GTÜM e.V. - Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin

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Hallenplan

boot 2017 Hallenplan (Halle 3): Stand G24

Geländeplan

boot 2017 Geländeplan: Halle 3

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Produktkategorien

  • 12  Organisationen/Behörden/Vereine
  • 12.01  Organisationen/Behörden
  • 12.01.03  Rettungsorganisationen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Rettungsorganisationen

Tauchmedizin

Die Tauchmedizin beschäftigt sich mit den Effekten auf den menschlichen Körper durch den Aufenthalt im Wasser und unter Wasser. Von Bedeutung sind hierbei die Einwirkungen der Immersion (= Eintauchen des Körpers in eine Flüssigkeit), die Einwirkung des erhöhten Umgebungsdruck auf Körper und Tauchausrüstung und die Wirkung der Atemgase unter erhöhten Druckbedingungen.

Durch den Aufenthalt in einer neuen Umgebung, die uns zunächst einmal unbekannt ist, kommt auch der fremden maritimen Flora und Fauna eine wichtige Bedeutung zu. Da viel in fremden und fernen Ländern getaucht wird, haben auch reisemedizinische Aspekte einen großen Einfluss auf die Tätigkeit eines Tauchmediziners. Erinnert werden soll hierbei an die wichtige Rolle der Malariaprophylaxe, der Vorbeugung vor Infektionskrankheiten durch geeignete Maßnahmen und die Aufrechterhaltung eines ausreichenden und angepassten Impfstatus.

Zusammenfassend befasst sich die Tauchmedizin mit der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Gefahren, die im Wasser, am Wasser und unter Wasser entstehen können.

Die GTÜM möchte einen Rahmen für die Aus- und Fortbildung von Tauchmedizinern und eine Plattform für den Informationsaustausch zwischen den Tauchmedizinern in Deutschland bieten. Durch die Entwicklung von Leitlinien (Leitlinie Tauchunfall) soll darüber hinaus ein möglichst einheitlicher Behandlungsstandard erreicht werden.

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Produktkategorie: Rettungsorganisationen

Hyperbare Sauerstofftherapie

Als Behandlungsmethode ist die hyperbare Sauerstofftherapie in Deutschland nach langer Vergessenheit wieder akzeptiert. In der Folge sind in den 90-er Jahren ca. 30 Druckkammern neu hinzu gekommen, von denen jedoch nicht alle eine direkte Klinikanbindung besitzen.

Die hyperbare Sauerstofftherapie, im synonymen Sprachgebrauch auch "Hyperbare Oxygenation" (HBO) genannt, ist definiert als die Anwendung des Medikaments Sauerstoff unter Bedingungen, welche den Druck auf Meereshöhe übersteigen.

Die Atmung normobaren Sauerstoffs, oder die topische Applikation von Sauerstoff auf einzelne Körperabschnitte, erfüllen diese Definition nicht und sollten nicht mit der HBO verwechselt werden.

Hierfür ist eine Druckkammer erforderlich, in welcher der Sauerstoff unter den Überdruckbedingungen geatmet werden kann. Dazu haben sich in Deutschland begehbare Mehrpersonenkammern durchgesetzt, wobei die Kammeratmosphäre aus Luft besteht.

Im Ausland (vor allem in USA und Japan) werden zur HBO häufig auch Einpersonenkammern verwendet, in welchen eine Atmosphäre aus 100% Sauerstoff herrscht.

Aus Sicherheitsgründen - Brandgefahr aufgrund des erhöhten Sauerstoffpartialdrucks in der Kammeratmosphäre - wird in Deutschland der Druckanstieg durch das Einströmen von Preßluft erreicht. Der Sauerstoff wird den Patienten mittels einer eingebauten Atemanlage über Masken oder Kopfzelte angeboten. Das Ausatemgas gelangt über ein "Overboard-Dumping-System" nach außerhalb der Druckkammer.

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