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Boot- und Yachtcharter Küste und Hochsee

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Produktkategorie: Segelbootcharter, Boot- und Yachtcharter Küste und Hochsee, Kojen-Charter, Reiseveranstalter/-agenturen

Orhaniye – Marmaris

1. Tag, Samstag:
Ankunft in der Palmiye-Marina. Die Crewmitglieder lernen sich kennen, Zeit für ein erstes Crewgespräch. Regelung der Formalitäten, Bordkasse, Transitlog.

Bis zum Eincheck auf der Yacht gegen 17.00 Uhr bleibt noch genügend Zeit zum Besuch des Wochenmarktes in Orhaniye. Die Einrichtungen des Hotels Palmiye, Pool, Restaurant, Poolbar und Marinashop können von den Mitseglern der genutzt werden. Bei Vorbestellung ist ein Ausflug in die Umgebung (Wasserfälle von Turgut) oder die Buchung eines Leihwagens möglich. „Crewabend“ im Restaurant, Besprechung der Bordkassenregelung, Einkaufsliste usw.

 2. Tag, Sonntag:
Törnbesprechung und Planung, Einkäufe im Marinashop, „Schiffsführung“ durch den Skipper bzw. das Skipperpaar und Sicherheitseinweisung an Bord. Segelunerfahrene Gäste erhalten die erste Einführung zum Segeln, dann werden die Leinen los geworfen und die Segelwoche beginnt.

Es geht hinaus auf den Hisarönü-Golf, ein paar Wenden und Halsen, MOB-Manöver und nach dem ersten Ankermanöver schwimmen wir alle im kristallklaren Wasser einer kleinen Bucht.  

Übernachtung in der Bucht von Selimiye, am Steg des Restaurants AURORA. Selimiye ist weit entfernt von europäischem Tourismus. Hier finden wir viele kleine Shops in denen traditioneller Schmuck und von den Einwohnern gefertigte Kleider verkauft werden. Am Abend essen wir im Restaurant direkt vor unserer Yacht.

 3. Tag, Montag:
Fremdartige Geräusche wecken uns, Hähne und Esel „meckern“ um die Wette, dazwischen der Ruf des Muezzin. Vor dem Frühstück können wir direkt am Steg baden und Hüsein, der Chef des AURORA bringt frisches Fladenbort. Kostenlos für seine Gäste.

Nach dem Frühstück und dem aktuellen Wetterbericht werden Leinen und Mooring los geworfen und die Yacht gleitet langsam aus der Bucht. Vor uns liegen, je nach Wind, 20 – 40 sm bis zu unserem nächsten Ziel, westwärts, gegen den Wind. Unterwegs hoch am Wind kreuzen wir nach Datca, dem Hauptort der gleichnamigen Halbinsel. Bekannt für sein gesundes und kühles Klima.

Wir legen direkt in dem sehr schönen Hafen an und sind sofort bei Yasar in der Sunrise Bar zum ersten Frappe.

Datca bietet viele interessante Besonderheiten. Alt-Datca (Eskidatca) mit vielen liebevoll restaurierten Natursteinhäusern, zwei schöne Strände und viele kleine Geschäfte. Von hier ist man schnell mit einem Taxi in Knidos um die Ausgrabungsstätten zu besichtigen oder man genießt die Atmosphäre des kleinen Hafens. Es wird ein schöner Abend im Hafen von Datca. Lange sitzen wir im Cockpit und schauen dem ruhigen Treiben auf der Hafenpromenade zu. Nie war der Weg aus der Hafenbar zum Schiff so nah wie hier.

 4. Tag, Dienstag:
Die Frühaufsteher erkunden Stadt und Hafenbereich, ergänzen die Bordvorräte und bringen frisches Brot mit.

Nach dem Frühstück brechen wir auf und segeln zur griechischen Insel Symi, dort durch den Kanal zwischen der vorgelagerten Insel Nimos und der Hauptinsel. Traumhafte Aussichten und ein interessantes Manöver unter Segeln durch den engen und flachen Kanal.

Weiter geht es hinaus in die Symi-Straße. Nur ca. 12 sm trennen hier Griechenland und die Türkei. Genau an der Seegrenze zwischen Europa und Asien legen wir einen Badestopp ein. „Blauwasserbaden“ im 240m tiefen Wasser. 

Weiter geht es in die Bucht von Yesilova. Hier müssen wir uns entscheiden zwischen dem Hafen von Bozburun oder dem kleinen Ort Sögüt mit zwei netten Restaurantstegen. Die Entscheidung fällt auf Bozburun. Das Ankermanöver im engen Hafen wird spannend, aber schnell liegt die Yacht sicher in einer Lücke. Heute ist Markttag und uns erwartet ein ursprünglicher türkischer Wochenmarkt (fast) ohne touristisches Angebot, so ursprünglich wie vor vielen Jahren.

 5. Tag, Mittwoch:

Wieder weckt uns der Muezzin. Wir beschließen aus dem Hafen in eine Bucht zu verlegen, um dort vor und nach dem Frühstück zu schwimmen. Traumhaftes, türkisfarbenes Wasser, leichte Kräuselwellen. Eine ideale Bucht zum Schwimmen und Frühstücken.

Später gehen wir Anker auf und segeln hinaus Richtung Rhodos.

Oft weht hier der Meltemi und so geht es schnell voran. Eine oder zwei Wenden und schon sehen wir hoch am Wind die Häuser der griechischen Insel Rhodos vor uns. Noch eine Wende und der Kurs führt und direkt zu unserem nächsten Übernachtungsplatz, der großen Bucht von Bozukkale (Bozuk = kaputt, Kale = Burg) Vor der Einfahrt sehen wir schon die Mauern der Burg des einstigen Königreichs Lorima. Wir legen am Steg des Restaurants Sailors House an.

Der Steg ist einer der „Swinging Yettis“, der schwingenden Stege. Holzpfähle in den Meeresgrund gerammt, darüber ein paar Bretter. Nichts ist gerade, alles verläuft, wie in der Natur geschwungen. Im Sailors-House fühlt man sich wie Robinson. Restaurant und Terrasse könnten aus einer Filmkulisse stammen. Dazu Mustafa mit seiner Familie, die dieses Paradies betreut, schnell fühlen wir uns hier zu Hause.

In diese Bucht führt keine Straße, es gibt keinen Strom und nur ein sehr unzuverlässiges Telefonnetz. Für die Beleuchtung und die Pumpe des Brunnens sorgt ein Generator. Das Gemüse liefert der Garten hinter dem Restaurant und der Fisch kommt frisch aus dem Meer.

Ein romantischer Weg, es ist wohl nur ein Ziegenpfad, führt hinauf zur Burg. Oft über Felsen und durch Gestrüpp. Nur die roten Punkte, die Mustafa für seine Gäste auf die Steine gemalt hat und die Mauern der Burg zeigen uns den Weg.

6. Tag, Donnerstag:
Heute fällt uns der Abschied schwer als wir ablegen, neuen Ufern und neuen Eindrücken entgegen. Wir segeln mit achterlichem Wind durch die Passage zwischen den Inseln. Guter Wind lässt uns einen Abstecher nach Serce Limani machen. Eine Bucht, wieder wie im Film.

Die Einfahrt ist kaum zu erkennen und hinter den vorgelagerten Bergen öffnet sich eine große Bucht. Ein ideales Versteck für Piraten, aber auch bei starkem Meltemi.

Nach der Badepause geht es weiter, entlang der türkischen Küste haben wir Kizil-Addasi querab und segeln weiter in süd/östliche Richtung. Auch heute schiebt uns der achterliche Wind durch die Rhodos-Straße. Am späten Nachmittag erkennen wir eine Insel, die der Bucht von Ciftlik vorgelagert ist. Hier treffen wir auf die ersten Ausläufer der Zivilisation.

Ein Hotel, eine Straße an der Restaurants liegen, natürlich mit Stegen für die Segler, heute sogar mit Strom- und Wasseranschluss. Wie viele Restaurantstege völlig kostenlos ! Nach dem Anlegemanöver baden und schnorcheln wir im klaren Wasser, nutzen später die Duschen des Restaurants Azmak und sind begeistert vom Abendessen mit herrlichen Vorspeisen und frischem Fisch. Aus der Ferne hören wir leise die Musik aus dem Hotel und sitzen noch lange im Cockpit. 

7. Tag, Freitag:
Der letzte Segeltag beginnt, wie immer mit türkischem Frühstück und Fladenbrot. Heute geht es zu unserem Ziel, der Segelmetropole Marmaris. Aber wir haben so guten Wind, dass wir vorher noch einen Schlag Richtung Rhodos segeln um dann am Nachmittag in die Bucht von Marmaris einzulaufen. Hier reizt die Stadt mit kleinen Märkten, dem gedeckten Basar und vielen Geschäften. Noch mehr Restaurants oder Lokantas und einer (sehr lauten) Barstraße. Ein richtiger Kontrast zu unserer Segeltour entlang der türkischen Küste.

8. Tag, Samstag:
Besichtigung der Stadt Marmaris mit B.B.B.B. (Burg, Basar, Barstraße, Badestrand) Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen oder für den Anschlussurlaub Transfer zurück zum Hotel Palmiye.

Der Törn Orhaniye – Marmaris kann mit anderen Routen kombiniert werden und wird natürlich, je nach Buchungslage auch von Marmaris nach Orhaniye als one way törn gefahren. Witterungs- oder technisch bedingte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Inseltörn

1.Tag, Samstag Marmaris
Ankunft der Gäste. Zeit zum kennen lernen und natürlich zu einem Besuch in Marmaris. Burg und Basar, Badestände und Barstraße.

Nach 17.00 Uhr ist die technische Durchsicht und die Vorbereitung der Yacht durch das Charterunternehmen erledigt. Einzug in die Kabinen und ein erstes Crewgespräch, Kurz vor dem Abendessen kommen die letzten Mitsegler und gemeinsam besprechen wir beim Essen den Törnverlauf und die Bordkassenregelung.

2. Tag, Sonntag
Einkaufen, Ausklarieren, Sicherheitseinweisung und schon geht es los durch die Bucht von Marmaris Richtung Rhodos. Der direkte Weg ist ca. 20 sm lang, beim Kreuzen können es auch 60 Meilen werden. Meist segeln wir mit halbem Wind und mit Rauschefahrt geht es Rhodos entgegen.

Der Hafen Mandraki ist überfüllt und die „neue“ Marina, seit sechs Jahren in Bau, noch immer nicht ganz fertig. Durch Vorreservierung haben wir einen Liegeplatz. Die "Einreise", Segeler sagen "einklarieren" ist auch mit einer Yacht unter türkischer Flagge kein Problem und durch die Agenten schnell erledigt.

 3. Tag, Montag
Der Törn soll uns heute nach Symi führen, gegenan durch die Rhodosstraße kreuzen wir Richtung Bozukkale auf die türkische Küste zu, von dort um Kap Ala Burun in die Symistraße. Der Wind hat sich von West auf Nordwest gedreht – so geht es weiter gegenan. Nach einem Blauwasser-Badestopp erreichen wir die große Bucht vor der Hafeneinfahrt, bergen die Segel und motoren in den kleinen, idyllischen Hafen. Ganz anders als Rhodos empfängt uns die kleine Insel Symi mit bunten Häuser, die an den Berghängen zu kleben scheinen.

Das Ankermanöver im Hafen ist nicht so einfach und wir sehen, nachdem die Yacht sicher vor Anker liegt, sehr viel „Hafenkino“. Nach der in Griechenland obligatorischen Registrierung bei der Hafenpolizei erkunden wir den kleinen Ort. Symi, die Insel der Schwammtaucher, gehört zu den schönsten Inseln vor der türkischen Küste.

4. Tag, Dienstag
Frühstück im Hafen von Symi, dazu „Hafenkino“ mit losgerissenen Ankern und viel Aufregung auf den Nachbaryachten. Später legen wir ab und segeln durch den Kanal zwischen Symi und der vorgelagerten Insel Nimos.

Mit halbem Wind segeln wir wieder in Richtung türkische Küste.Wir sehen den Hafen von Palamut und später die Einfahrt in die Bucht von Knidos. Ein riesiges archäologisches Freilichtmuseum.

Nach einigen Wenden liegt unser Tagesziel Thilos vor uns. Begrüßt werden wir in akzentfreiem „hamburgisch“ von der aus HH stammenden Hafenmeisterin. Thilos empfängt uns wieder mit ganz anderem Ambiente als Rhodos oder Symi. Kein italienischer Einfluss, Thilos ist eine typisch griechische Insel. Weiß/Blau die Häuser am kleinen Hafen. Wir haben etwas Zeit den kleinen Ort am Hafen zu erkunden und schlendern durch die engen Straßen am Hafen.

Nach dem Abendessen hat unser Skipperpaar eine Überraschung angekündigt. Wir steigen in einen Van und werden ca. 20 Minuten durch die Nacht gefahren, erst Straßen, dann eine Staubpiste. Wir müssen aussteigen. In völliger Dunkelheit gehen wir um eine Kurve und sehen schwach erleuchtet die Ruinen einer Stadt vor uns. Es wird wieder ein unvergesslicher Abend.

5. Tag Mittwoch
Thilos war schon etwas besonderes, vor allem der Abend in der „verlassenen“ Stadt. Nisiros, eine Vulkaninsel, ist unser nächstes Ziel. Wir müssen wieder kreuzen und erreichen am Nachmittag den kleinen Hafen von Paloi.  

Es ist noch früh, so können wir uns Motorroller leihen und einen Ausflug zum Vulkankrater unternehmen. Eigentlich sollten wir einen Tag länger hier bleiben. Weniger ist mehr, aber wir müssen leider langsam an das Törnende denken und zurück an die türkische Küste.

6. Tag Donnerstag
Mit achterlichem Wind segeln wir von Nisiros Richtung Symi. Wir müssen ausklarieren, das geht nur in einem „Port of Entry“, Symi oder Rhodos. Nach Erledigung der Formalitäten geht es zurück in die Türkei. Der kleine Ort Datca auf der gleichnamigen Halbinsel ist ein türkischer „Port of Entry“. Hier reisen wir wieder in die Türkei ein und erhalten unser türkisches Transitlog von der Agentur. Zeit um den Ort zu erkunden. Ein schöner Strand, viele Geschäft und wenige Touristen.

Im Restaurant Emek erhalten wir ein sehr gutes türkisches Abendessen. Später sitzen wir lange in der Sunrise Bar und schmieden Pläne für den nächsten Mitsegeltörn. Wir haben viel zu wenig von der so schönen türkischen Küste gesehen. Auch in Datca, einer kleinen Stadt ohne europäischen Tourismus, bleibt zu wenig Zeit.

7. Tag Freitag
Nach einem letzen Bad im Hafen von Datca und dem türkischen Frühstück lichten wir den Anker und segeln hinaus Richtung Hisarönü-Golf. Wälder bis an das Ufer, kleine Buchten und Inseln. Der Hisarönü-Golf begeistert uns. Der achterliche Wind schiebt die Yacht. Die Gischt spritzt an Deck und wir sehen Delphine.

In einer fjordartigen Bucht, von der alle begeistert sind, legen wir eine Badepause ein, bevor wir weiter Richtung Orhaniye zu segeln.

In Orhaniye beenden wir den Törn am Steg des kleinen Hotels Palmiye. Für einen Teil der Crew geht nun der Urlaub mit einem Aufenthalt im Hotel weiter. Für Andere ist der Urlaub zu ende. Wir sitzen lange im Restaurant des Hotels und sprechen über unsere unvergesslichen Eindrücke.

8. Tag, Samstag:
Um 09.00 Uhr müssen wir die Yacht verlassen, nach der technischen Durchsicht erfolgt die Endreinigung. Wir treffen noch die nächsten Gäste am Pool des Hotels Palmiye. So wie wir vor einer Woche sind sie gespannt, was sie an Bord erwartet. Wir wissen es – ein unvergesslicher Urlaub. Der Transferbus bringt uns zum Flughafen Dalaman. Wir sind sicher, bald wieder hier, an Bord zu einem Mitsegeltörn in der Ägäis zu sein.

 Der Inseltörn kann mit Änderungen auch ab/an Orhaniye oder auch Orhaniye/Marmaris gefahren werden. Eine Kombination mit anderen Törns ist möglich. Durch Ein- und Ausklarierung können höhere Bordkassekosten entstehen. Witterungs- oder technisch bedingte Änderungen bleiben wie immer vorbehalten. 

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Segeln im Hisarönügolf

Hier lesen Sie Auszüge aus einem „Urlaubslogbuch“ unserer Mitsegler:

1.Tag, Samstag Orhaniye
Nach nur drei Stunden Flugzeit landen wir in Dalaman und werden vom Transferfahrer vor dem Flughafengebäude erwartet. Die Fahrt nach Orhaniye dauert 1 ½ Stunden und wir gewinnen einen ersten Eindruck von unserem Reiseland. In Orhaniye können wir die Einrichtungen des Hotel Palmiye nutzen und entspannen am Swimmingpool des Hotels.

Hier treffen wir schon die ersten Mitsegler, die vor dem Törn eine Woche „Landurlaub“ in dem gemütlichen Hotel Palmiye gemacht haben. Unsere Mitsegler berichten von Ihren Eindrücken und wir haben ein völlig neues Bild der Türkei.

Kurz nach 17.00 Uhr ist die technische Durchsicht und die Vorbereitung der Charteryacht abgeschlossen und wir können an Bord gehen. Der Skipper erklärt uns die Yacht, unser neues Zuhause für die nächste Woche. Später beim ersten gemeinsamen Abendessen im Palmiye Restaurant überlegen wir, was wir in dieser Woche wohl erleben werden.

2. Tag, Sonntag Sailors Paradis
Nach dem ersten türkischen Frühstück besprechen wir den Törn und kaufen gemeinsam im Marinashop unsere Vorräte. Die an Bord vorbereitete Einkaufsliste ist sehr hilfreich.

Vor dem Ablegen erfolgt die Sicherheitseinweisung und für „Landratten“ werden erste seemännische Begriffe erläutert.
Danach werfen wir die Leinen los und gleiten langsam aus der Bucht von Orhaniye in den Hisarönü-Golf.

Schnell sind die Segel gesetzt. Segeln ist gar nicht so schwer.
Ein paar Manöver und wir haben uns an viele seemännische Begriffe gewöhnt.

Plötzlich ist große Aufregung an Bord ! Wir haben Besuch. Zwei Delphine haben uns gesehen und spielen mit dem Boot.
Immer wieder springen Sie am Bug aus dem Wasser, mal links mal rechts. Sie scheinen uns zu beobachten. Delphine am ersten Segeltag !

Unser Ziel ist eine kleine abgelegene Bucht, ohne Straßenzugang, ohne Strom. Wir segeln in die Bucht und sehen ein kleines Restaurant mit grünen Tischen und Stühlen.
Eine Welt wie mit Playmobil gebaut. Hühner, ein paar Ziegen und der Garten hinter dem Restaurant. Die Bucht heißt unter Seglern Sailers Paradies.
Das scheint zu stimmen. Wir baden im klaren, warmen Wasser der Bucht und sitzen lange an Bord unter einem Sternenhimmel wie aus tausend und einer Nacht.

3. Tag, Hayit Bükü / Palamut
Vor dem Frühstück schwimmen die ersten „Wasserratten“ im kristallklaren Wasser der Bucht. Duschen, Frühstück und schon werfen wir die Leinen los. Heute segeln wir Richtung Symi, eine griechische Insel. Wir durchqueren einen schmalen Kanal zwischen einer vorgelagerten Insel und der Hauptinsel Symi.

Es ist spannend, die Durchfahrt zwischen den Inseln ist schmal, die Wassertiefe gering und es ist nicht erkennbar, welche Böen uns hinter der Durchfahrt erwarten.

Wir segeln an vielen kleinen felsigen Inseln und Kaps vorbei, an vielen kleinen Badebuchten die zu einer Badepause einladen. Einige Meilen vor Palamut werfen wir den Anker in einer kleinen Bucht und baden wieder im kristallklaren Wasser.

Später segeln wir weiter und finden den letzten freien Platz im kleinen Hafenbecken von Palamut.

Im Liman Restaurant genießen wir ein fantastisches Abendessen.
Später an Bord schmökern wir in den Reiseführern um uns auf den Besuch des antiken Knidos vorzubereiten.

4. Tag, Dienstag Knidos
An der Westspitze der Datca-Halbinsel liegt Knidos, ein ehemaliges Welthandelszentrum mit mehr als 50.000 Einwohnern. Die Ausgrabungsstätte ist ein antikes Freilichtmuseum. Wir klettern über die Ruinen, gehen, oder besser suchen unsere eigenen Wege

Im Reiseführer lesen wir, wie das Leben hier vor vielen Jahrhunderten war.
Das Theater, der Tempel. Staunend betrachten wir die verfallenen Bauwerke einer fast vergessenen Kultur. Wir sehen den heute versandeten Kriegshafen und auf der anderen Seite der kleinen Halbinsel den antiken Handelshafen in dem "unsere" Yacht mit wenigen anderen Yachten liegt. Es scheint, als wenn aus jeder Säule, aus jedem Pflasterstein die Vergangenheit zu uns sprechen würde.

Im Restaurant am „Handelshafen“ essen wir zu Abend und sprechen später an Bord lange über die Antike und unser heutiges Leben.

5. Tag Mittwoch Datca
Sonnenaufgang vor den Ruinen von Knidos. Nach dem Frühstück legen wir ab und segeln einige Meilen nach südwest. Vor uns liegt die griechische Inseln Nisiros, eine Vulkaninsel, sicher ein sehr interessantes Ziel für den nächsten Chartertörn.

Mit achterlichem Wind segeln wir in der Ägäis. Unterwegs wieder eine Begegnung mit Tieren. Eine große Wasserschildkröte schwimmt neben der Yacht. Der Panzer sieht aus wie ein alter Kartoffelsack, braun und etwas bewachsen.

Wir müssen einkaufen. Datca der Hauptort der gleichnamigen Halbinsel liegt am Weg und so haben wir schnell im Hafen den Anker geworfen.
Spontan beschließen wir heute hier zu bleiben. Das Wasser im Hafen ist so sauber, das wir dort schwimmen können und direkt am Heck liegt einladend die Sunrise Bar. Die Hafenpromenade beginnt hinter unserer Yacht und etwas weiter finden wir den örtlichen Badestrand. Der Skipper sagt, das Wasser sei noch „kalt“, so um die 23 ° C, aber unmittelbar am Strand ist ein kleiner Süßwassersee mit schwefelhaltigem Wasser, dort sind schon „Badewannentemperaturen“ von über 30 ° C.

Wir besichtigen Eski Datca, den ursprünglichen Hauptort der Halbinsel mit vielen alten Steinhäusern und romantischen kleinen Gassen ohne Touristenrummel. Nur wenige Kilometer entfernt kommen Wanderer auf ihre Kosten, die Berge um Datca erreichen Höhen von über 1.000 m. Ganz in der Nähe befinden sich auch die Ausgrabungsstätten einer über 2.000 Jahre alten dorischen Siedlung. Der Tag vergeht wie im Flug und bald sitzen wir im Emek-Restaurant, oberhalb des Hafens mit Aussicht auf die Insel Symi.

6. Tag Donnerstag Bencik Selimiye
Früh weckt uns der Ruf des Muezzin und nach einem kurzen Landgang und dem Frühstück mit frischem Weißbrot lichten wir den Anker.
Zwei Crew-Mitglieder, Freunde des Skippers, die bei einem früheren Törn schon hier waren erzählen von Selimiye und dem Aurora Restaurant von Susann und Hüseyin. Es wird kurz überlegt, ob wir in eine der ruhigen Buchten im Golf von Yesilova segeln oder nach Selimiye.

Die Entscheidung fällt uns leicht, als der Skipper den Vorschlag macht, Selimiye mit einer ruhigen, einzigartigen Bucht zu verbinden. Die Bencik (Bucht) ist wirklich einmalig. Wie ein Fjord schneidet sie weit in das Land der Datca Halbinsel. Hinten wird die Bucht immer enger und die Wassertiefe nimmt ab. In der Antike sollte hier ein Kanal in den Gökova-Golf gebaut werden.

In der letzten kleinen Bucht werfen  wir den Anker und schwimmen im türkisfarbenen warmen Wasser. Mit Keksen und Kaffee lockt uns die Co-Skipperin wieder an Bord und langsam gleitet die Yacht aus der Bucht. Selimiye liegt auf der anderen Seite des Hisarönü Golfes und mit vollen Segeln fahren wir in die Bucht ein um am Steg des Aurora zu anzulegen.

Selimiye ist ein sehr schöner kleiner Ort, viele hübsche Geschäfte, Schmuck, der nur hier hergestellt wird und nette Cafe’s, die zum Verweilen einladen. Natürlich, wie überall in der Ägäis, finden wir hier eine antike Leuchtturmruine und die Überreste einer byzantinische Festung.

Unsere Mitsegler bedauern, nicht wie wir, nach dem Törn noch eine Woche Landurlaub im Hotel Palmiye gebucht zu haben. Es gibt so viel zu sehen und wir haben eine immer längere Liste mit Ausflugszielen, die wir nächste Woche intensiv erkunden wollen.

Zum Abendessen sind wir wieder im Aurora. Der Skipper sagte immer, „Es wird kein Diättörn.“ Was wir heute im Aurora erleben ist wirklich einmalig. Susann und Hüseyin sind in der ganzen Region bekannt für ihre gute Küche. Wir essen am Steg direkt hinter der Yacht und sehen die Schiffe, das Meer und die Hafenpromenade von Selimiye.

7. Tag Freitag ORHANIYE
Der Abend im Aurora war wunderschön. Am Morgen bekommen wir von Hüseyin noch ein Fladenbrot geschenkt. Eine Woche Segeln im Hisarönü Golf geht langsam zu Ende. Wir gleiten bei nur wenig Wind aus der großen Bucht und kreuzen zum Abschied zwischen den Inseln. Auf einer Insel vor Selimiye stehen die Ruinen eines byzantinischen Klosters und wir beschließen spontan einen Landausflug. Der Skipper fährt langsam bis fast zum Ufer, wir springen von Bord um die unbewohnte Insel zu erkunden.

Am Nachmittag begleiten uns für die letzten Meilen noch einige Schaumkronen und wir segeln in „Rauschefahrt“ hinaus auf den Golf. Mit achterlichem Wind laufen wir später in die Bucht von Orhaniye.

Am Steg des Hotels Palmiye erwarten uns schon Göckmen und Dogan, der Hotelchef, um die Leinen anzunehmen. Während einige die Seesäcke packen müssen, können wir noch vor dem Boot schwimmen. Hier finden wir eine lange Sandbank, nur wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche. Von weitem sieht es aus, als könnten wir auf dem Wasser der Bucht laufen. Gegenüber sehen wir eine kleine Insel – wie immer mit den Ruinen einer byzantinischen Festung. Segelurlaub in der Türkei, ein unglaubliches Erlebnis !

Aber noch wartet ein Überraschungsausflug auf uns. Wir haben die Möglichkeit im kleinen Dorf Turgut die Moschee mit deutschsprachigem Führer zu besuchen, danach geht es zu den Wasserfällen und in ein kleines Museum. Wieder eine ganz andere Türkei, als die, die wir uns vorgestellt haben, grüne Laubwälder, mächtige Bäume und ein  Wasserfall, den wir hier niemals erwartet haben.

Abends beim Essen im gemütlichen Hotel Palmiye sind alle begeistert. Eine schöne Segelwoche geht zu Ende.

Wir haben noch eine Woche Anschlussurlaub im Hotel Palmiye gebucht. Nächste Woche werden wir versuchen, mit dem Leihwagen des Hotels die Orte unseres Segeltörns wieder zu besuchen und weitere „neue Welten“ entdecken. Eine ganz andere Türkei, als die, die wir uns vorgestellt haben.

8. Tag, Samstag:
Um 09.00 Uhr müssen wir die Yacht verlassen und genießen ein letztes gemeinsames Frühstück mit unserem Skipperpaar im Hotel Palmiye. Auf der Magellan folgt nach der technischen Durchsicht die Endreinigung durch das Charterunternehmen. Unser Skipperpaar muss nach Marmaris, die Formalitäten für den nun folgenden Törn erledigen und wir treffen die nächsten Gäste am Pool des Hotels Palmiye.

Wir sind nun schon (fast) erfahrene Segler und können lange von unserem Segeltörn berichten. So wie wir vor einer Woche sind „die Neuen“ gespannt, was sie an Bord erwartet. Wir wissen es – ein unvergesslicher Urlaub.

Der Transferbus bringt einige Gäste zum Flughafen Dalaman. Uns nicht ! Wir bleiben noch und sind sicher, bald wieder an Bord mit "unserem" Skipper zu segeln. Aber nun wollen wir die Türkei abseits des Touristenrummels erleben !

Wir geben keinen „Törnplan“ vor ! Der Golftörn kann mit Änderungen auch ab/an Orhaniye/Marmaris gefahren werden. Eine Kombination mit anderen Törns ist möglich. Törnablauf und Route werden überwiegend durch die Windverhältnisse bestimmt. Bei Anlaufen der griechischen Inseln entstehen durch Ein- und Ausklarierung höhere Bordkassekosten. Witterungs- oder technisch bedingte Änderungen bleiben wie immer vorbehalten.

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Willkommen in der Ägäis !

Sehen Sie auf den nachfolgenden Seiten viele Hinweise zu einem Segeltörn und Ihren Möglichkeiten für einen Besuch an Bord einer Segelyacht in der Ägäis.

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Wir segeln mit Charteryachten unter türkischer Lizenz, betreut und gewartet von namhaften Charterunternehmen, mit denen wir seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Die Yachten verfügen über die offizielle durch das Ministerium erteilte Chartergenehmigung und natürlich auch über die entsprechenden Versicherungen.

Überwiegend werden Yachten der Hersteller Beneteau und Jeanneau, meist Beneteau 50 eingesetzt, die mit zusätzlicher Ausrüstung für Ihren Chartertörn ausgestattet sind.

Viele Informationen zu Ihrem Urlaub an Bord einer Segelyacht oder im Hotel Palmiye in Orhaniye nahe Marmaris,   finden Sie auf diesen Webseiten.Gerne beantworten wir Ihre weiteren Fragen zu freien Kabinenplätzen, zu den Yachten und zu unserem Segelrevier vor der türkischen Küste.

Wir freuen uns, auf Sie !! Kommen Sie an Bord, auch wenn Sie (noch) keine Segelkenntnisse haben !

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