Knierim Yachtbau GmbH

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boot 2017 Geländeplan: Halle 7a

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Produktkategorie: Segelyachten/Segelkajütboote

SPOCK - Knierim FC53 Fast Cruiser

Wer die Einhandsegler bei der Vendée Globe nonstop um den Globus jagen sieht, denkt als Letztes daran, dass das bequem und komfortabel sein könnte. Doch die Kombination von schnellstmöglichem Regattadesign mit den Ansprüchen eines Fahrtenseglers ist gefragt.

Bei Knierim Yachtbau entsteht aktuell eine FC53 basierend auf den Zeichnungen der erfolgreichen IMOCA Open 60-Yachten des französischen Kontruktionsbüros Finot-Conq. Das 17,33 Meter lange Boot mutet wie ein Racer an, ist aber für ausgedehnte Zwei-Personen-Törns konzipiert.

„Der Kunde wollte eine schnelle Fahrtenyacht, komfortabel und sicher sowie zu zweit leicht zu handhaben. Und sie sollte innen wie außen sehr stylisch werden“, fasst Designer Pascal Conq aus Frankreich die Wünsche des deutschen Eigners zusammen. Nicht zufällig steht die Schnelligkeit bei der Aufzählung an erster Stelle. „Deshalb wird die Yacht in High-end-Technik mit Kohlefaser-Prepreg-Gelegen und Nomex-Wabenkern für Deck und Strukturen sowie einem Corecell-Schaumkern beim Rumpf gebaut“, erklärt Knierim-Geschäftsführer Steffen Müller. So kommt der superleichte 53-Füßer auf ein Gewicht von unter 10,5 Tonnen.

Bereits beim Formenbau hat die Werft keine Kompromisse gemacht. So wurde die 5,26 Meter breite Karbon-Negativ-Sandwichform für den Kohlefaserrumpf mit einer der beiden großen Fünf-Achs-Maschinen von Knierim Tooling direkt gefräst – zehntelmillimetergenau. Wenn die Rumpfschale im Frühjahr abgenommen wird, hoffen Designer und Bootsbauer auf Nachahmer, die von dem Konzept überzeugt sind und ebenfalls eine FC53 in Auftrag geben. Denn die Nachfrage nach richtig schnellen Fahrtenyachten sei ungebrochen groß, so Müller und Conq.

Speed steht bei der Knierim FC53 mit einer Segelfläche von 170 Quadratmetern am Wind und der doppelt so großen vor dem Wind absolut im Vordergrund. Der Mast reicht 23,30 Meter über die Wasseroberfläche und ist weit hinten positioniert. Der lange Großbaum wird wie beim IMOCA Open 60 über einen Traveller am Heck geschotet und die Schot zu einer elektrischen Zentralwinsch nach steuerbord außerhalb des Cockpits geführt. Das im Topp nach ausgestellte Großsegel und ein fester Bugspriet für Gennaker und Code Zero dienen einem großen Segelplan.

Sonst nur bei reinrassigen Racern üblich, bekommt die FC53 Wasserballasttanks mit jeweils 1000 Litern Kapazität. Der Hubkiel reicht von hafentauglichen 1,60 Meter bis zu enormen 3,75 Meter Tiefgang. Eine Vielzahl von Versteifungen einschließlich dreier Schotten vor dem Lebensraum unter Deck sorgt für die notwendige Stabilität.

Apropos Hubkiel: Die Kielbox wurden von Innendesigner Pierre Forgia clever genutzt, um den Platz im breiten Salon zu unterbrechen, indem sie auch als zentrale Sitzbank für den Salontisch fungiert. Das gibt der Crew unter Deck Sicherheit und Standfestigkeit, besonders wenn die FC53 Lage schiebt. Insgesamt lädt die Anordnung unter Deck geradezu zu ausgedehnten Langfahrten ein. Es gibt reichlich Stauraum, darunter einen gigantischen Segelschrank.

Zwei Kühlschränke und ein 750-Liter-Frischwassertank, der theoretisch unterwegs in fünf Stunden mit eigener Aufbereitungsanlage selbst gefüllt werden kann, sprechen für sich. 700 Liter Diesel sorgen für eine angemessene Reichweite. Die Hafenmanöver mit zweiköpfiger Crew unterstützen Bug- und Heckstrahlruder. Zahlreiche weitere Features runden den anspruchsvollen Auftrag auf höchstem Niveau ab.

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Produktkategorie: Segelyachten/Segelkajütboote

NORDIC FALCON - 55' Drop Keel Cruiser

Die 2008 gebaute NORDIC FALCON ist ein massiv und stabil konstruierter Touren- und Langstreckensegler, ausgestattet mit einem Hubkiel.

Sie wurde so konzipiert, dass sie von zwei oder sogar nur einer Person gesegelt werden kann. Charakteristisch sind ihr großes Deckshaus sowie ein eindrucksvoller Panoramablick aus der Kajüte ins Rigg. Die NORDIC FALCON verfügt über einen Diesel-Elektro-Antrieb und einen äußerst individuellen Innenausbau.

Die NORDIC FALCON ist das, was man im herkömmlichen Sinn als klassische Fahrtenyacht bezeichnet. So wollte der Eigner sie haben, mit der Zielsetzung mit seiner Frau zusammen um die Welt zu segeln, und dabei hin und wieder auch Gäste an Bord zu haben. Mit anderen Worten – die NORDIC FALCON sollte Langstreckentauglich sein mit den entsprechenden Versorgungseinrichtungen und ausgerichtet auf die einfache Bedienung unter Segeln letztendlich durch nur eine Person. Einhandsegeln pur war also auch gefordert. 

Die Wahl von Judel/Vrolijk als Konstruktionsbüro sprach indes dafür, dass der Eigner nicht einen traditionellen Verdrängerrumpf mit tiefer Bilge im Auge hatte, sondern sich sehr wohl der Vorteile eines moderaten, flachen Unterwasserschiffs mit breitem Heck und fast vertikalem Steven bewusst war. Um einerseits kleinere Häfen und flache Gewässer sicher befahren zu können, andererseits aber auch eine hohe Stabilität unter Segeln zu erhalten, entschied er sich für einen Hubkiel mit Ballastbombe, nach bewährter Konstruktion von Judel/Vrolijk. Der Hubkiel kann so weit hoch gezogen werden, wie das Spatenruder tief geht. 

Die Forderung, die Yacht einhand segeln zu können, führt naturgemäß zu einem leicht zu handhabenden Rigg und Segelplan. Nach achtern gepfeilte Salinge machen den Einsatz von Backstagen (trotz des Kohlfasermastes) unter normalen Bedingungen überflüssig, allerdings sind sie vorhanden für lange Kurse bei unruhiger See. Auf komplizierte Technik für ein Baumrollsystem wurde zugunsten der simplen Lazyjacks zum Auffangen des durchgelatteten Großsegels ebenfalls verzichtet. Nur die fast bis aufs Deck (des besseren Profils wegen)  geschnittene Selbstwendefock wird mit einem versenkten Furler von Cariboni per Knopfdruck hydraulisch aufgerollt. Für lange Raumwindstrecken gibt es noch einen Gennaker, der am fest installierten Bugsprietgesetzt wird. Außerdem wird durch den zugleich auch der Anker samt Kette geführt

Beim motorisierten Antrieb hatte der Eigner ganz besondere Vorstellungen. Der Sicherheit, aber auch des einfacheren Einsatzes wegen, entschied er sich statt für einen großen Hauptmotor für einen diesel-elektrischen Antrieb mit zwei unterschiedlich großen Generatoren. Durch simples Umschalten kann der jeweils benötigte Energiebedarf passend bereitgestellt werden, sei es bei Hafenmanövern mit Bug- und Heckstrahlruder, sei es für längere Strecken ohne Segel. Nicht ohne Stolz demonstrierte Knierim Geschäftsführer Steffen Müller in der Holtenauer Schleuse, wie leicht sich die NORDIC FALCON nahezu parallel an die Schleusenfender heran- und später wieder davon wegbugsieren ließ. Bei gemäßigter Motorfahrt eben über 6 kn lagen die Geräuschwerte bei 58 dBa (Eignerkabine), 68 (Salon) und 74 in den Achterkabinen.

Das alles machte er vom Steuerstand an StB aus, der üblichen Anlegeseite, mit Hilfe der dort platzierten Joysticks für die ausfahrbaren Bug- und Heckstrahlruder von Maxpower. Weitere von diesem Steuerstand zu betätigende Funktionen sind Horn, Deckswinde vorn, Vorsegelfurler und Fahrt voraus/zurück mit Hilfe eines Joysticks sowie des Umschalter für die Geschwindigkeit. Diese beiden finden sich auch am BB-Steuerstand, ebenso wie die B&G Multifunktionsanzeige mit Autopilot und der Cassens & Plath Magnetkompass. Zusätzlich können von BB aus noch Anker, Kiel, Heckklappe sowie Vorsegelfurler in Gang gesetzt werden. 

Alle übrigen Fallen, Trimm- und Reffleinen sowie Schoten sind vom Mast auf je zwei Harken Winschen vor jedem Steuerstand geführt, die dort direkt am mittigen Durchgang zum Gästecockpit auf soliden Sockeln so positioniert sind, das man sie bequem im Stehen (ohne sich zu bücken) per Knopfdruck, und zur Not auch manuell bedienen kann, zumal man sich bei Krängung dort gut verkeilen kann. Zusammen mit den jeweils sechs Klemmen und den Mulden zum Aufnehmen der Leinen, stellt das ganze Arrangement eine für eine kleine Crew äußerst praktikable Bedienungseinheit dar. Mit einiger Übung lässt sich das Boot von hier aus auch ganz allein bewältigen. 

Bei einem Kurztörn auf der Kieler Innenförde waren wir allerdings zu dritt. Bei mittlerem, in Richtung und Stärke jedoch sehr unstetigem Wind zeigte es sich, dass der dritte Mitsegler tatsächlich überflüssig war (außer zum Fender ausbringen). Die NORDIC FALCON legte eine gute Grundgeschwindigkeit vor, ohne ein Leichtwindrenner zu sein. Dennoch sprang sie in Böen erstaunlich schnell und mit kontinuierlicher Geschwindigkeitssteigerung an. In die Wenden ging sie geradezu rasant, bei der Halse war der zweite Mann zum konventionellen Trimmen des Großsegels eine gute Hilfe. Dabei lag sie insgesamt ausgeglichen auf dem Ruder, der Blick von den Steuerständen ins Vorsegel und voraus war optimal. 

Die Seitendecks und das Vordeck sind bis nach vorn hin frei von Stolperfallen, alle Decksluken sind bündig eingearbeitet, wichtig gerade bei Langfahrten über Nacht. Die Klampen sind auf die Schandecks verbannt, die Travellerschiene für die Selbstwendefock liegt unmittelbar von dem Mast und ragt kaum über den dort auslaufenden Kajütaufbau hinaus, auf dem noch zwei Genuaschienen für eine überlappende Fock montiert sind. Das Hauptcockpit, gut geschützt vom Steuerhaus (Pilothouse nennt J/V die Knierim 55) und den hohen Sülls, ist recht geräumig mit zwei Bänken lang genug, dass man sich gut sonnen kann, sowie einem zentralen Klappentisch, in dessen Mittelteil die Rettungsinsel integriert ist. Also jederzeit schnell zur Hand. In jeder Bank gibt es mittig eine Klappe, unter der sich ein Aufstellfenster zu jeder Achterkabine verbirgt. So gelangt nicht nur Licht, sondern vor allem Frischluft in die Kammern. Außerdem ist der Cockpitbereich insgesamt gut mit Ösen für Lifebelts und Handgriffen versorgt. 

Besonders gelungen sind die Griffe beidseitig des Einstiegs zu den gegen Wetterunbilden sehr von den Seiten und oben her gut geschützten, beidseitigen Wachgängersitzplätzen. Von diesem, dem geschlossenen Pilothouse vorgelagerten Schutzraum ist der Wachgänger schnell draußen am Ruder und den Schoten, wenn es sein muss. Aber ebenso schnell auch zwei Kohlefaserstufen tiefer an dem StB-seitigen kleinen Innenfahrstand quasi oberhalb des Salons. Von dem gebogenen Polstersitz hat man einen perfekten Ausblick nach vorn und zu den Seiten sowie auf den Kartenplotter und außerdem bequemen Zugriff auf Antriebs- und Umschalter sowie den Joystick als Fahrhebel für Vorwärts, Rückwärts und Fahrstufe und schließlich auf den UKW-Funkhörer. 

Weitere drei Kohlefaserstufen tiefer liegt einem der zentrale Salon zu Füßen, der in der Längsachse durch den Kielkasten mit den bewusst als Dekoelement, aber auch der Praktikabilität wegen sichtbaren Schraubbolzen aus Edelstahl, geteilt wird. An StB liegt vorn quasi in Fortsetzung des Innenfahrstandes die große Navigation mit Kartentisch, Computer, Bildschirm dafür und für TV sowie allen notwendigen Bordanzeigen wie Beleuchtung offen sichtbar oder anderen hinter zwei Klappen verborgen. Gegenüber an BB halb hinter dem bis zur Decke reichenden Kielkasten verborgen erstreckt sich eine große Sofarunde um einen Klapptisch, der heruntergelassen die Liegefläche erweitert. Den Abschluss bildet auf dieser Seite die Tagestoilette, zugleich zu nutzen für nasses Segelzeug. Gegenüber an StB getrennt durch den Niedergang erstreckt sich weiter nach achtern die Pantry als Durchgang zur Achterkajüte mit Arbeitsplatten aus Corian auf beiden Seiten und einer für Langfahrten perfekten Ausstattung. 

Die übrige Aufteilung ist wie gehabt, vorn die Eignerkabine mit Doppelbett mittig, Dusche an StB und Wasch-/WC Raum an BB, dazu reichlich Ablagen und Stauraum, sowie achtern zwei Kabinen, die StB-seitige etwas kleiner,  mit Doppelstockkojen und ebenfalls reichlich Stauraum. Die Türen zu den drei Kabinen sind nicht nur sehr stark und mit einer Gummidichtung versehen, sondern sie werden oben und unten mit je einem Vorreiber verschlossen. Denn auch die Schotten sind besonders solide, quasi als wasserdichte Schotten, wenn auch nicht nach GL ausgeführt. Derartige Schotten gibt es auch nach vorn zur Vorpiek und nach achtern zur Garage mit dem abgeschlossenen Liegeplatz für ein Hartbodenbeiboot und rund um den Maschinenraum. 

Der Stil unter Deck ist modern schiffig, das Oyster Weiß der glatten Kompositwände wird ergänzt durch offenporig Hochglanz lackiertes, stark gemasertes Teak, der Fußboden ist durch gehend mit rutschfest lackiertem Ahorn belegt und die Decken mit hellem Alcantara, die Polster mit gelb gemustertem Stoff  bespannt. Edelstahl Türscharniere und Bolzen am Kielkasten sind als Stilelemente eingesetzt. Die Holzarbeiten sind ohne Fehl und Tadel ausgeführt.

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Produktkategorie: Segelyachten/Segelkajütboote

UCA - 86' IRC Racer

Der High-Performance Cruiser UCA wurde im Jahr 2002 speziell für die Teilnahme an der "Daimler Chrysler North Atlantic Challenge 2003" konzipiert und gebaut. Die Transatlantik-Regatta von New York nach Cuxhaven wurde anlässlich des 10. Geburtstages des Hamburgischen Verein Seefahrt aus der Taufe gehoben und für viele erfahrene Hochseesegler galt eine Teilnahme an dieser Wettfahrt als absolutes Muss und interessante Herausforderung.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 30 Knoten schaffte die Hochseeyacht nicht nur eine Top-Platzierung, sondern gewann auch ein Jahr später "Rund Skagen 2004".

Die UCA ist eine ausschließlich für Regattazwecke vom Designbüro Judel & Vrolijk konstruierte Yacht. Gunnar Knierim und Steffen Müller setzten für den Bau der Yacht ihre Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten erfolgreich ein und so entstand die UCA in der Rekordzeit von 212 Tagen, vom Bau der Rumpfform bis zur Jungfernfahrt.

Mit ihrer Länge von 26 Metern ist die UCA nicht nur im Hafen und auf der Regattabahn ein potentieller Blickfang, sondern dank ihrer hervorragenden Segeleigenschaften ein heißer Anwärter auf den Titel "First ship home". Und selbst heute noch besticht die weiße Yacht durch ihre eleganten Linien.

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Über uns

Firmenporträt

wir verstehen unser Handwerk

Knierim baut Yachten nach individuellen Wünschen des Eigners in modernster Holz- oder Komposit-Bauweise (Carbon oder GFK). Ob 30 Fuß oder 30 Meter lang, offenes Motorboot, gemütliche Fahrtenyacht für den Familienurlaub oder Hochseerennziege für den Regattaeinsatz – unser Know-how ist Ihr Gewinn!

Mit der gleichen Präzision wie beim Neubau machen wir Ihre Yacht fit für die nächste Saison oder Regatta - sorgfältig und termingerecht. Mit unserem werfteigenen Kran heben wir Yachten bis 30t jederzeit aus dem Wasser, legen und setzen Ihren Mast, sorgen für ein glattes Unterwasserschiff, führen technische Änderungen durch, verlegen neue Teakdecks, lackieren Rumpf, Deck, Naturholzteile oder Mast und Baum, reparieren Schäden, erledigen Wartungsarbeiten an allen Systemen und liefern die benötigte Ausrüstung.

Für die Bootslagerung werden zwei große beheizte Hallen auf unserem sorgfältig bewachten Gelände genutzt. Kurzfristig und für Servicezwecke stehen Liegeplätze an unserer Pier im Nord-Ostsee-Kanal zur Verfügung.

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