Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

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Unsere Produkte

Produktkategorie: nichtstaatliche Organisationen (NGOs)

Rettung der letzten Adria-Delfine

Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten in der kroatischen Adria 4 Delfinarten: Gemeiner Delfin (Delphinus delphis), Rundkopfdelfin (Grampus griseus), Streifendelfin (Stenella coeruleoalba) und Großer Tümmler (Tursiops truncatus). Heute gibt es nur noch eine kleine Population Großer Tümmler mit ca. 220 bis 250 Tieren.

Das Verbreitungsgebiet der Adria-Tümmler erstreckt sich über den Golf von Triest, Slowenien und Kroatien bis nach Montenegro. Sie leben nahe der Küste und der Inseln. Ihr Überleben ist durch Überfischung der Nahrungsgründe, Beifang in Fischernetzen, Tourismus und Jagd mit Harpunen und Gewehren stark gefährdet.

Gemeinsam mit Tierärzten von der Universität Zagreb und VAL (Welle) aus Kroatien setzen wir uns seit 2000 mit dem Projekt "Rettung der letzten Adria Delfine" für das Überleben der bedrohten Meeressäuger ein.

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Geisternetze - Irland: Mission „Stone & Pots“ 2018

Geisternetze bedrohen die atemberaubende Artenvielfalt mariner Meeressäuger!

Geisternetze sind Fischernetze, die absichtlich zurückgelassen oder verloren gegangen sind und als tödliche Fallen – in den Meeresströmungen treibend – unselektiv und leider viel zu wirksam weiterfischen. Geschätzte 640.000 Tonnen Geisternetze töten jedes Jahr mehr als 136.000 Seehunde, Seelöwen, Delfine, Wale und zusätzlich Millionen von Vögel, Schildkröten, Fische und auch noch viel kleinere Organismen, die für das Ökosystem Meer notwendig sind. Geisternetze stellen weltweit mittlerweile eine enorme Bedrohung der marinen Artenvielfalt dar.

Irland ist mit 24 Wal- und Delfinarten eines der wertvollsten Gebiete für Wal- und Delfinbeobachtung in Europa. Der Artenreichtum der Meeressäuger ist dort atemberaubend und seit einiger Zeit sind dort neben den Gewöhnlichen Delfinen auch Buckelwale, Finnwale und Minkewale zu sehen. Allerdings gibt es im Atlantik, wie leider mittlerweile überall in den Meeren, auch ein Problem mit der Meeresverschmutzung, unter anderem auch durch Geisternetze.

Im September 2018 bargen wir, gemeinsam mit den ehrenamtlichen Tauchern der Ghost Fishing Stiftung (GFS), 57 Hummerreusen, mehrere Hunderte Meter Taue und einige Geisternetze. Mit dieser Aktion haben wir, eine Gruppe aus überzeugten Meeresschützern, einen Teil einer tödlichen Gefahr für die vor „Killary Harbour“ (County Galway) residenten Delfinpopulation beseitigt. Die Aktion fand inmitten artenreicher Küstengewässer westlich vom Connemara National Park, in der Nähe eines Ortes namens Letterfrack, statt. Es war ein sichtbarer Erfolg, auch wenn Hunderte der tödlichen Fallen noch am Meeresgrund blieben und unaufhörlich weitertöten.

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Schwimmen mit wild lebenden Delfinen - Bedrohung für Meeressäuger

Das Schwimmen mit Delfinen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im Roten Meer, bei Hurghada und beim Sataya-Riff, ist dieser Wildtiertourismus mittlerweile zu einer ernsthaften Bedrohung für Meeressäuger geworden. Es besteht die unmittelbare Gefahr, dass die Tiere aus ihren Lebensräumen vertrieben werden.

Rücksichtslos operierende Reiseveranstalter, darunter auch deutsche Konzerne nehmen wissentlich und billigend Tierleid in Kauf und streichen ihre Profite ein. Auf die meist ahnungslosen Kunden wird dabei wenig Rücksicht genommen. Immer wieder geraten Touristen bei Bootsausflügen in Lebensgefahr. Es wird „vergessen“, Schwimmer wieder einzusammeln, Zodiacs werden mit Menschen überfüllt und drohen zu sinken, sind nur einige Beispiele.

Es geht auch anders!
Kleine Reiseveranstalter wie z.B. PicoSport (Azoren), engagierte Delfinschutzorganisationen wie Dolphin Watch Alliance (Rotes Meer) oder Dolphincare (Mosambik) und die GRD zeigen Wege auf für nachhaltige Delfinbegegnungen bei denen den wundervollen Meeressäugetieren der Respekt entgegen gebracht wird, den sie verdienen.

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Delfinschutz in Peru – Paracas-Halbinsel

Bei der Paracas-Halbinsel im Süden von Peru leben zwei voneinander isolierte kleine Populationen Großer Tümmler (Tursiops truncatus). Noch vor wenigen Jahren stand ihr Überleben wegen Dynamitfischerei, direkter Jagd und Meeresverschmutzung in Frage. Delfinfleisch wurde auf Fischmärkten verkauft oder als Köder bei der Haifischerei eingesetzt.

Heute sind die Supay- und die Paracas-Delfine vor Verfolgung durch den Menschen sicher. Nach jahrelanger Informations- und Aufklärungsarbeit vor Ort erfreuen sie sich großer Beliebtheit bei der Bevölkerung. Die Delfine werden respektiert und geschützt – auch von den lokalen Fischern.

Ein Projekt in Kooperation mit ACOREMA (Áreas Costeras y Recursos Marinos) aus Pisco und Schweinswale e.V. (München).

Langfristige Projektarbeit macht Überleben möglich!

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Delfinschutz in Südafrika - Hainetze

Aussterben verhindern: Bleifarbene Delfine in Südafrika

Bleifarbene Delfine (Sousa plumbea) sind eine von 4 Arten der Buckeldelfine (Sousa). Wie alle Sousa-Arten sind sie vom Aussterben bedroht. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Küsten des Indischen Ozeans von Südafrika bis Myanmar.

In Südafrika gibt es nur noch etwa 500 Bleifarbene Delfine. Wegen ihrer küstennahen Lebensweise sterben viele von ihnen in Hainetzen. Diese Stellnetze sollen Surfer und Schwimmer vor Hai-Angriffen schützen. Es sind sinnlos tötende Tierfallen. Ganz überwiegend sterben in ihnen für Menschen völlig harmlose Meerestiere (Delfine, Rochen, Meeresschildkröten, Haie).

Gemeinsam mit der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von Humpack Dolphin Research kämpfen wir für den Abbau der Hainetze in KwaZulu-Natal (Ostküste von Südafrika).

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Delfinen mit einer Patenschaft helfen

Delfine brauchen unsere Hilfe! Zu Tausenden sterben sie als Beifang in Fischernetzen. Durch die Überfischung finden sie zu wenig Nahrung. Sie werden gejagt und getötet. Unkontrollierter Wildtiertourismus vertreibt sie aus ihren Lebensräumen.

Gemeinsames Schicksal:

Sie leben weit entfernt voneinander in Gewässern vor Peru, Kroatien, Mosambik, bei La Gomera, vor der Küste von Südafrika und im Roten Meer bei Hurghada. Sie werden einander nie begegnen und teilen doch ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen werden sie und ihre Artgenossen nicht überleben.

Mit unseren Projekten schützen wir bedrohte, küstennah lebende Delfine und ihre Lebensräume. Mit der Übernahme einer Patenschaft können Sie uns dabei unterstützen:

  1. Große Tümmler aus der kroatischen Adria
  2. Indopazifische Große Tümmler aus dem Roten Meer
  3. Indopazifische Große Tümmler aus Mosambik
  4. Rauzahndelfine vor La Gomera
  5. Bleifarbene Delfine aus Südafrika
Ihre Hilfe für bedrohte Delfine zählt!

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Delfinschutz La Gomera

Nachhaltiger Wal- und Delfinbeobachtungstourismus

In den Gewässern vor La Gomera leben über 20 Wal- und Delfinarten. Man trifft hier auch auf unbekannte und kaum erforschte Arten, wie Blainville-Schnabelwale (sMesoplodon densirostris) oder Rauzahndelfine (Steno bredanensis).

Diese international kaum zu übertreffende Artenvielfalt ist durch Kollisionen mit Schnellfähren, Meeresverschmutzung und ganz besonders vor unkontrolliertem Wal- und Delfinbeobachtungstourismus bedroht.

Mit dem Projekt "MEER La Gomera" konnte erfolgreich ein international viel beachtetes best practice Beispiel für tier- und naturverträgliche Wal- und Delfintouren vor La Gomera etabliert werden. Ein Projekt in Kooperation mit M.E.E.R. e.V. (Berlin).

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Über uns

Firmenporträt

Unsere Mission

Für eine Welt, in der Delfine und andere Meerestiere in intakten Lebensräumen in Freiheit und in Sicherheit leben können

Jedes Jahr sterben über 300.000 Delfine und Wale einen grausamen Tod als Beifang in Fischernetzen – Durch die Überfischung der Ozeane finden sie keine Nahrung mehr – Herrenlos herumtreibende „Geisternetze“ bedrohen die atemberaubende Artenvielfalt mariner Meeressäuger – Weltweit werden Delfine werden gejagt, z.B. um ihr Fleisch als Köder für Haie zu verwenden.

In einer Zeit des großen Artensterbens vor unserer Haustür, aber auch weit draußen auf den Weltmeeren, ist es von ungemeiner Wichtigkeit, dass wir es nicht zulassen, dass die belebte Natur um uns herum nach Belieben ausgebeutet wird! Denn Aussterben ist für immer.

Mit unseren weltweiten Delfin- und Meeresschutzprojekten setzen wir und unsere Partner konkrete Zeichen gegen das Artensterben. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass es Dinge gibt, für die es sich lohnt, zu kämpfen: intakte Ozeane, in denen intakte Tierbestände leben.

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Unternehmensdaten

Anzahl der Beschäftigten

< 5

Gründungsjahr

1991