EYOTY-Finalistin Dragonfly 36
Zweieinhalb Jahre lang tüftelte das Team um Jens Quorning an diesem 36- Fuß-Trimaran. Er ist als Performance-Cruiser konzipiert und in einer Touring-Version mit Selbstwendefock sowie einer Performance-Version mit zwei Meter höherem Rigg und überlappender Genua erhältlich. Beide Varianten verfügen serienmäßig über einen Karbon-Mast sowie über Wavepiercer-Büge – und zwar erstmals auch am Mittelrumpf, in den ein fixer Bugspriet samt Ankersystem integriert ist. Vorteil: längere Wasserlinie, mehr Volumen, daher mehr Auftrieb, Komfort und Sicherheit, speziell bei hoher Geschwindigkeit. Apropos: Mit einem Highspeed von 23 Knoten gehört der Dragonfly zu den schnellsten Serienyachten der Welt.
Eine neue Dimension in Sachen Platzangebot eröffnet sich im tiefen Cockpit sowie unter Deck. Die beiden Steuerräder sowie die vier elektrischen Winschen wurden so positioniert, dass die Yacht problemlos alleine bedient werden kann und Gäste im vorderen Bereich ungestört bleiben. Innen ist vorne und achtern je eine Kajüte mit Doppelkojen vorgesehen, dazu gibt es Nasszelle, Pantry und eine großzügige Dinette. Das Mobiliar ist serienmäßig aus Esche gefertigt, Ulme wäre die Alternative.
Selbstredend verfügt der Dragonfly 36 über das patentierte Swing-Wing-System der Werft, das vor 35 Jahren erstmals vorgestellt und seither kontinuierlich optimiert wurde. So lässt sich beim Dragonfly 36 die Breite innerhalb weniger Sekunden und ohne jedes Werkzeug von 8.12 auf 3,7 Meter verringern. Neu in diesem Zusammenhang ist eine Komposit-Konstruktion, die das System noch leichter, widerstandsfähiger und einfacher zu bedienen macht.
Dragonfly 36, Halle 16/D39
Rumpflänge: 11,55 m, Breite: 3,70–8,12 m, Tiefgang: 0,67–2,0 m, Gewicht: 4,5 t, Großsegel: 61/73 m2, Selbstwendefock: 29/30 m², Genua: 32,5/37 m², Preis (exkl. MwSt.): € 598.000,–