Pumpfoiling ist der Wassersport-Trend, der Action, Technik und Faszination vereint. Dabei schwebst du nur mit Muskelkraft auf einem speziellen Hydrofoil-Board übers Wasser – fast schwerelos und ohne Wind oder Wellen. Hier erfährst du, was Pumpfoiling ausmacht, warum es so beliebt ist und wie du als Anfänger starten kannst.
Was ist das Besondere am Pumpfoiling?
Beim Pumpfoiling nutzt du ein Hydrofoil-Board mit Unterwasserflügel, das dich über die Wasseroberfläche hebt. Anders als beim klassischen Foiling wird das Board hier allein durch wiederholte, kraftvolle Bewegungen deiner Beine („Pumpen“) in Schwung gehalten – ganz ohne externe Antriebe wie Wind, Wellen oder Motor.
Du bewegst dich dynamisch, trainierst Balance und Ausdauer und genießt gleichzeitig ein einzigartiges Gleitgefühl.
Tipps für Einstieger von Basti von Surf'n'Kite Düsseldorf
Voller Energie aufs Board: Basti von Surf’n’Kite Düsseldorf zeigt, wie der Einstieg ins Pumpfoiling gelingt – ambitioniert, mit Spaß an der Challenge und einem feinen Gespür für alle, die etwas Neues ausprobieren wollen.
Im Gespräch verrät er, worauf Anfänger achten sollten, wie man schnell ein Gefühl für Board und Bewegung bekommt – und warum der Kick beim Pumpfoiling oft schon nach den ersten Versuchen übers Wasser süchtig macht.
Was genau ist Pumpfoilen – und worin unterscheidet es sich vom klassischen (Wind-)Surfen?
Pumpfoilen undWindsurfensindgrundsätzlichverschieden: BeimPumpfoilen hast du keinSegelundbenötigst in der Regel auchkeinen Wind. Stattdessenbewegst du dichauseigener Kraft fort – mit HilfedeinesKörpersunddemAuftrieb des FlügelsunterdemBoard. So entstehteineganzeigeneDynamik, mit der du übersWassergleitest.
Was brauche ich, um mit dem Pumpfoilen anzufangen?
Zunächst braucht man vor allem gute Laune und ein bisschen Geduld. Wie bei vielen anderen Wassersportarten ist es kein Sport, den man einmal ausprobiert und sofort beherrscht. Das hängt auch von individuellem Können, Talent und der eigenen Motivation ab. Ein Vorteil ist es, wenn man bereits Erfahrung mit anderen Boardsportarten wie Kitesurfen oder Wakeboarden hat – dann bringt man schon ein gutes Gefühl für Balance und das Board mit.
Für den Einstieg ins Pumpfoilen solltest du sicher schwimmen können und keine Scheu vor dem Wasser haben. Am besten buchst du einen Kurs, um die Grundlagen von Anfang an richtig zu lernen. Zum Beispiel bei Surf'n'Kite Düsseldorf! Hier bekommst du die nötige Ausrüstung wie Board, Neoprenanzug und Helm gestellt und lernst Schritt für Schritt, wie du sicher startest, landest und die ersten Meter übers Wasser gleitest.
Mit welchem Setup sollte man als Einsteiger starten?
Für Einsteigergibt es speziellesMaterial, dasfürAnfängergeeignetundaufdasjeweiligeKörpergewichtabgestimmtist. OftempfiehltsichzuBeginneinetwasgrößeresBoard, da es Anfängernhäufigschwerfällt, optimal aufdemBoardzulanden. Hier spielenvieleFaktoreneine Rolle, undeingrößeresBoardbietetmehrFlächeunddamitmehrSicherheitbeimAufsetzen der Füße.
Wie lange dauert es im Schnitt, bis man die ersten Meter foilt – und was sind realistische Lernziele?
Natürlich braucht es einigeVersuche, dashängt aber auch starkvomindividuellenKönnenund der Motivation ab. PumpfoilingistkeinWassersport, den man mal ebeneineStundeausprobiertundsofortperfektbeherrscht, dasfunktioniert in der Regel nicht. Und es heißt zwar „Pumpfoilen“, aber es gehtamAnfanggarnichtdarum, gleich 10–20 Meteram Stück zupumpen. Wichtigerist es zunächst, sicheraufsBoardzuspringen, stabilzulandenundeinGefühlfürdasBoardzubekommen.
Erstmal den Start üben, sicherwiederausdemWasserherauskommenundsichdabeinichtverletzen – dassind die erstenrealistischenZiele. Man solltesichlangsamherantasten, nichtzuvielaufeinmalwollenundetwasRuhemitbringen. Diesen Sport lernt man nicht mit Kraft, sondern mit KonzentrationundAusdauer.
Welcher Ort eignet sich besonders gut für die ersten Versuche?
Für die erstenVersucheeignetsicheinSeewie der UnterbacherSee in Düsseldorf wunderbar. Hier gibt es vielPlatzund flaches Wasser – idealfürEinsteiger. GeradeamAnfangsollte man daraufachten, genugAbstandzuanderenWassersportlernoderSchwimmernzuhaben, da BoardundFlügelbeim Start etwasausschwenkenkönnen. Am UnterbacherSeegibt es zudemzweiStartmöglichkeitenamSteg, wasfür den Einstiegperfektist.
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