01.01.2020

tom logisch - exploring the world in a better way UG (haftungsbeschränkt)

aquonic Trinkwasseraufbereitungsanlage mit Zertifizierung gemäß Deutscher Trinkwasserverordnung

Testinstitut bestätigt Reinigungsleistung

Wir sind stolz, dass unsere aquonic die Tests gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung bestanden hat. Sämtliche gemessenen Verunreinigungen konnten von der Anlage entfernt werden.

Die Trinkwasseraufbereitung aus Fluß- und Seewasser, Regen- und Oberflächenwasser ist im Gegensatz zur herkömmlichen Meerwasserentsalzung wesentlich komplexer und technisch aufwändiger. Wegen des geringeren osmotischen Drucks von Süsswasser kann zwar auch mit geringerem Druck gearbeitet werden, jedoch enthält Flußwasser gegenüber Meerwasser eine Vielzahl von unterschiedlichen Schadstoffen, deren Eliminierung unbedingt sichergestellt werden muss. Insbesondere polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PKA) und Schwermetalle stellen eine Aufbereitungsanlage vor hohe Anforderungen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass die Konzentration an Schadstoffen beim jeweiligen Anwender nicht vorhergesagt werden kann und ständigen Änderungen unterliegt. So verursachen vorbeifahrende Schiffe oder Ankermanöver das Aufwirbeln von schwermetallhaltigen Schlämmen; ein starker Regen kann auf dem Land Unkrautvernichtungsmittel von Feldern spülen, wogegen in der Stadt Feinstaub durch Reifen- und Bremsenabrieb sowie oftmals auch Fäkalien in das Oberflächenwasser gelangen. Unter allen diesen Bedingungen muss eine Trinkwasseraufbereitungsanlage jedoch jederzeit sicher funktionieren.

Um eine sichere Aufbereitungsanlage anbieten zu können, welche unter allen Nutzungsbedingungen sauberes und gesundes Trinkwasser in gleichbleibend hoher Qualität herstellt, sind viele Eingangsbedingungen zu beachten:

Das Ausgangswasser (Rohwasser) kann jegliche Gift- und Gefahrenstoffe in unbekannter Konzentration und Mischung enthalten.
Im Rohwasser befinden sich wesentlich mehr ungelöste Feststoffpartikel als in Meerwasser (Algen, Schwebstoffe, Fäkalien, Feinstaub, Reifenabrieb, Abfallstoffe, Plastik).
Die Anlagen müssen mit wenig Energie den Tagesbedarf an Trinkwasser produzieren können.
Die Wartung muss vom Anwender einfach und sicher durchführbar sein.
Der Betrieb muss kostengünstig sein.
Um die o. g. Anforderungen zu erfüllen, haben wir mit aquonic eine Trinkwasseraufbereitung mit einem 7stufigem Reinigungsprozess entwickelt, welche energiesparend und kostengünstig zu betreiben ist. Das gesamte von uns entwickelte Verfahren läuft vollautomatisch ab; der Anwender muss die Anlage lediglich ein- und ausschalten und bei Nichtgebrauch regelmäßig spülen. Alle diese Bedienungsschritte werden mit nur einem Multifunktionsschalter gesteuert. Dieser befindet sich auf der Anlage bzw. als Fernsteuerung (Sonderaustattung) an einem gewünschten Platz im Schiff.

Um die Sicherheit des aquonic nachzuweisen, haben wir die Anlage in einem zertifiziertem Prüfinstitut testen lassen und dabei jegliche Nutzungsbedingungen simuliert. So wurden dem Rohwasser bis zu 25 % fäkalienbelastetes Abwasser zugemischt.

Weiterhin wurde mit jeglichen vorkommenden Umweltgiften wie Glyphosat, Kohlenwasserstoffen (PAK), Schwermetallen und Giftstoffen wie Arsen und Uran im Ausgangswasser getestet. Insbesondere durch landwirtschaftliche Einträge gelangen durch Regenfälle vor allem Unkrautbekämpfungs- und Düngemittel in Gewässer; Industrieabwässer liegen oft jahrzehntelang als Schlamm auf den Gewässerböden. Die Schadstoffbelastung in Großstädten wie Berlin ist teils so erheblich, dass regelmässig Bade- und Angelverbote in Innenstadtgewässern bestehen. Auch hier muss ein Wassermacher jederzeit zuverlässig funktionieren.

Gemessen wurden gemäß Vorgaben zum Prüfablauf der Deutschen Trinkwasserverordnung:

aquonic konnte unter allen Bedingungen jederzeit sauberes Trinkwasser produzieren. Wir haben uns diesen freiwilligen und sehr aufwändigen Tests unterzogen, um die Funktionssicherheit unserer Anlagen von einem unabhängigen Institut bestätigen lassen zu können. Für unsere gewerblichen Kunden können wir so eine zertifizierte mobile Trinkwasserversorgungsanlage anbieten, welche nach der Deutschen Trinkwasserverordnung geprüft und abgenommen wurde. Gewerbliche Anlagen können mit einem abflammbaren Probenentnahmeventil ausgestattet werden (Sonderausstattung).


Was ist aquonic nicht?
aquonic ist nicht zu vergleichen mit herkömmlichen Wasserfiltern oder Osmoseanlagen für den Haushalt. Solche Anlagen werden zwischen Rohrleitung und Wasserzulauf geschaltet, um Kalk und Stoffe herauszufiltern, die eventuell von den hausinternen Rohren stammen. Der Durchfluss ist gering, da immer nur das Wasser durch die Anlagen läuft, das gerade am Wasserhahn gebraucht wird. Sie liefern daher nur wenige Liter pro Stunde und sind nicht nach Trinkwasserverordnung zertifiziert. Diese Systeme können unsauberes Rohwasser nicht zuverlässig reinigen, da sie zur Nachreinigung des bereits sauberen Trinkwassers in Haushalten gedacht sind. Zudem kann eine zuverlässige Reinigungsleistung in der Regel nur schwer nachgewiesen werden (da das Eingangswasser bereits Trinkwasser ist). Würde man solche Anlagen mit Flusswasser betreiben, wären die Membranen aufgrund der Belastung nach kürzester Zeit verstopft. Nach unserer Kenntnis existieren bisher keine Anlagen, die der aquonic im Nutzen gleichstehen und gemäß der Deutschen Trinkwasserverordnung mit kontaminiertem Ausgangswasser zertifiziert sind.

Ausstellerdatenblatt