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  • 08.02.04  Tauch-Medien

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Produktkategorie: Tauch-Medien

SHARK CITY PFUNGSTADT

Seit November 2016 läuft unsere Kampagne gegen „Shark City“ in Sinsheim, dem geplanten Sensations-Groß-Aquarium, in das ungeeignete Haiarten eingesetzt werden sollen. Nicht ohne Erfolg: in Sinsheim ist die Kooperation mit dem Betreiber erheblich abgekühlt, als  das vorgesehene Grundstück vor der Erteilung der Baugenehmigung, doch als Sonderbaugebiet ausgewiesen werden sollte.

Da die Zeit für die Investoren/Betreiber drängt, haben sie umgeplant und einen willfährigen Mitspieler gefunden: die Stadt Pfungstadt in Hessen, südlich von Darmstadt. Die dortige Lokalzeitung Darmstädter Echo meldete am 15.06.2017, „Shark City“ werde nunmehr dort errichtet werden.

SHARKPROJECT macht seine Meinung zu den Plänen nicht vom Ort des Themas abhängig – wir schreiten auch gegen „Shark City Pfungstadt“ aktiv ein.

Offensichtlich – nach den uns vorliegenden Informationen – werden die baden-württembergischen Pläne für Sinsheim unverändert einfach gut 80 km weiter nördlich im benachbarten Hessen genutzt: die identischen Angaben und Werte wie in Sinsheim liegen der örtlichen Zeitung in Pfungstadt vor, und die Geschwindigkeit der Vorgehensweise erlaubt auch keine gravierende Planungsänderung.

Da in der aktuellen Präsentation des Betreibers Tiere aus dem professionellen Großhandel angegeben werden, müssen wir bis auf Weiteres also davon ausgehen, dass auch pelagische Arten in Pfungstadt eingesetzt werden sollen. Laut Pressekonferenz vom 19. Juni 2017 sollen insgesamt 85 % der Tiere aus Nachzuchten, Austauschprogrammen oder Übernahmen aus anderen Auquarien stammen, der Rest (15%) von Wildfang! Und wieder müssen wir feststellen, dass die politischen Entscheidungsträger vor Ort nicht vollständig informiert wurden.

Der Betreiber mag dies sehr gerne uns (und der Bevölkerung von Pfungstadt) gegenüber klar stellen – die detaillierte Besatzliste mit Einzeltierangaben (Geschlecht, Alter, Herkunft) wäre (weiterhin) ein taugliches Mittel zum Beleg, wie ernst man es mit dem hohen Anspruch auf Artenschutz in der Shark City nimmt.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

SHARK SAFE BARRIER

Netze töten Meeresbewohner!     
Schon seit Langem sorgt sich SHARKPROJECT über den Einsatz von Netzen zur „Abwehr“ von Haien. Das Ergebnis ist nicht nur fragwürdig, sondern diese Netze werden auch zur tödlichen Falle für viele Meeresbewohner, wie zum Beispiel Delphine, Schildkröten und Haie.

Als wir vor einigen Jahren erfuhren, dass ein junger Wissenschaftler aus den USA an alternativen Barrieren forscht, weckte das sofort unser Interesse. Das Ziel war es, Weiße Haie und Menschen an besonders kritischen Strandabschnitten voneinander fernzuhalten, so dass es keine irrtümlichen Angriffe auf Schwimmer und Surfer mehr gibt, das sinnlose Sterben in den Netzen ein Ende hat, und der Hai in den Medien nicht mehr als der böse Killer dämonisiert wird.
Gibt es sichere, ungefährliche Alternativen?
Dr. Craig O’Connel hatte bereits Tests mit künstlichen Magnetfeldern durchgeführt und untersucht, wie weit bestimmte Haie dadurch vom Weiterschwimmen abgehalten werden. Aufgrund bisheriger Beobachtungen hatten er und auch andere Forscher die Vermutung gehabt, dass sich Weiße Haie nicht in (bestimmte) Kelpwälder hineinbewegen bzw. diese nicht durchschwimmen. Dies führte letztlich zu seiner These, dass mit künstlichem Kelp und einem permanenten Magnetfeld eine effektive Barriere gegen Haie geschaffen werden könnte, die aber andere Fische und Meeresbewohner nicht in ihren Bewegungen einschränkt oder ihnen gar gefährlich wird.
 
Umfangreiche Forschung ist notwendig.
Zur Verifizierung dieser These waren viele einzelne Forschungsschritte notwendig. Craig O’Connels Conservation Foundation, die er gemeinsam mit seiner Frau Dr. Nicole O’Connel gegründet hat, besteht aus einem jungen Forscherteam, das die finanziellen Mittel dazu nicht selbst aufbringen konnte.  Hier sprang SHARKPROJECT  ein und unterstützte dieses Unterfangen mit einer wesentlichen Summe.

Diese Mittel wurden hauptsächlich dazu verwendet, um im Jahr 2015 die Expedition nach Südafrika zu finanzieren, wo dreienhalbwöchige intensive Forschungsarbeiten mit den dortigen Großen Weißen Haien durchgeführt wurden.

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Produktkategorie: Tauch-Medien

AZOREN KAMPAGNE

Bereits seit März 2014 läuft unsere Aufklärungskampagne: In zwei Zeitungen der portugiesischen Inseln erscheinen das ganze Jahr über regelmäßig Anzeigen in portugiesischer Sprache. Hier wendet sich die Anzeige, mit einem offenen Brief an die Bevölkerung, das im Nordatlantik jedes Jahr über 60.000 Tonnen Blauhaie und Makohaie von den spanischen und portugiesischen Fischereiflotten gefangen werden.

Die Gebiete um die Azoren sind ein aktuelles Beispiel. Seit fast 10 Jahren dürfen 100 spanische Schiffe und 30 portugiesische Schiffe vom Festland innerhalb der 200nm Zone (EEZ) industriell fischen – ohne Rücksicht auf die Interessen der Azoren.

Offizielle Zahlen der Regierung belegen im Hafen von Horta 2800t Haianlandungen durch Spanische Fischer pro Jahr, Sharkproject ermittelte ca. 5000t pro Jahr.

Die Folgen dieses industriellen Fischfangs sind weitreichend:

Extremer Fangdruck – dadurch Überfischung von Blue Marlin, Schwertfisch und Thunfisch. Ein Raubzug gegen die Interessen der Azoren.
Ausrottung der Haie- dadurch eine dramatische Veränderung des ozeanischen Ökosystems rund um die Azoren. Die Fänge der lokalen Fischer gehen bereits alarmierend zurück.
Rückgang des Tourismus – die Azoren sind im Ausland bekannt für sanften Ökotourismus. Menschen aus aller Welt besuchen deshalb die Inseln. Dieses für die Bevölkerung wichtige Business wird durch den Haifang massiv beschädigt.
SHARKPROJECT arbeitet hier mit der neu gegründeten Organisation AOMA (Associação dos Operadores de Mergulho dos Açores) und ihrem Präsidenten Paulo Reis zusammen.

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Über uns

Firmenporträt

SHARKPROJECT ist eine Artenschutzorganisation, die sich satzungsgemäß für die über 500 Arten Haie und deren Umfeld, das marine Ökosystem, einsetzt. Seit der Gründung 2002 wurde SHARKPROJECT zu einer der größten und schlagkräftigsten Organisation weltweit. Alle Mitarbeiter arbeiten rein ehrenamtlich; Mieten und andere Fixkosten werden von den Mitgliedern getragen, sodass alle Spenden ohne große Bürokratiekosten direkt den Projekten zugutekommen.

SHARKPROJECT sucht die Öffentlichkeit. Durch eine umfangreiche Pressearbeit quer durch die Medienlandschaft erreichen wir mit unserer Botschaft Millionen von Menschen. Dazu kommt eine intensive Schularbeit mit Referenten und Lehrmaterialien, Vorträgen, Messeteilnahmen u. v. m.

IUCN Member | Logo (c) IUCN
Das Aktiv-Team von SHARKPROJECT arbeitet international von Costa Rica bis Spanien. Dazu kommen nationale Kampagnen der drei Landesorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit 2016 ist SHARKPROJECT Vollmitglied der IUCN.

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