08.11.2020

SOLBIAN Solar

Vendée Globe 2020: Nachhaltig um die Welt mit Sonnenenergie

Am 8. November startet vom Hafen Les Sables d’Olonne, Frankreich, die neunte Auflage der Vendée Globe. Die 1989 gegründete Regatta findet alle vier Jahre statt und wird als der Mount Everest der Meere angesehen – die Teilnehmer segeln in kompromisslos auf Performance getrimmten Rennyachten alleine, nonstop und ohne Unterstützung von außen einmal um die Welt.
Die Energieversorgung an Bord ist ein entscheidender Faktor, für Wasserversorgung, Navigation und Steuerung der Yacht wird täglich eine große Menge elektrischer Energie benötigt, die Systeme müssen zudem möglichst leicht, wartungsfrei und zuverlässig sein.
 
Boris Herrmann, einer der Teilnehmer der Vendée Globe 2020, nutzt auf seiner Yacht „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“ ein maßgefertigtes Photovoltaiksystem von Solbian Solar. Zwei verschiedene Zelltypen – SP-Serie am Decksaufbau und SX-Serie auf den Seitendecks – wurden mit wasserdichter Kabeldurchführung auf der Rückseite ins Deck integriert und bringen inklusive dem vormontierten Klebstoff nur 24,5kg auf die Waage.
Seaexplorer wird die Regatta ohne jegliche fossile Treibstoffe bestreiten, das Team setzt sich seit Jahren für Klimaschutz und den Schutz der Meere ein und nutzt das Rennen durch wenig befahrene Gebiete dazu, Daten über die CO2-Sättigung und wichtige andere Kennwerte der Meere zu sammeln.
 
Boris Hermann dazu: „Unsere ins Deck integrierten Solarmodule von Solbian haben sich bereits während der Vorbereitung zur Vendée als sehr effizient herausgestellt. Gemeinsam mit dem Hydrogenerator laden sie die Batterien ohne zusätzlich zu transportierenden Treibstoff und leisten damit einen direkten Beitrag zur Performance der Yacht. Aus ökologischer Sicht wird es uns die Solaranlage ermöglichen, die Vendée Globe ohne die Nutzung fossiler Treibstoffe zu segeln.“
 
Didac Costa wird mit seiner „One Planet One Ocean“ bereits zum zweiten Mal an der Vendée Globe teilnehmen, für die Energieversorgung setzt er auf eine Solbian-Solaranlage mit 780Wp.
Der spanische Segler sieht seine Teilnahme nicht nur als persönliche Herausforderung, sondern vielmehr als Möglichkeit, weitere Segler zu Nachhaltigkeit und Inklusion zu motivieren. Wie Boris Herrmann nimmt auch Didac Costa am Programm der IOC-UNESCO teil und wird während der Regatta eine Messboje platzieren um wichtige Meeresdaten zu sammeln.
 
Didac Costa: „Zuverlässige Solarmodule an Bord sind während einem Rennen um die Welt ein immenser Vorteil. Sie erlauben es mir, den Großteil der Ausrüstung zu betreiben ohne das Gewicht zusätzlichen Treibstoffs lagern zu müssen. Zusätzlich – und noch besser: Sie sind umweltfreundlich. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, für diese Vendée Globe Solbian als Partner gefunden zu haben.“
 
Der finnische Segler Ari Huusela wählte für die Ausstattung seiner Yacht 390Wp Solarmodule der SP-Serie, die mit über 24% Wirkungsgrad und hervorragendem Schwachlichtverhalten zu den effizientesten Modulen am Markt zählen.
 
Ari Huusela: “In der Vendée Globe – einer Einhandregatta die nonstop und ohne externe Unterstützung um die Welt führt – ist das Energiemanagement ein extrem wichtiger Faktor. Das Boot muss daher mit Lösungen ausgestattet werden, die extremen Bedingungen stand halten können. Die installierten Solarmodule wurden für den Einsatz im Marinebereich entwickelt und getestet, sie sind sehr leicht und werden eine essentielle und saubere Energiequelle an Bord sein.”
 
Am Sonntag, dem 8. November, werden um 12:02 Boris Herrmann, Didac Costa und Ari Huusela zu einem Rennen aufbrechen, das sie über 20.000 Meilen um die Welt führen wird. Ihre Reise kann auf der offiziellen Website der Vendée Globe verfolgt werden.
 
Über SOLBIAN Solar
Solbian fertigt seit 2007 flexible Solarmodule in Avigliana (Italien, nahe Turin). Über 60.000 Module wurden bislang verbaut, über 1.000 Projekte abgeschlossen und Vertretungen in über 72 Ländern aufgebaut.
Besonders Wert wird auf die optimale Integration der Solarmodule gelegt, Solbian bietet hier quasi unbegrenzte Möglichkeiten bezüglich der Anpassung von Farbe, Form, elektrischer Kenndaten, Oberflächenstruktur und vieler weiterer Optionen. Die Systeme können dadurch besonders gut im Bereich von Segelyachten eingesetzt werden, weitere Kernmärkte sind im gesamten Mobilitätsbereich zu finden und spannen sich vom Automobil- und Nutzfahrzeugbereich über Züge bis hin zu Flugzeugen.

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