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Segelmacher Faber + Münker GmbH & Co. KG

Lauenburger Str. 23-27, 24113 Kiel
Deutschland
Telefon +49 431 687370
Fax +49 431 685105
info@faber-muenker.de

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Hallenplan

boot 2022 Hallenplan (Halle 10): Stand F40

Geländeplan

boot 2022 Geländeplan: Halle 10

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 03  Ausrüstung und Zubehör für Boote und Yachten
  • 03.10  Decksausrüstung/Rigg
  • 03.10.23  Segel/Segelmacher

Unsere Produkte

Produktkategorie: Segel/Segelmacher

Genua

Als Genua bezeichnen wir heute Amwind-Vorsegel.

Ist man ganz genau müsste man noch zwischen Fock und Genua unterscheiden, eine Genua ist das überlappende Segel, also ein Vorsegel, dessen Unterliek länger ist, als das J-Maß, die Distanz zwischen Mast und Vorstag. 

Die Größe der Genua richtet sich in der heutigen Zeit oft nach den Möglichkeiten, die uns eine Yacht bietet.

Wo ist der Holepunkt, welche Größe kann meine Yacht von der Segelfläche tragen, segel ich Regatten und wo ist mein Revier.

Alles Kriterien für die richtige Wahl der Segel, die an Bord mitgeführt werden sollen. 

Dazu kommen die verschiedenen Segeltuche und Segelschnitte einer Genua. Wir beraten Sie gern und werden das passende Vorsegel für Sie finden. 

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Produktkategorie: Segel/Segelmacher

Spinnaker

Der Spinnaker ist meistens das größte Segel an Bord einer Yacht und wird auf Raumen- oder Vorwind-Kursen gesetzt, um die Segelfläche zu vergrößern.

Der Spinnaker ist bauchig geschnitten, hat zwei gleichlanger Lieken und wird je nach Größe und Einsatz aus Nylon oder Polyester gebaut.

Er ist leicht im Tuch, um auch bei wenig Wind nicht einzufallen.

Das Tuchgewicht erhöht sich, wenn der Einsatz auch bei viel Wind erfolgen soll oder es sich um eine schwere Yacht handelt.

Spinnaker können heute auch durch einen Spezialbergeschlauch von kleinen Crews sicher gehandelt und gefahren werden.

Auch haben sich die Schnitte verändert, so dass ein Spinnaker leichter zu trimmen ist.

Ein Segel, das auf keiner Yacht fehlen sollte.

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Produktkategorie: Segel/Segelmacher

One Design

One Design oder Klassensegel sind Segel, die streng nach den Vorschriften der Klassenvereinigungen designed und gebaut sind.

Segeltuche und auch Schnitte sind meistens vorgegeben und lassen dem Segelmacher kaum freien Gestaltungsraum.

Aber genau da zeichnen sich gute One Design Segel aus, wenn sie eben doch den kleinen Vorsprung bringen.

Das liegt an sauberem Arbeiten, Schneiden, Kleben, Nähen und Finish eines Segels.  

Wir bei Faber und Münker in Kiel sind stolz, seit vielen Jahren die Segel für unseren mehrfachen Weltmeister und Olympiasieger Heiko Kröger in der Klasse der 2.4mR bauen und entwickeln zu dürfen. 

In andere Klassen wie der J-80, dem Nordischen Folkeboot, der 12mR, 505, Tornado oder damals in der Sprinta Sport, mit der wir 5x den Europapokal und die Kieler Woche gewonnen haben, belegen, dass One Design Segel "Made in Kiel" schnell und erfolgreich sind.

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Über uns

Firmenporträt

Über Faber & Münker
Ulrich Münker & Christian Tinnemeyer
Über 30 Jahre ist es her, dass sich der 33-jährige Bernd Faber und der 31-jährige Uli Münker den Sprung in die Selbstständigkeit getraut haben und sich von den damaligen Großsegelmachereien lösten.
Schon nach einem halben Jahr bestand das Team aus 6 Mitarbeitern und man musste Überstunden machen.
Eine Situation, die man ja durchaus als schön und positiv bezeichnen konnte, hatte man doch damals gehofft, einigermaßen über den Winter zu kommen.

Zu Beginn profitierten die beiden Segelmacher-Meister auch von Ihrem alten Arbeitgeber, der Firma Reckmann & Schuldt.
Einige ihrer Kunden wechselten gleich mit, aber schon schnell konnte sich ein eigener Kundenstamm in Kiel aufgebaut werden.
Die Kieler wollten den Einstieg in die Einheitsklassen und so kam Drachensegler Thomas Müller genau richtig, der bisher keinen Segelmacher gefunden hatte, der ihm seine Segel so nach eigenen Vorstellungen bauen wollte.
Gleich beim ersten großen Auftritt auf dem Wasser, dem Pfingstbusch in Kiel, gewann das Faber + Münker Boot mit Müller und einer bestechenden Geschwindigkeit.
Dazu kam der Schwertzugvogel und das Folkeboot.
Ganz nach dem Motto, „Schuster bleib bei Deinem Leisten“, konzentrierte man sich aber erst einmal auf die Klassen, in denen man selbst schon viel Erfahrung gesammelt hatte.

Beide hatten schon in jungen Jahren eine Menge aufzuweisen.
So segelte Bernd Faber seit 1973 auf den Admirals Cuppern „Windliese“, „Duva“, „Magica“ und „Jan Pott“, während sich Uli Münker auf den Rennyachten „Magica“ „Magica Elizia“, „Vineta“ und „Espada“ aktiv zu schaffen machte.
Dazu segelte Uli mit Beginn der Kieler Woche 1984 auf dem Drachen von Tommi Müller mit.

Die große seglerische Erfahrung brachte Faber + Münker schnell einen guten Namen in der Szene und man rüstete sehr schnell mehrere interessante Projekte in der Regattaszene mit Segeln aus Kiel aus.

Auch wenn das Regattasegeln sehr wichtig war, machten 2/3 der Produktion die Tourensegel aus. Aber die Erfahrungen und wichtigen Erkenntnisse, die man im Regattabereich bekam, wurden und werden bis heute an die wichtigen Kunden aus dem Tourenbereich weitergegeben.

Die Aufgaben in der Segelmacherei waren gut verteilt, so kümmerte sich Uli um die Segelkonstruktion und Bernd mehr um die Produktion.

Neben dem Commodores Cup und dem ersten Kieler Woche Sieg im Drachen 1984 gehörten der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im  Strandsegeln, das Whitbread Around the World 1986 auf der Shadow of Switzerland (einer SWAN 57), die großen internationalen Erfolge in der Sprinta Sport Klasse und der 12er SPHINX zu den am meisten im Gedächtnis gebliebenen Projekten.

Heute, gut 30 Jahre nach der Eröffnung der Segelmacherei Faber + Münker, hat sich einiges verändert. Durch den plötzlichen Tod von Faber musste Uli schauen, wie geht es weiter, wie möchte er mit der Segelmacherei in die Zukunft gehen.

So war die logische Konsequenz, dass sein ehemaliger Vorzeigelehrling Christian Tinnemeyer – in der Szene nur Tinne genannt – nach einigen Gesellenjahren in die Geschäftsführung aufstieg. Tinne ist heute u.a. zuständig für den Zuschnitt am Laserplotter und natürlich auch erfahrener und Vollblut-Segler. Inzwischen wurde eine neue Halle gebaut und 2011 bezogen.

Größer, heller und für den harten Beruf des Segelmachers mit verbesserten Arbeitsplätzen versehen. Im Jahr 2014 steht die Segelmacherei in Kiel für Kompetenz, Freundlichkeit und Kontinuität.