25.01.2021

SOLBIAN Solar

Vendée Globe 2020: Die Ziellinie rückt näher!

Nur ein paar Meilen trennen die Grupper der Führenden dieser Vendée Globe noch vom Ziel. Charlie Dalin, Louis Burton und Boris Herrmann geben alles, um einen Platz am Podium zu ergattern. In dieser Edition der Vendée, der es wahrlich nicht an Drama und Überraschungen mangelt, könnte durch die Zeitgutschrift mit Boris Herrmann zum ersten Mal kein Franzose den ersten Platz belegen. Boris ist gleichzeitig der erste deutsche Teilnehmer dieser Regatta.
 
Boris Herrmanns Yacht Seaexplorer – Yacht Club de Monaco ist mit einem vollintegrierten Solarsystem mit 1.249Wp ausgestattet. Dieses wiegt inkl. Klebstoff nur 24,5kg und wurde von den italienischen Photovoltaik-Spezialisten von Solbian geliefert. Das Schiff bezieht seine Energie nur aus erneuerbaren Energiequellen, neben der Solaranlage kommen Hydrogeneratoren zum Einsatz die Wasseranströmung in elektrischen Strom umwandeln. Durch diese Kombination kann auf schwere Dieselvorräte verzichtet werden, zudem arbeitet die Solaranlage ohne jegliches Zutun des Skippers und schafft damit Freiraum für andere Tätigkeiten an Bord.
 
Der spanische Segler Didac Costa, derzeit auf Postion 20, vertraut für die Energieversorgung ebenfalls auf eine Solbian-Solaranlage: 780Wp wurden auf dem Decksaufbau der “One Planet One Ocean” installiert.
Costa segelt bereits seine zweite Vendée Globe – bei der letzten Ausgabe konnte er bereits trotz zahlreicher technischer Probleme erfolgreich die Ziellinie überqueren.
 
Auf dem 25. Platz kämpft derzeit der finnische Linienpilot Ari Huusela – der erste Teilnehmer aus Finnland - mit den Elementen, er hat soeben Kap Hoorn umrundet. Die Wetterbedingungen waren dabei in den letzten Tagen wenig angenehm – er beschreibt die Erfahrung “nicht als Segeln, sondern eher als Überleben” an Bord seiner IMOCA60 “Stark”.
Die Yacht wurde für die Vendée Globe mit 390Wp SolbianFlex SP – Solarmodulen ausgestattet, die sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad auszeichnen.
 
Die Spitzengruppe wird die Ziellinie voraussichtlich am 27. Januar gegen Mitternacht überqueren, die finale Platzierung wird allerdings auch durch Zeitgutschriften, die Boris Herrmann, Yannick Bestaven und Jean le Cam für die Suche und Rettung von Kevin Escoffier erhalten haben, entschieden.

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