Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V. (DGSM)

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Deutschland

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Produktkategorie: sonstige Verbände / Vereine

Geschichte des Schiffbaus, der Werften und der Häfen

Die Geschichte des Schiffbaus, der Werften und der Häfen sind eng miteinander verknüpft: Häfen benötigen Schiffe, Schiffe benötigen Häfen und ohne den Schiffbau, der auf Werften stattfindet, gäbe es weder Häfen noch Schiffe.
Geschichte des Schiffbaus und der Werften
Unter Schiffbau fasst man
 
- die Ingenieurswissenschaft, die die Entwicklung von Schiffen vorantreibt und
- die spezifische Industrie, die Schiffe herstellt und repariert,
 
zusammen.
 
Die gesamte Geschichte des Schiffbaus lässt sich hier nicht darstellen, so dass an dieser Stelle allenfalls ein Anriss erfolgen kann:
 
Mit der Notwendigkeit, Wasserflächen zur Nahrungssuche überqueren zu müssen, wurden vom Menschen erste Wassertransportmittel erfunden. Es wird angenommen, dass vor mindestens 50.000 Jahren erste Wasserfahrzeuge entwickelt wurden, einige Forscher gehen sogar davon aus, dass der homo erectus bereits weitere Strecken auf dem Wasser zurückgelegt haben könnte.

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Produktkategorie: sonstige Verbände / Vereine

Marinegeschichte

Per Definition verbirgt sich hinter dem Begriff "MARINE" (abgeleitet von marinus (lat.) "zum Meer gehörig") die Gesamtheit der zur See fahrenden Flotte eines Staates und unterteilt sich in Handelsmarine und Seestreitkräfte. Letztere führen heutzutage eine Seekriegsflagge, zivile Schiffe der Marine eine Dienstflagge und Handelsschiffe die Handelsflagge, die früher auch Kauffahrteiflagge hieß. Zu den Seestreitkräften, die in Abgrenzung zum Heer und der Luftwaffe in Deutschland auch gerne als "Marine" bezeichnet werden, zählen die Flotten, Unterstützungseinheiten, Einrichtungen an Land und administrative und organisatorische Einheiten. Die militärische Marine kann sich darüber hinaus aus Kriegsschiffen, Hilfsschiffen, Marinefliegern, Marineinfanterie und Unterstützungs- und Ausbildungseinrichtungen zusammensetzen.  Hauptaufgabe der Marinen im Krieg ist die Erlangung oder Aufrechterhaltung der Seeherrschaft, also die Beherrschung von Seeverbindungslinien und der Schutz des eigenen Seeverkehrs.
Geschichtlich entwickelten sich die militärischen Marinen aus Handels- und Politik-Rivalitäten, die früher sogar mittels Piraterie ausgefochten wurden. Zur Abwehr von Bedrohungen und zur Durchsetzung eigener Handels- und machtpolitischer Interessen entwickelten sich schließlich Kriegsschiffe, die letztlich schon in der Antike im Bau von Kriegsflotten und der Bildung von Seemächten mündeten. Bereits 2000 v. Chr. basierte die Seeherrschaft Kretas im Mittelmeer auf einer umfangreichen Seeherrschaft (Thalassokratie). Frühere wichtige Seemächte waren z.B. Persien (unter Nutzung phönizischer Schiffe), Athen, Karthago, das Römische Reich, das Byzantinische Reich, die Hanse, Genua, Venedig, das Osmanische Reich, Portugal, Spanien, Niederlande, Frankreich, England/Großbritannien, die USA und die damalige Sowjetunion.

Heutzutage muss eine Seemacht über eine ausgewogene Flotte verfügen, die alle Kriegsschiffkategorien umfasst (Flugzeugträger mit Marinefliegern, Amphibische Einheiten, U-Boote, Zerstörer/Fregatten, Minenstreitkräfte und eine nukleare Komponente). Dass die stärkste Seemacht auch gleichzeitig Weltmacht ist und somit auf weltpolitischer Ebene wesentlichen Einfluss ausübt, zeigt die Bedeutung einer umfangreichen und ausgewogenen Marine auf.

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Geschichte der Passagierschifffahrt

Die Passagierschifffahrt hatte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Hochzeit, als große Passagierschiffe überwiegend als Verkehrsmittel genutzt wurden und im Liniendienst zum Beispiel auf der Transatlantik-Route zwischen Europa und Nordamerika oder auf der Pazifikroute zwischen Fernost und den USA Passagiere nach Übersee beförderten.

Vorangegangen waren große Auswanderungswellen des 19. und 20. Jahrhunderts, die entsprechende, fast tägliche Bedarfe für Schiffsverkehr zwischen den Kontinenten aufkommen ließen, auf die dann Reedereien reagierten und entsprechend ausgelastete Kapazitäten schufen.
Erste bekannte Formen von Kreuzfahrten gehen auf das Jahr 1844 zurück, als die Penninsular & Oriental Steam Navigation Company (P&O Cruises)  erste Luxuskreuzfahrten nach Gibraltar, Malta und Athen anbot.

Auch ist der deutsche Reeder Albert Ballin, Generaldirektor der Hamburger HAPAG in diesem Zusammenhang zu nennen, hatte er 1891 doch die Idee, die in den Wintermonaten schwach frequentierten und Verluste einfahrenden Passagierschiffe im Liniendienst für Vergnügungsreisen einzusetzen. Von Cuxhaven ging es über Southampton , Gibraltar, Genua und Kairo nach Jerusalem, Damaskus, Constantinopel (heute: Istanbul), Athen, Malta, Neapel und Lissabon nach Hamburg.  

Als das erste speziell als Kreuzfahrtschiff gebaute Schiff der Welt gilt die Prinzessin Victoria Luise der Hamburger Reederei HAPAG, die im Dezember 1900 bei der Werft Blohm & Voss in Hamburg fertig gestellt wurde.  

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Über uns

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Wer wir sind, womit wir uns beschäftigen

Wir sind eine wissenschaftlich-historische Gesellschaft und verstehen uns als Forum und Netzwerk für maritim historisches Denken, Forschen, Diskutieren und Veröffentlichen der Ergebnisse. Wir möchten das Interesse der Öffentlichkeit für maritim historische Fragen anregen, steigern, unterstützen und fördern.

Unsere Themenfelder:

  • Geschichte der Handels- und Kriegsmarinen sowie der Binnenschifffahrt
  • Maritime Technik- und Wirtschaftsgeschichte sowie Medizingeschichte der Schifffahrt
  • Geschichte des Schiffbaus, der Werften und der Häfen
  • Sozialgeschichte der Seefahrt
  • Geschichte der Navigation, Ozeonografie, Meeresarchäologie und Maritime Meteorologie
  • Maritime Kunstgeschichte usw.

An wechselnden Örtlichkeiten gibt es jedes Jahr eine Mitgliederversammlung im Rahmen einer mehrtägigen themenbezogenen Tagung an.

Ferner veranstalten wir auch wissenschaftliche Tagungen. Dazu laden wir in- und ausländische Fachleute aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.

Derzeit verfügen wir über 9 Regionalgruppen (Bayern, Berlin, Hamburg, Weser-Ems, Nordrhein-Westfalen, Rostock, Stralsund, Thüringen und Vorpommern), die lokal Regionaltagungen, Vorträge und Exkursionen für Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit anbieten.

Die DGSM strebt keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb an, sondern verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele und Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§51ff. AO).
Die DGSM wurde 1971 durch Univ.- Professor Dr. med. Dr. h. c. Hans Schadewaldt und den Journalisten und Autor Jochen Brennecke in Düsseldorf gegründet. 1975 entstand der von Bernd Oesterle angeregte DDR – Arbeitskreis für Schiffahrts- und Marinegeschichte. Beide Gesellschaften hatten weitgehend ähnliche Ziele und schlossen sich daher am 10. Oktober 1992 als DGSM zusammen.

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