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Sharkproject Germany e.V.

Ottostr. 13, 63150 Heusenstamm
Deutschland
Telefon +49 6104 670984
Fax +49 6104 6893843
germany@sharkproject.org

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19.01.2019

Pressemitteilung "Ausgestorben ist für immer"

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19.01.2019

Press Release: "Extinct is forever"

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19.01.2019

Pressemitteilung "MSC Kampagne"

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19.01.2019

Press Release "MSC Campaign"

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19.01.2019

Pressemitteilung "Schillerlocke = Killerlocke"

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19.01.2019

Press Release "Schillerlocke = Killerlocke"-Campaign

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18.01.2019

Pressemitteilung: "Wer ist SHARKPROJECT"

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18.01.2019

Press Release: "Who is SHARKPROJECT"

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Über uns

Firmenporträt

Wir.Schützen.Haie.

Haie haben keine Lobby. Sie leben in einem unbekannten Universum, dem Meer – sie können vieles, was der Mensch nicht kann – und ihre Zähne werden von uns instinktiv bedrohlich wahrgenommen. Es war leicht, das Bild der Haie als Gefahr zu etablieren.

Zugegeben: die Evolution hat es gut mit den Haien gemeint. Außerordentlich perfekt an das Leben im Meer und das dortige Ökosystem angepasst durch etwa 400 Millionen Jahre stetiger Verbesserung. Und das Meer hat sich ebenso verändert und an diese Top-Prädatoren angepasst. So funktionieren etablierte Ökosysteme.

Haie sind daher eines der wichtigsten Bindeglieder der Meere, unverzichtbar für das Gleichgewicht der Ozeane. Ihre Position hat keine alternative Besetzung – ohne Haie klafft eine Lücke, die sich nicht von selbst wieder füllen wird. Diese Lücke ist wie wenige andere Elemente des Planeten geeignet, das ganze System ins Wanken zu bringen.

Die gesunden Ozeane sind die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Sie sind als Klimaspeicher ebenso essenziell wie als CO2-Senken. Wir brauchen die Meere wie die Luft zum Atmen, weil die Luft zum Atmen zum Großteil aus den Meeren kommt.

Hier setzt die Artenschutzorganisation SHARKPROJECT an.

Seit 2002 informieren wir über diese Aspekte. Wir suchen die Öffentlichkeit, um das Bild des Hais richtigzustellen und die Wichtigkeit genau dieser Arten hervorzuheben.

Denn die allermeisten Menschen sehen und hören nicht, was in den Ozeanen der Welt geschieht. Sie wissen einfach nicht, in welchem Umfang die kommerzielle Fischerei den Beständen der Haie zusetzt. Fast alle der größeren, bekannten Haiarten stehen auf der IUCN-Liste bedrohter Arten. Die Menschen konsumieren, ohne die Folgen zu kennen – und einige wenige machen immensen Profit aus dieser Unkenntnis, und bedrohen durch exzessive Fischerei das gesamte marine Ökosystem.

SHARKPROJECT betreibt daher umfangreich Informations-, Aufklärungs- und Pressearbeit.

In punktuellen und allgemeinen Kampagnen wird Aufmerksamkeit gefordert und Umdenken gefördert.

  • Die Kampagne „Stop Finning“ richtet sich seit einigen Jahren gegen eine grausame Fischereitechnik, bei der Haien auf offener See bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten werden, um den sterbenden Korpus des Fischs  zurück ins Meer zu werfen. Haiflossen gelten in der asiatischen Küche als Delikatesse und erzielen Höchstpreise. Wir versuchen, diesen Markt auszudünnen und damit das Finning zu beenden.
  • Die Kampagne „Schillerlocke = Killerlocke“ klärt zunächst auf, dass der immer noch beliebte Fischsnack aus Dornhai gewonnen wird. Dem Konsumenten wird vor Augen geführt, dass das Fleisch der Topräuber hochgradig mit Methylquecksilber belastet ist, sodass sogar staatlicherseits vor dem Verzehr gewarnt wird. Wir verteilen entsprechende Aufklärungsbroschüren im Umfeld der Schillerlockenverkäufer, insbesondere in den deutschen Seebädern und Fischereihäfen.
  • Die Kampagne „Ausgestorben ist für immer“ soll sensibilisieren, dass es stets 'falsch an sich' ist, Arten aussterben zu lassen. Wie sehr muss dies gelten, wenn es sogar ein aktives Ausrotten der Arten durch den Menschen ist, durch Überfischung und Zerstörung des Habitats der Tiere. Der Mensch gefährdet hierbei nicht weniger als seine eigene Existenz, da keiner abschließend überblicken kann, welche Effekte Lücken im Ökosystem haben werden. Manche Lücken kann der Mensch eben nicht selbst wieder schließen, nicht einmal mit all dem Geld, dass er bei der Umweltzerstörung gewonnen hat.

Neben den kampagnenbezogenen Materialien haben wir auch einige maßgebliche Sachbücher verfasst, von denen 'Blind Dates' (Gerhard Wegner, Christine Gstöttner) besonders zu nennen ist. Es setzt sich wissenschaftlich mit der Frage auseinander, warum es zu Haiunfällen kommt, und wie diese vermieden werden können. Denn sicher ist: Menschen stehen nicht auf dem Speiseplan der Haie – Haie sind viel weniger eine Gefahr für den Menschen, als der Mensch eine Gefahr für Haie ist.

Das Aktiv-Team von SHARKPROJECT arbeitet international von Costa Rica bis Spanien. Dazu kommen nationale Kampagnen der drei Landesorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit 2016 ist SHARKPROJECT Mitglied der IUCN.

Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die kommenden Generationen, indem wir Tausende Schüler jährlich im Rahmen unseren kostenfrei angebotenen Schulprojekts besuchen und unterrichten.

In altersgerecht aufbereiteten Vorträgen, Unterrichtsstunden und Workshops bis hin zu ganzen Projektwochen erarbeiten unsere eigenen, hierfür besonders ausgewählten und geschulten Referenten mit den Schülern aller Altersgruppen Ergebnisse und Inhalte, die von der Biologie der Haie über das Ökosystem des Meers bis hin zu Umweltschutz und Verhaltensregeln reicht. Kinder sollen hiernach all das wissen, was nötig ist, um aktiv die Meere und ihre Bewohner zu schützen und jede vermeidbare Beeinträchtigung abzustellen und zu unterlassen.

Hierfür setzen unsere Referenten ihre Freizeit und Urlaube ein, ohne dass sie irgendeine Vergütung hierfür erhalten würden – alle Akteure bei SHARKPROJECT sind stets auf eigene Kosten und ohne Aufwandsentschädigung unterwegs. Das Schulprojekt soll erreichen, dass die Kinder besser informiert und motiviert sind als ihre Eltern. Die kommende Generation ist die letzte, die den richtigen Weg zum nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen und ihren Haien gehen kann.

Denn: Ausgestorben ist für immer!

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2002