Das Ocean Race Atlantic ist ein brandneues Transatlantik-Rennen für vollbesetzte IMOCA-Yachten, das im September 2026 erstmals stattfindet. Es verbindet zwei ikonische Metropolen – New York und Lorient – und setzt mit seiner verpflichtenden 50:50-Geschlechterparität neue Maßstäbe im Hochseerennsport.
Ein neues Kapitel im Hochseerennsport
Das Ocean Race Atlantic ist ein spektakuläres Point-to-Point-Rennen über den Nordatlantik, das 2026 zum ersten Mal ausgetragen wird. Anders als mehrstufige Hochseeregatten führt diese Route ohne Zwischenstopps von der Brooklyn Bridge Marina in New York direkt nach Lorient – eine Distanz von rund 3.200 Seemeilen quer über den Atlantik.
Die Besonderheit dieser Atlantiküberquerung: Jedes Team muss mit einer gemischten Crew antreten – zwei Frauen und zwei Männer plus einem Onboard Reporter. Diese 50:50-Regel ist einzigartig in der Geschichte des Hochseerennsports und gibt Spitzenseglerinnen und -seglern gleichermaßen die Chance, sich auf höchstem Niveau zu beweisen.
Die modernen IMOCA-60-Foiling-Yachten liefern sich ein packendes Rennen über den Atlantik, durch die Straße von Gibraltar und ins Mittelmeer. Dabei steht nicht nur sportlicher Ehrgeiz im Vordergrund: Das Segelrennen setzt auf Nachhaltigkeit, Meeresschutz und wissenschaftliche Datenerhebung entlang der Route – wichtige Themen auch für Wassersport-Enthusiasten und Besucher der boot Düsseldorf.
Internationale Segel-Elite auf Transatlantik-Kurs
Das Ocean Race Atlantic 2026 wartet mit einigen der bekanntesten Namen der internationalen Segelszene auf. Angeführt wird das deutsche Team Malizia von Boris Herrmann, der mit einem brandneuen IMOCA-Boot an den Start geht. Herrmann ist durch seine Teilnahme an der Vendée Globe und dem Ocean Race weltweit bekannt und engagiert sich intensiv für den Schutz der Meere – ein Thema, das auch auf der boot Düsseldorf eine zentrale Rolle spielt.
Ebenfalls prominent vertreten ist die italienisch-amerikanische Seglerin Francesca Clapcich, die ihr eigenes Projekt Team Francesca Clapcich powered by 11th Hour Racing leitet. Für sie hat das Transatlantik-Rennen eine besondere Bedeutung: Es verbindet ihre beiden Heimatländer über den Atlantik.
Mit dabei ist auch Paul Meilhat vom Paul Meilhat Sailing Team, Gewinner des Ocean Race Europe 2025, sowie Kojiro Shiraishi (DMG Mori Sailing Team), Oliver Heer (Embrace The Challenge) und Conrad Colman (MSIG Europe). Mit Skippern und Crews von Weltrang, darunter Teilnehmer der IMOCA-Klasse, Vendée Globe und Olympischen Spielen, ist das Ocean Race Atlantic nicht nur sportlich hochkarätig, sondern auch ein Stelldichein der internationalen Segel-Elite – viele davon regelmäßig zu Gast auf der boot Düsseldorf.
Von New York nach Lorient: Die Route im Detail
Hier gibt es alle wichtigen Informationen zum spektakulären Transatlantik-Rennen 2026 im Überblick:
Start: New York, USA
2. September 2026 Das Hochseerennen beginnt an der Brooklyn Bridge Marina mit der beeindruckenden Skyline Manhattans im Hintergrund.
Route: Von New York über den Nordatlantik, durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer – insgesamt rund 3.200 Seemeilen. Die Segelroute führt die IMOCA-Yachten auf der legendären Transatlantik-Route, auf der regelmäßig Ozean-Rekorde aufgestellt werden.
Ziel: Lorient, Frankreich
Erwartete Ankunft: Mitte September 2026 (ca. zwei Wochen nach dem Start) Das Segelrennen endet in Lorient.