Cogalerie Christian von Lothka

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Produktkategorie: Gemälde

Le temps d'une pause...

120x100cm (VERKAUFT)

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Régate d'été...

120x100cm (VERKAUFT)

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Produktkategorie: Gemälde

Hissez-haut!..

100x100cm (VERKAUFT)

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Firmenporträt

« Der Mensch ist die Blüte der Erde »

Vietnamesisches Sprichwort
 
 Was ist ein Künstler? Was macht den Künstler aus? Cézanne sagte „ Kunst ist die Offenbarung einer auserlesenen Empfindsamkeit“. Beim Betrachten der Gemälde von Olivier Messas horcht man auf ob der Farben und Kompositionen, die diese ausmachen. Die ihn ausmachen. Ein kleiner Spaziergang durch seinen Werdegang lässt uns seine Welt ein wenig durchdringen, seine Welt, die gleichzeitig sinnliche und spirituelle Empfindungen weckt.

Olivier Messas wird am 22. Januar 1977 in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam geboren. Im Alter von zwei Jahren flüchtet seine Familie mit ihm nach Frankreich, wo sie sich zunächst in Marseille und wenig später in Lyon niederlässt. Dort verbringt Olivier seine Kindheit und Jugend.

Er ist das älteste von fünf Geschwistern. Der Beruf des Vaters, der als Lackierer arbeitet, lässt den kleinen Olivier träumen – glaubt er doch fest, sein Vater wäre Künstler! Zweifellos ein Fingerzeig des Schicksals. Wie für alle asiatischen Eltern ist die Integration ihrer Familie in der neuen Heimat, von der sie weder die Sprache beherrschen noch die Mentalität kennen, von größter Wichtigkeit. Glücklicherweise sind sie schnell von Helfern umgeben, die sie unterstützen. So können sie ihren Kindern all das mitgeben, was diese für ihren Weg benötigen.
 
Oliviers Entwicklung ist geprägt von seinen familiären Werten, kultureller Vielfalt, Willenskraft, Offenheit, Respekt vor anderen und sich selbst, Solidarität und Spiritualität, aber auch von seinen kulturellen Wurzeln: dem Buddhismus sowie, Vielfalt verpflichtet, der französischen Kultur dank seiner aus den Vogesen stammenden Großeltern, die ihn stark beeinflussen.

Es ist dieses Gemenge, aus dem Olivier sein Gleichgewicht und seine Energie schöpft.
 
Mit fortschreitendem Alter benötigt er zunehmend Abstand von der Strenge seines Elternhauses, das in asiatischen Familien besonders präsent ist. Olivier entwickelt bereits früh eine sehr unabhängige Persönlichkeit. Gleichzeitig muss er früh familiäre Verantwortung übernehmen und sich um seine Brüder und Schwestern kümmern. Um beruflich nicht mit leeren Händen dazustehen, macht er eine Ausbildung zum Buchhalter – und sieht immer deutlicher, dass dies weder ihm selbst noch seinen Wünschen entspricht: er strebt nach etwas anderem, etwas, das ihn bereits seit langem umtreibt.

Für Olivier ist es an der Zeit, seinen eigenen Weg zu gehen, um – frei nach Nietzsche – das zu werden, was er ist. Er verlässt sein familiäres Umfeld und beginnt ein neues Leben. Seine Sicht auf sein Leben verändert sich nach und nach, sein Charakter verfestigt sich und lässt mehr und mehr Raum für seine wahre Persönlichkeit: bunt, extrovertiert und losgelöst von Konventionen. Inspiriert vom Beruf seiner Mutter, einer Schneiderin, studiert er Modedesign. Er durchlebt drei verrückte Jahre voller Kreativität, die die Grundlage für seine künstlerische Persönlichkeit legen.

Ein Umzug nach Paris beschleunigt seine Entwicklung in der Modebranche und bietet Olivier die Möglichkeit, seine Träume aus Farben und Formen umzusetzen. Wenig später beteiligt er sich maßgeblich an der Gründung eines weltweit agierenden Modelabels. Das Leben in Paris öffnet ihm gleichzeitig die Türen zu einer Welt, die ein weiteres Mal stark beeinflusst. Zahlreiche Reisen und Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen und Persönlichkeiten inspirieren ihn und lassen ihn ein neues Gleichgewicht finden: bodenständiger, realistischer, pragmatischer.

Olivier entwickelt seinen Sinn für die Malerei und verfeinert seinen Stil: lebhafte Farben, klare Linien, und oft großformatig. Seine Malerei spiegelt alle Attribute wider, die sein Leben ausmachen: optimistisch, bunt, fröhlich, strukturiert, aber auch unvorhersehbar und großzügig.

 Heute pendelt Olivier zwischen seinen beiden Wohnorten Karlsruhe, wo er Ruhe und Muße für seine Werke findet, und Paris, das ihm nach wie vor Quelle der Inspiration und Kreativität ist.

Auch wenn wir nur ein paar wenige Größen kennen, die den Pinsel von Olivier Messas führen, so bleibt uns nichts anderes übrig, als in seine Bilder einzutauchen wie in den Mekong im Moment des Sonnenuntergangs, zu jenem magischen Zeitpunkt, an dem Kunst und Natur eins werden und an dem sich keine Fragen mehr stellen...

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