehr dienen, sogenannte sonstige Binnenwasserstraßen des Bundes.

Seewasserstraßen sind die Flächen zwischen der Küstenlinie bei mittlerem Hochwasser oder der seewärtigen Begrenzung der Binnenwasserstraßen und der seewärtigen Begrenzung des Küstenmeeres.

Das Schifffahrtsrecht unterteilt die Bundeswasserstraßen entsprechend ihrer überwiegenden Verkehrsnutzung in Binnenschifffahrtsstraßen und Seeschifffahrtsstraßen.

Der größte Teil der Binnenwasserstraßen beider Kategorien sind zugleich Binnenschifffahrtsstraßen. Binnenwasserstraßen sind Seeschifffahrtsstraßen, wenn sie, wie die Unterläufe von Warnow, Trave, Elbe, Weser und Ems sowie der Nord-Ostsee-Kanal, überwiegend der Seeschifffahrt dienen.
Seeschiffe befahren - soweit ihre Bauart dies zulässt - im sog. Binnen-See-Verkehr auch Binnenschifffahrtsstraßen. Umgekehrt dürfen Binnenschiffe, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, auf Seeschifffahrtsstraßen verkehren.

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Produktkategorie: Behörden/öffentliche Einrichtungen

Klassifizierung der Binnenwasserstraßen

Ziel der Klassifizierung der europäischen Binnenwasserstraßen ist die Förderung eines einheitlichen Binnenwasserstraßennetzes. Grundlage der Klassifizierung sind die räumlichen Abmessungen abgestimmter Schiffstypen, von denen die horizontalen Parameter Länge und Breite die wichtigsten sind. Variabel sind besonder die Abladetiefen und Fixpunkthöhen. Deshalb sind auch die angegebenen Tonnagen nur Orientierungswerte. Das vorliegende Klassifizierungssystem wurde von einer Arbeitsgruppe der ECE erarbeitet und in der Hauptarbeitsgruppe Binnenschiffahrt der ECE im November 1992 als Resolution verabschiedet. Das Klassifizierungssystem ist von der Europäischen Verkehrsministerkonferenz (CEMT) übernommen worden. Das aktuelle System berücksichtigt die gesellschaftlichen Veränderungen in Mittel- und Osteuropa. Durch Erlass des BMV vom 24. März 1993 wurde das neue Klassifizierungssystem in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes eingeführt und die deutschen Binnenwasserstraßen danach bewertet. Die Zuordnung der dem allgemeinen Verkehr dienenden Binnenwasserstraßen des Bundes zu den Wasserstraßenklassen wird aufgrund lokaler Veränderungen insbesondere infolge des Ausbaus der Wasserstraßen jährlich aktualisiert, wobei sich diese Änderungen vorwiegend im Rahmen der mittelfristigen Ausbauziele bewegen. Sowohl das europäische Klassifizierungssystem als auch die Zuordnung der Bundeswasserstraßen werden durch Fußnoten, die sich in der Regel auf Einschränkungen beziehen, präzisiert.

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Produktkategorie: Behörden/öffentliche Einrichtungen

Binnenschifffahrt

Das Binnenschiff besitzt Eigenschaften, die es zu einem bevorzugten Beförderungsmittel im Massengüterverkehr machen. Es ist großräumig, hat ein günstiges Verhältnis von Nutzlast zu toter Last, erfordert relativ wenig Personal und braucht verhältnismäßig wenig Energie für den Transport. Obwohl es sich im Verhältnis zu Bahn und Lkw nur auf einem kleinen Verkehrsnetz bewegen kann, ist es ein bedeutender Transportträger, weil mit Binnenschiffen in der Bundesrepublik Deutschland die Mehrzahl der Großstädte und eine Vielzahl von Werken der Schwerindustrie angefahren werden können. Moderne Binnenschifffahrt auf dafür ausgebauten Wasserstraßen zeichnet sich jedoch nicht nur durch größere Schiffsgefäße aus; von besonderer Bedeutung ist die bessere Auslastung der Fahrzeuge.

Die Binnenschifffahrt ist ein sicherer Verkehrsträger. Obwohl ihre Verkehrsleistung (2002: 64,2 Mrd tkm) in den letzten Jahren insgesamt leicht zunahm, sank die Zahl der Verkehrsunfälle in dieser Zeit.

ELWIS:

  • Verkehrsinformation für die Wasserstraße (schifffahrtspolizeiliche Verordnungen, Anordnungen, Hinweise)
  • Schleusenbetriebszeiten

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Über uns

Firmenporträt

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) gehört zum Ressort des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die WSV gliedert sich in die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) mit Sitz in Bonn und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter sowie die Wasserstraßen-Neubauämter in den Regionen.

Um einen reibungslos fließenden und damit wirtschaftlichen Schiffsverkehr zu ermöglichen, betreiben und unterhalten wir die Bundeswasserstraßen und die dazugehörigen Anlagen (Schleusen, Wehre, Schiffshebewerke, Brücken etc.) und bauen sie bedarfsgerecht aus. Ferner beraten, unterstützen und lenken wir den Schiffsverkehr durch unser Fachpersonal in den Verkehrs- und Revierzentralen.

Unser Leitmotiv: Mobilität ermöglichen und die Umwelt schützen!

Zu den Bundeswasserstraßen zählen rund 7.300 km Binnenwasserstraßen und 23.000 km² Seewasserstraßen. Für Bundeswasserstraßen im Binnenbereich, die nur eine geringe oder keine Bedeutung mehr für den Gütertransport haben, werden derzeit Entwicklungskonzepte für die Zukunft dieser Gewässer erarbeitet.

In der WSV arbeiten bundesweit rund 11.000 Beschäftigte. Mit über 900 Auszubildenden in zahlreichen technischen und nichttechnischen Berufen ist die WSV eine der großen Ausbildungsverwaltungen des Bundes.

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