23.11.2021

Cala Boards

Nützliche Kauftipps vom SUP-Profi

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und damit wird es langsam Zeit, sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke und gute Fitnessvorsätze für 2022 zu machen. Für alle, die sich gerne auf Flüssen, Seen und am Meer aufhalten, ist die neue Trendsportart Stand-up-Paddling perfekt, denn mit den bunten Brettern können sowohl Ungeübte als auch Fortgeschrittene jeden Alters entspannte Touren unternehmen.

Doch was sind die wichtigsten Kaufkriterien eines SUP-Boards, das immerhin mehrere hundert Euro und mehr kostet? Sebastian Grazzini, der Kopf hinter der mexikanischen SUP-Marke CALA, die diesen Sommer den europäischen Markt erobert, weiß sie alle
Speziell für Anfänger hat er sechs nützliche Tipps für den erfolgreichen Kauf eines SUP-Boards:

Tipp 1: Achten Sie auf Qualität
Natürlich ist es mit einigem Aufwand verbunden, mehrere hundert Euro für ein Sportgerät auszugeben, mit dem man wenig oder gar keine Erfahrung hat. Aber damit Sie und oft auch Ihre Familie und Freunde lange Freude an dem Brett haben, müssen Sie einfach eine bessere Qualität wählen. Sollten Sie den Kauf jedoch einmal bereuen, können Sie ein gebrauchtes Board problemlos weiterverkaufen.

Tipp 2: Entscheidung zwischen Aufpumpen und Schleppen
Aufblasbare Boards - kurz iSUPs - sind sehr beliebt, weil sie viele praktische Eigenschaften in sich vereinen: Sie haben gute Fahreigenschaften, brauchen wenig Stauraum und lassen sich leichter transportieren als feste Boards. Oft wird ein passender Transportrucksack mitgeliefert. Sie sind nicht sehr anfällig für Stöße und Schrammen, aber natürlich gibt es Belastungsgrenzen: Ein scharfer Stein könnte durchaus ein Loch in die PVC-Haut reißen und das Board versenken. Bei einer Hartfaserplatte ist dieses Risiko natürlich nicht gegeben. Sie wiegt zwar mehr als eine iSUP, aber sie muss nicht vor jedem Gebrauch neu aufgepumpt werden.

Tipp 3: Achten Sie auf die Abmessungen
Boards gibt es in verschiedenen Längen, Breiten und Dicken. Für Einsteiger ist folgende Faustregel hilfreich: Je voluminöser das Brett ist, desto besser können Jung und Alt damit spielen und Spaß haben. Je länger und dicker das Brett ist, desto mehr Gewicht trägt es, aber es ist weniger wendig. Die Breite bestimmt, wie stabil es auf dem Wasser liegt und wie viel Gleichgewicht es braucht, um auf dem Brett zu bleiben. Die Abmessungen bestimmen letztlich die Klassifizierung des Boards:
Fitnessboards sind in der Regel lang und breit. Allround-SUP-Boards streben den Kompromiss zwischen wendig und stabil an. Schmale, lange Boards sind für Profis geeignet, da sie zwar schnell sind, aber im Handling eher wackelig.

Tipp 4: Unterschätzen Sie das Paddel nicht
Neben dem Brett spielt das Paddel die wichtigste Rolle: Es sollte schwimmfähig sein, falls es einmal in tieferes Wasser fällt. SUP-Paddel werden in der Regel aus Aluminium, Carbon oder Glasfaser hergestellt. Sowohl für Anfänger als auch für Profis eignen sich Carbonpaddel, die zwar etwas teurer, dafür aber langlebig und vergleichsweise leicht sind. Knaufgriffe passen besser zu kleinen Händen, T-förmige Griffe sind für große Hände geeignet. Je mehr Fläche das Paddelblatt hat, desto schneller, aber auch anstrengender wird die Tour.

Tipp 5: Geeignete Kleidung kaufen
Beim Stand-up-Paddling ist es wichtig, die richtige Kleidung zu tragen und sich vor der Sonne zu schützen. Es gibt praktische Schwimmshirts, die schnell trocknen und die Haut vor der Sonne schützen. Gerade bei Anfängern, die noch öfter ins Wasser fallen, sollte die Kleidung den Bauch bedecken, denn jedes Mal, wenn man sich auf das Brett hochzieht, schabt man sich sonst die nackte Haut über die Kante. Ein Neoprenanzug ist nicht notwendig, da man sich beim Stand-up-Paddling nicht ständig im Wasser befindet.

Tipp 6: Selbstverwirklichung
Dieser Faktor bildet die Grundlage für den Kauf eines SUP, denn es geht darum, die eigenen individuellen Bedürfnisse zu erfüllen: Ob eine lange Flusstour mit Freunden, ein meditativer After-Work-Ritt auf dem See, ein maritimer Ausflug mit dem Hund oder Yoga bei Sonnenaufgang. Auf dem richtigen Board ist so gut wie alles möglich und das Erlebnis ist leicht zu genießen, sobald man das Paddel fest in der Hand hat.

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