15.01.2018

Sea-Help GmbH Pannendienst und Versicherung

Jedes zweite Boot mit Mängeln

Wenn es um das Thema „Sicherheit an Bord“ geht, ist mit Gerhard Robl nicht zu spaßen: Der SeaHelp-Mitarbeiter zeichnet verantwortlich für den SeaHelp-Gas-Check und prüft mit der Genauigkeit eines Schweizer Uhrwerks zwischen Lignano und Dubrovnik Flüssiggas-Installationen auf den Schiffen. Wie wichtig sein Job ist, zeigen die Ergebnisse: Bei über 50 % der Probanden wurden Mängel festgestellt, die die Sicherheit erheblich beeinträchtigen.

Was viele Eigner nicht wissen: Flüssiggas ist zwar ein sicherer Energieträger, aber nur dann, wenn die Installationen auch fachgerecht verbaut wurden und die Leitungen, Regler (Druckminderer) und Brenner sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Um den ständig zu gewährleisten, sind in auf deutschen und österreichischen Wasserfahrzeugen regelmäßige Kontrollen vorgeschrieben. Wer sie nicht durchführt, riskiert seinen Versicherungsschutz.

Doch nicht nur das: Flüssiggas ist im Gegensatz zu Erdgas schwerer als Luft. Schon die kleinste Undichtigkeit für dazu, dass es sich in der Bilge sammelt. Dann reicht oft schon ein kleiner Funke für eine gewaltige Explosion. Damit es erst gar nicht so weit kommt, hat der österreichische Fachmann noch einmal die Schulbank gedrückt und an der Flüssiggas-Akademie in Travemünde das nötige Fachwissen gesammelt, um rechtsgültige Prüfungen durchzuführen, wie sie von den Versicherungen gefordert werden.

Seine Bilanz bestätigt im Prinzip seinen wichtigen Auftrag in Sachen Sicherheit: Die Hälfte der Schiffe wiesen Mängel auf, davon wiederum waren 20 % der Mängel so gravierend, dass die Installationen als gefährlich eingestuft werden mussten und sofortiger Reparaturbedarf bestand. Poröse Leitungen, nicht normgerechte bzw. undichte Schlauchverbindungen, fehlende oder nicht ordnungsgemäß belüftete Flaschenkästen für die Gasflaschen sowie leichte Undichtigkeiten an Gasherden gehörten bisher zu den gefährlichsten Mängeln, die im Rahmen der Überprüfungen festgestellt wurden.

Deshalb rät SeaHelp allen Eignern, die Gasprüfungen an Bord durchzuführen, um auf der sicheren Seite zu sein und auch künftig an Bord ruhig schlafen zu können. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu Gas-Check finden Sie hier(SeaHelp-Gas-Check).

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